Samstag, 21. Januar 2012

Rane Sixty-One und Sixty-Two vorgestellt...

Ein von mir lang erwarteter Schritt der Evolution hat Rane nun endlich, pünktlich zur Namm 2012, mit ihren 2-Kanal Mixern vollführt.

Ein Grund für mich keinen TTM 57SL für mein Technics Set zu  kaufen und meinen TTM 56 für mein V7 Set zu verwenden, war die Überlegung das Aufgrund des Alters des 57er und des erscheinen des Sixty-Eight, Rane zwangsläufig auch seine 2-Kanal Mixer Reihe aktualisieren würde. Tatsächlich dauerte es knapp 2 Jahre bis die „kleineren“ Rane-Mischer
dem technischen Standard des Sixty-Eight und somit auch der Konkurrenz angepasst wurden. Ob dies auch, nicht nur auf dem Papier, gelungen ist wird die Zukunft zeigen.


Die im Vorfeld im Internet kursierenden Preise für die Neulinge der Sixty-Reihe siedeln
sich im Rane gewohnt hohem Segment an.
Die Kollegen von Delamar scheinen da direkte Info‘s zu haben.


Unklar bleibt was mit der TTM-Serie passieren wird. Da alle Mitglieder der Sixty Reihe über ein Interface verfügen ist zu vermuten das der TTM 56S seine Daseinsberechtigung
als „non-DVS“ Version behalten könnte.

Die Einzelheiten zu den beiden neuen Mixern werden natürlich in der einschlägigen
I-Net Presse ( Skratchworx, djtechtools ) und bei Rane selbst schon hinreichend gecoverd. Deswegen von mir nur ein paar Kommentare zu den aus meiner Sicht wichtigen Neuerungen:

Beide haben das natürlich wichtige und längst überfällige Update der Schnittstelle von USB 1 auf USB 2 in die 2-Kanal Mixer Reihe von Rane gebracht.
Das Interface selbst ist natürlich auch aktualisiert worden. Beide besitzen, wie der Sixty-Eight, 24-Bit Konverter.

Hervorzuheben ist wohl der USB-In für den SP6-Sampler den beide Modelle, im Gegensatz zum Sixty-Eight, besitzen. 

Der Hauptunterschied zwischen Sixty-One und dem Sixty-Two sind wohl die Einsatzgebiete und
Anforderungen der DJ‘s: Wer Wert auf ein „All in One“- Konzept, das die Steuerung der Libary, Cue Punkte, SP-6 Sampler, einen zweiten USB Port für Back 2 Back und Hardeware Effekte vom Mixer aus legt, der sollte wohl warten bis er die zusätzlichen knapp 600€  für den Sixty-Two angespart hat.

Für Minimalisten ( wie mich ) die sich ihre zusätzlichen Features bei Bedarf zukaufen, ist
der Sixty-One wohl eher das richtige.
Im Grunde genommen wurde mit dem Sixty-One der 56er um ein aktuelles Interface und die Unterstüzung der SSL Effekte und des SP-6 Samplers erweitert. Nicht zu Vergessen die Unterstützung der Mixtape Funktion bei „The Bridge“ die natürlich bei einer 56er/SSL-Box Kombination wirkungslos ist, weil Pre-Fade.
  
Einen direkten Vergleich aller Rane Mixer und der Boxen untereinander findet ihr hier.

Näheres zu Feeling und Haptik bekommt ihr von mir erst nach der Musikmesse im März.
Es sei denn Rane versorgt mich mit einem Testmodell ( wovon ich nicht ausgehe, weil sie die Dinger nicht an jeden Jonnyschnittlauchmöchtegernblogger rausgeben ). Also müsst ihr euch noch einen Moment gedulden um meine Einschätzung zu erfahren...

Hier noch ein paar Videos:








 

Donnerstag, 19. Januar 2012

Jomox Moonwind



Und auch das gibt es neu.
Die mittlerweile legendäre Firma Jomox bringt den "Moonwind"
Ein Stereo Analogfilter mit Stepsequencer und eingebautem Effektchip (letzterer natürlich nicht analog),
2 LFO´s undEnvelope Modulation.
Alles über Midi steuerbar und alles speicherbar.
Da ich selber bereits den T-Resonator aus gleichem Hause besitze (auch wenn vieleicht nicht dierekt vergleichbar) kann ich sagen das die Jomoxfilter bitterböse und gleichzeitig herrlich druckvoll und warm klingen.

Soundbeispiele für das neue Teil von Jomoxx: MoonWind ElektroMoon by Sonicyogi
MoonWind JazzaStrato by Sonicyogi MoonWind NoiseMoon2 by Sonicyogi

Mehr dazu auch bei Jomox

Waldorf Pulse 2



Auch das kommt neu
Der Waldorf Pulse 2, ein Neuaufguss des bekannten und beliebten Waldorfsynthies aus den neunzigern, im Gehäuse des "Blohfeld".
Der Orginal Pulse hatte einen eher rohen Klang, recht hart und Kantig, ziemlich beliebt damals im Techno oder auch Drum´n Bass.

Der Pulse 2 bietet 3 Oszilatoren und ein Kaskade Filter.
Das Filter kann, anders als beim Vorgänger allerdings, neben klassischem Tiefpass auch Hoch und Bandpass.
Hinzu kommen analoges Filter FM, sowie Ring Modulation.
Ein so genannter "Paraphonic" Modus erlaubt außerdem die Wiedergabe von bis zu 8-stimmigen Akkorden (der Vorgänger war rein monophon ausgelegt).
Die Bedienung erfolgt über eine Matrix, ähnlich wie das beim Orginal oder auch den Micoraves 1-2 der Rackvariante geregelt war.
Das Matrixsystem fanden viele User damals übel, aber ich persönlich komm gut mit so was klar (MIcro Q und Korg Microkorg arbeiten ja auch so).

Dran sein wird wohl ein großes Display, 8 Edelstahlregler und Schalter um die Matrix zu bedienen oder als Stepper unter dem Display.
Außerdem gibts wohl Midi in und out Audio in (mono), Audio out und Kopfhörerout.
Nicht geben wird es wohl leider CV/Gate wie beim Pulse plus

Das wird ein sehr sehr gutes Jahr denke ich ;-)

Schaut auch bei Waldorf rein

Ausführlichere Infos auch hier

Und noch ein paar Eindrücke des Vorgängers (zum 2´er gibts noch keine Videos)


Arturia Brute

Nur ein Hinweis zu dem Artikel der Amazona Kollegen, die ziemlich als erste und einzige von dem neuen Meisterstück der Franzosen Wind bekamen, bzw. Arturia fächelte ihnen den Wind selber zu ;-)

Kündigt sich da revolutionäres an?
Jein, Arturia hatte mit dem Origin ja schon erste Hardwareerfahrungen gemacht, allerdings war das virituelle Modularsystem im Desktopgehäuse noch en waschechter VA, wenn auch einer der bestklingenden, genauso wie die Emulationen der Firma auch so ziemlich die bestklingenden am Markt sind.
Der MiniBrute ist nun ein reinrassiger Analoger Keyboardsynthesizer der unter 500 Euro kosten soll und damit auch für eine weniger betuchte Kundschaft zugänglich sein wird.
Wie die ersten Klangeindrücke erahnen lassen wird der MiniBrute roh und direkt klingen, so wie wir das lieben.

Aber lest selber

Eowave Koma



Der Analoghype ist nach wie vor höchst vital und so kommen auch in diesem Jahr reichlich neue Analoge.
Die Firma "Eowave" bekannt bereits durch den Synthesizer "Domino" (der eigentlich auch noch gar nicht so lange auf dem Markt ist) bringt den "Koma" Synthesizer.
Ein analoger Bassynthesizer, inspiriert durch die klassischen Synthesizer der achtziger Jahre.

- klasischer 24 db Tiefpassfilter, vollanalog und VCA
- externer Eingang
- Filter kann über das Keyboard, das LFO oder env 2 moduliert werden
- analoger Oszilator und Suboszilator (Suboszilator kann bis zu 2 Oktaven unter der Masterfrequenz eingestellt
werden)
- Das VCO kann über die Pulsweite oder den LFO moduliert werden
- Glidefunktion
- Mixer um die 4 Welenformen zu mixen

- Welenformen saw, square, sub, noise
- 16 Step Sequencer
- alle Parameter und Kopfstellungen sind voll speicherbar (da hört das klassische der achtziger zum Glück auf)
- LFO mit 8 Wellenformen (triangle, ramp up, ramp down, square, random, digital noise, staircase up, staircase down)
- Analoges VCA mit 2 ADSR Hüllkurven um die Filter oder die Amplitude zu modulieren
- Anschlüsse: Audio in, Audio out, Midi und USB

UVP ist 599 Euro

mehr auch bei Eowave

Ein Video hab ich auch noch, allerdings noch aus dem Prototypenstadium wie´s aussieht:

Akai MPC Fly



So, die Katze ist aus dem Sack.
Die dritte MPC die Akai in diesem Jahr veröffentlichen wird ist die MPC Fly.
Wie man in dem Video sehen kann, handelt es sich um eine Hardware, also einen Controller fürs I.pad und eine Hülle für den Controller und das I.pad plus einem App.

Nachdem die Synthstation für I.pod/phone/pad ein völliger Schlag ins Wasser war, nur meine Meinung, kommt Akai mit dem zweiten Versuch für die Apple Produkte, diesmal aber nur für I.pad.
Das App kann vollständig von der Hardware aus ferngesteuert werden, die erstellten Beats können auf PC/Mac übertragen werden um sie weiter zu bearbeiten (wär ja sonst auch irgendwie blöd).


Feature

- 16 Hintergrundbeleuchtete MPC Pads
- MPC Note repeate und Swing
- Dopeltes Case für den Cotroller und das I.pad zum Transport
- Core-Midi kompatibel
- Litium Ionen Battery (der Controller)
- lädt auch das I-pad, wenn der Controller ans Stromnetz angeschlossen wird (hörthört da ist jemand lernfähig)
- 4 Spur Sequencer mit eingebautem Mixer
- Soundlibery mit Drums und Sampels
- Eigenen Programme können erstellt werden
- Veränderung von ADSR Parametern, wärend dem Spiel
- Eingebaute Effekte (delay, bit crusher, master compressor/limiter)
- Time correktion, Note repeat von 1/8 bis 1/32´tel
- Sampeln über den Mic-in des I.pad, den Line in oder der internen I.pod Bibliothek, von letzterer sogar mit einem
animierten Plattenspieler
- "teilen" direkt aus dem App heraus über Soundcloud, Facebook oder Twitter
- unterstützt das WIST Protokoll von Korg
- arbeitet unter I.pad 1 und 2 (der Controller funktioniert allerdings nur unter I.pad2)
- Ladeadapter für den Controller und das I.pad

Preis und Verfügbarkeit ist noch unklar

Mehr bei Akai

Korg Kaossilator 2



Mal wieder ein neues Spielzeug kommt von Korg, der Kaossilator 2, der direkte Nachfolger des Kaossilator also (nicht des Kaossilator pro).
Wie auch schon der erste, wird es im zweiten vorassichtlich Presetkost geben, ca. 150 Programme zum spontanen Spielen zwischendurch.
Geboten werden Arpeggios, Drumgrooves und Drums, akustische Klänge und Leads.
Optisch hatt´s was von einem Handy der älteren Generation ;-)

Features

- 150 Programme
- 35 Skalen
- Key Range plusminus 12
- 50 Arpeggiator Pattern
- Samplefrequenz 48 kHz
- Wandlung 24-bit
- 3,5 mm Klinke Mic. Eingang
- 3,5 mm Kpfhörer Ausgang
- Kartenschacht für micro SD oder micro SDHC
- Strom gibts über Batterien oder Netz (optional)

Preis und Verfügbarkeit ist noch unklar.

Schaut auch hier rein