
Neues Jahr, neues Glück.
Alles richtig machen will in diesem Jahr Akai und stellt, neben den neuen MPC´s ein neues Masterkeyboard vor.
Bekannt ist Akai in diesem Sektor ja schon durch die MPK Serie, welche funktional und mit nettem eingebautem Arpeggiator sind.
Noch einen drauf setzt die Firma mit dem neuen MAX49, wie wir das schon aus der MPK Serie kennen, ist zu hoffen das sich an das 49 eine ganze Serie knüpfen wird, also 25 und 61, optional sogar 88 Tasten, aber mal schauen.
Masterkeyboards der neuen Generation hatten es, pauschal gesagt oft zu Eigen, das sie arm an Anschlüssen (oft nur USB) dafür reich an billig verarbeiteten Plastikreglern waren. Im Grunde vom Stellenwert und Ästhetik eher ein bloßes Eingabegerät, wie eine Tastatur oder dergleichen.
Anpassungen des Gerätes an die Software die es steuern sollte, waren oft umständlich, durch CC Eingabe zu realisieren, in einigen Fällen hatte das eher was von "Buchführung" als vom musizieren.
Ausnahmen gab es wenige (die dafür um so löblicher wie z.b Novation).
Wer noch viel Hardware im Studio stehen hatte, konnte die neueren Masterkeyboards oft kaum oder nur über Umwege (sprich Computer) zur Steuerung seiner Schätze einsetzen.
Glücklicherweise wird die Hardware im Controllersektor seit einiger Zeit wieder hochwertiger.
Meiner persönlichen Meinung nach, setzt Akai mit dem MAX49 dieser Entwicklung vorläufig die Krone auf.
Verbaut ist das Gerät in in einem robusten Gehäuse, reich bestückt mit wertigen Reglern und ausreichend Anschlüssen zur Außenwelt.
Es gibt sogar CV/Gate, unter den großen Herstellern derzeit ein Aleinstellungsmerkmal und Akai trägt damit dem Analoghype der letzten Jahre auch Rechnung, anders als andere die eher Spielzeug für den Analogsektor machten ist das ein einsetzbares Gerät auch für den Profibereich (ich nenn keinen Namen ihr wist wen ich meine ;-)
Das MAX Keyboard ist nicht nur satt an Optionen und Anschlüsse und schlägt so eine Brücke zwischen neuen und alten Produktionsmethoden, es soll auch schnell und einfach an VST´s/AU´s und auch Hardware anpassbar sein.
Realisierbar ist die Anpassung über die neue "Akai Connect Software" (über die ist allerdings noch nicht viel bekannt) die, wenn man den Herstellerangaben glauben darf, eine unkomplizierte Zuweisung der Controller, ähnlich dem System von Novation (Beispiel meinerseits), ermöglichen soll.
Ein echtes Highlight wird der eingebaute Stepsequencer, der CC (also Noten) und Pitchdaten steuern kann und seine Werte über USB, Midi oder CV/Gate ausgibt, bedient wird er über die 8 Touchfader, schade allerdings das es nur 8 sind, so hatt man bei 16´tel Auflösung immer nur einen halben Takt im Zugriff, aber wir wollen nicht motzen ;-)
Gespannt bin ich auf die Qualität der Pads, den die orientierten sich beim Vorläufer MPK49 an der MPC500 und selbige hatte sehr sehr miese Pads (meines Erachtens die miesesten der ganzen MPC Serie), das war Schade angesichts der ansonsten gut verarbeiteten Hardware.
Insgesamt eine sehr spannende Ankündigung und erstmals seit langem ein Gerät das Musiker aller Generationen, von den "Analogpuristen" bis zu den "Computer only-Leuten" interessieren dürfte.
Ob Akai bei der Farbwahl auch alles richtig gemacht hat ist Ansichtssache, ein Blickfang wird es in dieser merkwürdigen weinrot metallic Optik allemal, aber das sind Luxusprobleme (aber schwarz wäre trotzdem besser gewesen ;-)
- 49 leichtgewichtete Tasten, mit Aftertouch
- Modhweel, Pitchbender
- 12 Hintergrundbeleuchtete MPC Style Pads mit 4 Bänken
- 8 Hintergrundbeleuchtete LED-Touchfader
- MPC Funktionen (Swing, Note Repeate, Full Level)
- Umfangreicher Arpeggiator mit Hold
- Eingebauter Step Sequencer der über de Touchfader bedient wird
- USB, Midi und CV/Gate
- Softwareprotokolle; Akai Conect, Mackie Controll und HUI
UVP wird voraussichtlich 479,00 Euro sein, angesichts des Gebotenen ist das durchaus O.K
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