Samstag, 18. Februar 2012

Clavia Nord Drum




Virtuell-analoge Desktop Synthesizer für unter 500 Euro gibt es ja schon reichlich.
Der Nord Drum ist nun eine virtuell analoge Drum Maschine als Desktop von Clavia.
Wie man sieht hatt sich die Firma bei den Bedienelementen auf das nötigste beschränkt, was angesichts der Zielgruppe auch logisch ist.
Der Nord Drum soll, ganz sampelfrei, ein breites Spektrum an Klängen auf 4 Kanälen bieten und nicht nur für Computer Nerds und Elektromusiker, sondern auch für Drummer eine gute Wahl sein.

Der Nutzer kann aus verschiedenen analogen Wellenformen oder auch der Kombination komplexer, harmonischer Formen, mit unterschiedlichen Noisearten, Drums und Percusionsounds erstellen.

Geboten werden, neben den obligatorischen Midi Anschlüssen für den Betrieb mit MIDI-Sequenzern und -Controllern, auch 4 flexible Trigger Inputs um das Modul von einem Drumset oder über Drumpads anzusteuern.

Ein Sequenzer ist übrigens nicht an Bord, was ich persönlich sehr begrüßenswert finde, zeigt es doch, das die Schweden auch hierbei eigenen Wege gehen und der User nicht für Dinge mit zahlt die er dann eh nicht nutzt.

Eine gute Idee von einer großen Firma.
Clavia waren in den frühen neunzigern die ersten die den Virtuell-analogen Hype lostraten (mit ihrem Erstlingssynthesizer "Nordlead" lange Zeit der Lieblingssynthie verschiedener Elektronikkünstler).
Auch mit diesem Produkt beweisen sie aus meiner Sicht den richtigen Riecher und man kann ihnen nur alles gute für den Erfolg der "Nord Drum" wünschen.

Schaut auch hier

Korg mini Kaoss Pad2



Die Korg Kaoss Pads sind seit langem eine feste Größe und vermutlich die derzeit beliebtesten "live" Effektgeräte überhaupt.
Sieht man sich die neuen Kaoss Produkte an, also Mini Kaoss Pad2 und Mini Kaossilator2,
denkt man beim Design zuerst an die klobigen Handys der späten neunziger.

Handlichkeit ist für Liveacts ja immer wichtig, das ist auf jeden Fall wohl etwas was man dem Mini Kaoss Pad2 attestieren kann.
Die Handlichkeit unterstreicht der mögliche Batteriebetrieb und, eingeschränkt auch, der interne Lautsprecher. Auch wenn das eher witzige Chill out Seasions im Zug, auf der Hin- und Rückfahrt zu irgendwelchen Partys, garantieren kann.

Im neuen "Mini Kaoss Pad 2" hatt Korg jetzt zusätzlich einen MP3 Player integriert, mit regelbarer Tonhöhe.
Es ist jetzt nicht unbedingt "das" Killerfeature auf das ich persönlich gewartet hätte, vor meinem geistigen Auge sehe ich schon zahlreiche Liveacts zu Vollplayback abhotten, nur mit nem Kaoss Pad2 und ner Groovebox auf der Bühne, letztere dann ohne irgendwelche Verkabelung, wie zu bester "The Doom" Zeit ;-).
Dennoch scheint Korg sehr stolz auf diese Funktion zu sein, bescheinigen sie dem Kaoss Pad doch die Tauglichkeit für "ernsthafte DJ Funktionen". Die Zeit wird zeigen wie ernsthaft die DJ´s mit dem Produkt zu Werke gehen.
Zu den DJ Funktionen passt dann auch die integrierte Auto BPM Erkennung.
Der MP3 Player liest seine Daten aus einem integrierten micro SD Schacht.

Abgesehen davon bietet das neue von Korg natürlich Effekte (irgendwie klar), aus dem großen Kaoss Pad 3/Quad und die gewohnte Bedienung.
100 Effekte sind on Bord, 3 davon können auf Schnelltasten zum direkten Abrufen, gespeichert werden.
Auch wieder dabei ist "FX Release" die Effektfahnenfunktion also die den eingestellten Effekt beim umstellen der Programme noch ausklingen lässt um peinliche Momente auf der Bühne auszuschließen.
Hold Funktion und Performance aufzeichnen ist auch wieder dabei.
Das Effektgerät kann ergo über den integrierten MP3 Player, ein integriertes Mic. oder die Audioeingänge befeuert werden ( ein Glück das sie die Audioeingänge nicht vergessen haben, bei den Korg Gadgets weiß man ja nie so genau ;-)

Schauts euch an, auch bei Korg

Preis ist in den Vorankündigungen der meisten "Großen" mit 169,00 Euro angegeben