Freitag, 16. März 2012

Pioneer RMX 1000, live Remixer/Sampler



Neuer Stuff kommt zur Messe von Pioneer, eine Art DJ-Sampler, der die Live Performance unterstützen soll.
Geboten werden diverse Effekte auf 4 Slots, sowie die Möglichkeit eigene Samples über eine SD Karte einzuladen und abzuspielen. Auch soll die Hardware Kick, Hihat und Snare generieren können.
Geboten werden etablierte Live Effekte wie Echo und Hall, HP und LP Filter und auch Dinge wie Vinylbreaks oder Rewind Effekte.



Es soll auch einen VST Effekt mit den selben Optionen wie die der Hardware geben. Die Hardware soll in der Lage sein als Controller für die VST Effekte zu dienen.

Eingangsseitig gibt es Stereochinch und Phono in und out, sowie USB und den SD Slot

Kosten soll der Spaß voraussichtlich 1000 Dollar und ebenso in Euro.
Kommen soll das Teil ab Juni 2012.

Mehr dazu bei Pioneer

Synthesizer Magazin Sonderausgabe



Die erste Sonderausgabe des Synthesizermagazins,
zu beziehen direkt unter Synthesizer Magazin

Analogmaschinen

Sonderausgabe

kommt nach der Musikmesse 2012, März


Analoge Synthesizer von heute und gestern
Schmidt Synthesizer - Der 25k€-Synthesizer
ARP Odyssey und Sequencer 1601 - Klassiker
Doepfer Dark Time & Dark Energy 1
Vermona Perfourmer Mk 2 - 4fach Synthesizer
MFB Dominion X - Analogsynthesizer Prototyp
Anyware Tinysizer - Modularsynthesizer im TFT Format
Marienberg Modular Special
Doepfer 3HE Modularsystem Special & Interview
MIDI to CV Interfaces - Polyphon, Monophon, … - Vermona, Kenton, Doepfer, Marienberg, TS

Mensch


Welle:Erdball

Die Jungs klotzen ran, unterstützt sie, bestellt das Magazin ;-)

Synthesizer Magazin Ausgabe 31



Neues Synthesizer Magazin - Ausgabe 31, kommt zur Messe ca. 21.3.2012

Maschine


John Bowen Solaris Synthesizer
Doepfer Module
Waldorf Blofeld (Key, black) Langzeitreport von B.Kistenmacher
Marienberg VCO
Bending: Monotribe / Monotron 3-er Serie mit Delay und 2 Oszillatoren
Granite - Granularsynth
NI Komplete & Maschine

Altwerk


Oskar Sala & Trautonium
Yamaha E1010 Delay

Menschen

Dorn
Mind in a Box
Haujobb
Fairmont
Pete Farn

Das Synthesizer Magazin ist auch auf der Musikmesse, in Halle 5.1 im Eingangsbereich, dort wird es eine Synthesizerausstellung zu sehen geben, hingehen!!

Mittwoch, 14. März 2012

Native Instruments Traktor Kontrol F1 kommt endlich...



Native hat vor zwei Monaten mit einem, wie gewohnt geheimnisvollen Video, einen neuen Controller gezeigt.  Der Kontrol F1 wurde heute offiziell vorgestellt.
Es handelt sich um einen Exclusiv für Traktor Pro's neue Remix Deck's konzipierten Controller die ab Version 2.5 verfügbar sind.
Was sich hinter den Remix Deck's verbirgt findet ihr direkt hier bei NI.
Der F1 soll ab dem 30. Mai verfügbar sein.

Der Zeitpunkt der Veröffenlichung kommt zwar zufällig ( oder Absichtlich? ) genau eine Woche vor der Musikmesse, aber das hilft mir nicht weiter, denn Native hat auch dieses Jahr Traditionell keinen eigenen Stand.

Mit dem F1 geht NI einen weiteren Schritt in der Verschmelzung von DJ und Producer. Das Thema "Live Remixen" bleibt uns also auch in 2012 erhalten.
Das Prinzip der speziell für Software entwickelten Controller ist natürlich nicht auf Native's Mist gewachsen. Auch die Idee diesen Controller und die dazugehörige Software in eine DJ Software zu packen ist nicht neu... ( siehe Serato und Ableton's "The Bridge" in Verbindung mit der APC ).
Neu ist, das alles aus einer Hand kommt.
Neu ist auf jeden Fall aber auch der Controller und da ich ja die Qualität des Kontrol X1 sehr gut finde, aber mit den Midi Tastern und den Bedienelemten nicht's anfangen konnte, hoffe ich das der F1 in gewohnter NI Qualität daherkommt.
Wenn die Pads aus dem gleichen "Holz" ( Kunststoff?! ) geschnitzt sind wie die der Maschine, dann wird das ein weiterer ernstzunehmender Konkurent für Korg's NanoPad, Novation's Dicer, Vestax's Pad One und all die anderen DJ Midi Controller auf dem Markt.


Natürlich bekommt ihr hier auch noch das offizielle Video der heutigen Ankündigung:




Samstag, 18. Februar 2012

Clavia Nord Drum




Virtuell-analoge Desktop Synthesizer für unter 500 Euro gibt es ja schon reichlich.
Der Nord Drum ist nun eine virtuell analoge Drum Maschine als Desktop von Clavia.
Wie man sieht hatt sich die Firma bei den Bedienelementen auf das nötigste beschränkt, was angesichts der Zielgruppe auch logisch ist.
Der Nord Drum soll, ganz sampelfrei, ein breites Spektrum an Klängen auf 4 Kanälen bieten und nicht nur für Computer Nerds und Elektromusiker, sondern auch für Drummer eine gute Wahl sein.

Der Nutzer kann aus verschiedenen analogen Wellenformen oder auch der Kombination komplexer, harmonischer Formen, mit unterschiedlichen Noisearten, Drums und Percusionsounds erstellen.

Geboten werden, neben den obligatorischen Midi Anschlüssen für den Betrieb mit MIDI-Sequenzern und -Controllern, auch 4 flexible Trigger Inputs um das Modul von einem Drumset oder über Drumpads anzusteuern.

Ein Sequenzer ist übrigens nicht an Bord, was ich persönlich sehr begrüßenswert finde, zeigt es doch, das die Schweden auch hierbei eigenen Wege gehen und der User nicht für Dinge mit zahlt die er dann eh nicht nutzt.

Eine gute Idee von einer großen Firma.
Clavia waren in den frühen neunzigern die ersten die den Virtuell-analogen Hype lostraten (mit ihrem Erstlingssynthesizer "Nordlead" lange Zeit der Lieblingssynthie verschiedener Elektronikkünstler).
Auch mit diesem Produkt beweisen sie aus meiner Sicht den richtigen Riecher und man kann ihnen nur alles gute für den Erfolg der "Nord Drum" wünschen.

Schaut auch hier

Korg mini Kaoss Pad2



Die Korg Kaoss Pads sind seit langem eine feste Größe und vermutlich die derzeit beliebtesten "live" Effektgeräte überhaupt.
Sieht man sich die neuen Kaoss Produkte an, also Mini Kaoss Pad2 und Mini Kaossilator2,
denkt man beim Design zuerst an die klobigen Handys der späten neunziger.

Handlichkeit ist für Liveacts ja immer wichtig, das ist auf jeden Fall wohl etwas was man dem Mini Kaoss Pad2 attestieren kann.
Die Handlichkeit unterstreicht der mögliche Batteriebetrieb und, eingeschränkt auch, der interne Lautsprecher. Auch wenn das eher witzige Chill out Seasions im Zug, auf der Hin- und Rückfahrt zu irgendwelchen Partys, garantieren kann.

Im neuen "Mini Kaoss Pad 2" hatt Korg jetzt zusätzlich einen MP3 Player integriert, mit regelbarer Tonhöhe.
Es ist jetzt nicht unbedingt "das" Killerfeature auf das ich persönlich gewartet hätte, vor meinem geistigen Auge sehe ich schon zahlreiche Liveacts zu Vollplayback abhotten, nur mit nem Kaoss Pad2 und ner Groovebox auf der Bühne, letztere dann ohne irgendwelche Verkabelung, wie zu bester "The Doom" Zeit ;-).
Dennoch scheint Korg sehr stolz auf diese Funktion zu sein, bescheinigen sie dem Kaoss Pad doch die Tauglichkeit für "ernsthafte DJ Funktionen". Die Zeit wird zeigen wie ernsthaft die DJ´s mit dem Produkt zu Werke gehen.
Zu den DJ Funktionen passt dann auch die integrierte Auto BPM Erkennung.
Der MP3 Player liest seine Daten aus einem integrierten micro SD Schacht.

Abgesehen davon bietet das neue von Korg natürlich Effekte (irgendwie klar), aus dem großen Kaoss Pad 3/Quad und die gewohnte Bedienung.
100 Effekte sind on Bord, 3 davon können auf Schnelltasten zum direkten Abrufen, gespeichert werden.
Auch wieder dabei ist "FX Release" die Effektfahnenfunktion also die den eingestellten Effekt beim umstellen der Programme noch ausklingen lässt um peinliche Momente auf der Bühne auszuschließen.
Hold Funktion und Performance aufzeichnen ist auch wieder dabei.
Das Effektgerät kann ergo über den integrierten MP3 Player, ein integriertes Mic. oder die Audioeingänge befeuert werden ( ein Glück das sie die Audioeingänge nicht vergessen haben, bei den Korg Gadgets weiß man ja nie so genau ;-)

Schauts euch an, auch bei Korg

Preis ist in den Vorankündigungen der meisten "Großen" mit 169,00 Euro angegeben

Samstag, 21. Januar 2012

Rane Sixty-One und Sixty-Two vorgestellt...

Ein von mir lang erwarteter Schritt der Evolution hat Rane nun endlich, pünktlich zur Namm 2012, mit ihren 2-Kanal Mixern vollführt.

Ein Grund für mich keinen TTM 57SL für mein Technics Set zu  kaufen und meinen TTM 56 für mein V7 Set zu verwenden, war die Überlegung das Aufgrund des Alters des 57er und des erscheinen des Sixty-Eight, Rane zwangsläufig auch seine 2-Kanal Mixer Reihe aktualisieren würde. Tatsächlich dauerte es knapp 2 Jahre bis die „kleineren“ Rane-Mischer
dem technischen Standard des Sixty-Eight und somit auch der Konkurrenz angepasst wurden. Ob dies auch, nicht nur auf dem Papier, gelungen ist wird die Zukunft zeigen.


Die im Vorfeld im Internet kursierenden Preise für die Neulinge der Sixty-Reihe siedeln
sich im Rane gewohnt hohem Segment an.
Die Kollegen von Delamar scheinen da direkte Info‘s zu haben.


Unklar bleibt was mit der TTM-Serie passieren wird. Da alle Mitglieder der Sixty Reihe über ein Interface verfügen ist zu vermuten das der TTM 56S seine Daseinsberechtigung
als „non-DVS“ Version behalten könnte.

Die Einzelheiten zu den beiden neuen Mixern werden natürlich in der einschlägigen
I-Net Presse ( Skratchworx, djtechtools ) und bei Rane selbst schon hinreichend gecoverd. Deswegen von mir nur ein paar Kommentare zu den aus meiner Sicht wichtigen Neuerungen:

Beide haben das natürlich wichtige und längst überfällige Update der Schnittstelle von USB 1 auf USB 2 in die 2-Kanal Mixer Reihe von Rane gebracht.
Das Interface selbst ist natürlich auch aktualisiert worden. Beide besitzen, wie der Sixty-Eight, 24-Bit Konverter.

Hervorzuheben ist wohl der USB-In für den SP6-Sampler den beide Modelle, im Gegensatz zum Sixty-Eight, besitzen. 

Der Hauptunterschied zwischen Sixty-One und dem Sixty-Two sind wohl die Einsatzgebiete und
Anforderungen der DJ‘s: Wer Wert auf ein „All in One“- Konzept, das die Steuerung der Libary, Cue Punkte, SP-6 Sampler, einen zweiten USB Port für Back 2 Back und Hardeware Effekte vom Mixer aus legt, der sollte wohl warten bis er die zusätzlichen knapp 600€  für den Sixty-Two angespart hat.

Für Minimalisten ( wie mich ) die sich ihre zusätzlichen Features bei Bedarf zukaufen, ist
der Sixty-One wohl eher das richtige.
Im Grunde genommen wurde mit dem Sixty-One der 56er um ein aktuelles Interface und die Unterstüzung der SSL Effekte und des SP-6 Samplers erweitert. Nicht zu Vergessen die Unterstützung der Mixtape Funktion bei „The Bridge“ die natürlich bei einer 56er/SSL-Box Kombination wirkungslos ist, weil Pre-Fade.
  
Einen direkten Vergleich aller Rane Mixer und der Boxen untereinander findet ihr hier.

Näheres zu Feeling und Haptik bekommt ihr von mir erst nach der Musikmesse im März.
Es sei denn Rane versorgt mich mit einem Testmodell ( wovon ich nicht ausgehe, weil sie die Dinger nicht an jeden Jonnyschnittlauchmöchtegernblogger rausgeben ). Also müsst ihr euch noch einen Moment gedulden um meine Einschätzung zu erfahren...

Hier noch ein paar Videos: