Sonntag, 29. Mai 2011

Burn in Hell

Burn in Hell by The Broken Silence

"Burn in Hell" von Richard Sturms "Broken Silence" Projekt, sagen wir es ist gute Laune Electro für den Sommer ;-)
Gemacht mit der MPC 4000 die Kore 2 von Native Instruments ansteuert, über Kore ist noch Battery und FM8 gehostet.

Samstag, 28. Mai 2011

Numark X5 Unboxing...

    Rückseite mit AnschlüssenMixer mit Netzteil
X5 im Set mit zwei V7's

Numark X5 Unboxing..., ein Album auf Flickr.

Eigentlich finde ich so Auspackvideos bzw. Fotostrecken immer relativ überflüssig aber was soll's...Sorry für die schlechte Qualität aber ich hab die Onboard Kamera meines Handy's benutzt. Ist natürlich selbstverständlich das der Fader in die Anthology übernommen wird!

Freitag, 27. Mai 2011

Boom Bap in Gießen!!

Endlich wird einer der besten Musikstile mal wieder in unserer Region gefördert! Der gute DJ Floskel versorgt uns mit den Beats die wir so lieben...
Näheres erfahrt ihr hier. Ich bin auf jeden dabei!

Samstag, 21. Mai 2011

Yamaha PSS380/390



Das Yamaha PSS380 ist ein kleines "Billig" Keyboard aus den spät-achtzigern, allerdings mit einer Art "easy to use" FM Synthesizer on bord, den man über 7 Regler editieren konnte.
Gebraucht könnte es gewiss ein Schnäpchen sein und es ist, wie im Demo zu hören recht erstaunlich was man aus der kleinen 8-bit Schleuder rausholen kann.
Das Demo wurde von der Künstlerin Susan Rom gemacht, die Sound kommen alle (auch die Drums) vom PSS380 (das 390 ist wohl technisch identisch).
Ein unglaublich schickes Demo das mal wieder beweist das gute Künstler auch ohne Schrankwände voller Hiend Equipment tolle Sachen machen findet Richard Sturm

Mittwoch, 18. Mai 2011

The Broken Silence

Ein Side Projekt von Richard Sturm
Wie der Titel des zweiteilers erahnen läßt geht es inhaltlich um die Katastrophe in Japan, bei Teil 1 sind die Sampels aus dem laufenden Programm gewesen. Teil 2 kommt als reines Instrumental und ist so ne Art Eigeninterpretation einer bekannten Filmmusik, ist allerdings ohne Sampels gemacht, also selbst eingespielt (sag das nur wegen evtl. mitlesenden Freunden des Urheberrechtes)
Teil 1 kann man übrigends bei Soundcloud völlig frei herunterladen.

Fukushima1 by The Broken Silence

Fukushima2 by The Broken Silence

Viel Spaß

Samstag, 14. Mai 2011

Mackie D4 ein Nachruf



Vor 2 Wochen verstarb mein Mackie D4 plötzlich und unerwartet.
Ich will nun nicht behaupten das es in seinem jungen Leben makellos gewesen ist aber auf seine letzten Tage war es sehr brummig (eine Eigenschaft die man bei Live und Studiogerätschaften nun rein gar nicht mag).
Vor allem wenn man Geräte daran anschloss, gab das Mixerchen deutliche Störgeräusche ab, was bei einem Mixer natürlich dumm ist.
Also brachte ich es zur Reklamationsabteilungabteilung von Seasion Musik in Frankfurt und musste da erfahren, daß der Hersteller ein sofortiges Einschäfern empfiehlt!
Und so ging es dahinn, wie gewonnen so zeronnen und jetzt warscheinlich bereits zu Granulat zerstampft.

Ruhe in Frieden!

Schade ist es schon denn im D4 waren einige Ideen umgesezt die ganz O.K waren.
Ich kaufte es vor fast einem Jahr mit dem Hintergedanken einen guten Mixer für Live Acts zu haben.
Das D4 bot eine scheinbar guten Sound, Firewireschnittstelle mit Routing auf jeden der 4 Mix Kanäle gleichzeitig, sowie eine Zertifizierung für "Traktor skratch"
Außerdem gab es zwei eingebaute Mutimode Analogfilter die flexiebel auf die 4 Kanäle angewendet werden konnten.
FX Schleife mit seperat regelbaren Returns, 2 Mic. Eingänge mit ONYX Vorverstärkern.

Am Mac konnte man den D4 gelichzeitig als 96 KHz Soundkarte nutzen, wobei die 4 Mixkanäle als vollwertige Stereokanäle und die 2 Mic. Kanäle ebenfalls in den Computer geführt werden konnten, alle gleichzeitig wohlgemerkt, auch die Returns konnten als Inputs genuzt werden.
Da alles auch sehr übersichtlich und einfach einzurichten war wäre das D4 tatsächlich ein idealer Partner für DJ oder Live Act gewesen der nebenbei auch im Studio produziert.

Das D4 bot eine interne Verstärkung bis 15 db und einen glockenklaren, verzerrungsfreien Klang, zumindest bis es anfing zu brummen.
Auch die Verarbeitungsqualität und kleine Schmackerl wie ein seriell eingebauter "Infinium" Fader wusten zu überzeugen.
Was nicht so recht zu überzeugen wuste war die Tatsache das daß Pult im Betrieb ziemlich heiß wurde, es reichte nicht um sich ein Ei drauf zu braten, es reichte aber um die Lackbeschriftung abzulösen und genau das ist ein Fehler der in der gesammten Serie auftrat und der wohl auch dafür verantwortlich ist, das Mackie alle Pulte anstandslos zurücknimmt.
Dumm war für mich vor allem das daß Pult im Studio aus unklaren Motiven plötzlich anfing zu Nebengeräusche ins Stereobild einzustreuen und damitt unnutzbar wurde, vermutlich fand es kein Gefallen mehr an seinem Leben?
Erstaunlich auf jeden Fall das eine Firma wie Mackie, die so viel Kow How im Pultbau und auch im Livebereich hatt ein Produkt, mit dem sie in einem neuen Segment Fuß fassen wollten, so verbaselt.
Ich hoffe auf jeden Fall das daß D4 irgendwann mal einen Nachfolger bekommt, den wenn die beschriebenen Mängel nicht gewesen wären, wäre es ein Top Pult gewesen.
So muss ich den Lesern auf jeden Fall vor einem Kauf, oder Kauf auf dem Gebrauchtmarkt abraten den die Pulte scheinen alle die selben Fehler aufzuweisen, wenn man sich im Netz mal ein wenig umschaut.
Schade.

Ich danke der Firma Mackie für die Anteilnahme und den Gutschein über den vollen Kaufpreis ;-)

Sonntag, 8. Mai 2011

Korg auf der Musikmesse 2011




Zumindest in diesem Jahr hatte mir der Korg Stand nicht wirklich gefallen, angefangen dabei das er bei den Drums zu finden war und nicht bei den anderen Synthesizerherstellern ( das ist aber nicht nur in diesem Jahr so, vielleicht wären zwei kleinere Stände sinnvoller) über den wichtigsten Aspekt für einen Messestand, die neuen Produkte.
Zu bestaunen waren die neuen Nanocontroller, zunächst einmal wirken die Dinger schon ordentlich überarbeitet, allerdings hab ich nach ein paar Testschlägen auf´s neue Nanopad ebensowenig Vertrauen in das Produkt wie ins Nanopad 1, immerhin haben die Pads jetzt zugelegt so das man jetzt volle 16 Stück zur Verfügung hat, was praktisch ist wenn man sich am Rechner z.b nen Stepsequenzer Pluginn aufs Nanopad legen will oder ähnliches.
Über das Monotron hatte ich mich ja bereits ausführlich ausgelassen, ebenfalls neu, das Kaospad Quad und dieses ist tatsächlich so reduziert das mir beim besten Willen kein Kaufgrund mehr einfallen kann.
Natürlich 4 Effekte in einer Kette für Live ist schon nett und auch per Pad steuerbar, was ja immer die Stärke der Kaospads war (logisch) allerdings kann man die Effekte nicht frei auf einen Block zuweisen, sondern die sind fix vorgegeben und nur zu oder abschaltbar, ganze 5 Effekte pro Block, das ist nicht eben üppig auch wenn die möglichen Kombinationen zahlreich sind.
Die Qualität der Effekte ist ganz O.K, für ein Kaospad sowieso. Leider fehlt Midi, somit kann man das quad nicht mehr wie seine Brüder als Controller nutzen was schade ist, auch die Möglichkeit Effekte einzufrieren fehlt, für 300 Euro Strassenpreis ist das Gerät eigentlich zu rudimentär. Wer ein Kaospad braucht sollte also tatsächlich lieber zum vielseitigerem 3ér greifen (nach wie vor). Wavedrum mini hab ich mir persönlich gar nicht angesehen, mangels Midi zumindest für mich sowieso unitresant, obwohl sicher recht unterhaltsam.
Neu auch das Micropiano, auf der Namm schon vorgestellt, hier hatte ich es zum ersten mal gesehen, miese Tastatur finde ich und ich bin noch nicht mal Pianist, sprich mein Anspruch ist eher geringer. Als Spielzeug ziemlich teuer, aber vermutlich trotzdem Geckig für Studios die sonst alles haben.
Das wars eigentlich scon mit den Neuheiten, Korg Kronos war am Stand gar nicht erst präsent sondern nur an einem gesonderten Stand/Vorführraum, den wir allerdings leider nicht gefunden haben.
Nicht neu aber sicher noch das beste waren I.pads mit der MS20 und der I Electribe, da auf der Musikmesse auch zahlreiche Dockingstationen für das I-pad vorgestellt wurden haben diese Spielzeuge zumindest bald einen guten Anschluss an die Studioumgebung.
Ich finde es schade irgendwie, Korg hat ja einiges an Ideen gebracht und sicher auch eine Menge Potential, das die Neuheiten diese Jahr derart belanglos sind hätte nicht sein müssen.
Es muss nicht immer alles günstig und verspielt sein und besonders im Hinblick auf die Monotribe und das Kaospad quad hoffe ich auf Nachbesserung, wenigstens fürs nächste Jahr.

Korg Monotribe (Korg auf der Musikmesse2011)



Ja die Monotribe, die Erwartungen waren hoch nach dem Monotron, nicht nur ich hatte auf eine "pro" Version gehofft.
Wie das in so Fällen immer ist wurden die Erwartungen dann auch erst mal enttäuscht, so ist die Monotribe sicher nicht ganz übel aber eben auch nicht das worauf ich gewartet habe.
Ein erster Test vor Ort belegte zumindest das der Synthie um den es in der Basis ja geht recht gut klingt.
Vollmundig preist Korg den Monotribe als ultimative Spaßmaschine mit Elektribe artigem Sequencer, was mit letzterem gemeint ist bleibt das Geheimnis von Korg, den Lauflichtprogramierung ist durchaus weder eine Erfindung von Korg, noch ein Aleinstellungsmerkmal der Elektribe Serie.
Im Unterschied zu den Elektribes hat der Sequencer der Monotribe schon mal nur 8 Steps und nicht 16, was ich für den Musikalischen Alltag tatsächlich erst mal sinnlos finde, auch wenn der Sequencer in Echtzeit und ohne Stopp programmierbar ist, somit Live also flexibel verändert werden kann.
Umstellen kann man am Gerät, soweit ich gesehen habe, nichts um den Sequencer über volle 16 Steps programmieren zu können ( wie das Beispielsweise ja auch bei den kleineren MFB Drumcomputern geht), so das zu befürchten steht das er tatsächlich nur nen halben Takt beherrscht, irgendwie auch ein wenig Gay ;-(
Die Drums darf man eher als Zugabe verstehen, sie sind ebenfalls analog (Bassdrum, Snaredrum, Hihat) was im Grunde aber kein wirklicher Vorteil ist, da sie in keiner Weise durch die Klangformung beeinflusst werden können und somit zum rein statischen Hintergrundgeplönkel herhalten.
Da insbesondere die Bassdrum nicht sooo durchsetzungsfähig klingt (zumindest nicht für mich) wäre es ja schon ganz schön gewesen wenn man sie direkt im Gerät filtern könnte, da die Drums sinnigerweise aber auch keine Einzelausgänge haben kann man das auch nicht extern erledigen, womit sie für mich fast völlig unbrauchbar sind.
Unverständlich auch, das die Monotribe hartnäckig auf Midi verzichtet was ich als Mindestforderung für eine "pro" Version des Monotrons gesehen hätte, der Kontakt zur Außenwelt kommt über eine Synk Buchse zustande (in und out) die in erster Linie wohl gedacht ist um andere Monotribes zu synchronisieren, CV/Gate scheint es nicht zu sein (was sicher auch nicht so übel gewesen wäre)
Ebenfalls wieder an Bord ist die "Ribbon Tastatur" im Gegensatz zur Werbeabteilung von Korg atestiere ich dieser Technik mal salopp das sie weder beliebt noch inovativ spielbar ist und auch wenn die Monotribe über eine Auto Tunning Funktion verfügt bleibt das Ribbon ein entsetzlicher Mist, am Monotron sicher noch ganz lustig gewesen, aber das kostetet ja auch nur einen sechziger.
Einzig im Studio einsetzbar scheint langfristig die Inputfunktion für externe Audiosignale, aber auch hier ein Manko, weiterhin nur Miniklinke, wie toll die Qualli von Miniklinkeanschlüssen ist brauch ich vermutlich niemandem zu erzählen.
Wirklich gut gewesen wäre ein Monotron pro, Synthesizer ist ja völlig o.k wie er in der Monotribe eingebaut ist, auch die Eingriffsmöglichkeiten in den Klang sind gut, Sequencer und Drums hätte man sich gerne sparen können, ebenso den Ribbon, dafür Midi und einen Großklinkeeingang für den Filterinput, evtl. sogar ein kleines Keybord )mir schwebt da optisch ein Gerät wie der Microkorg 1 vor) das wäre was gewesen, auch für mehr Geld.
So bekommt man für 199,00 Euro ein unausgegorenes Konzept das in eine Studioumgebung nicht wirklich integrierbar ist und mangels vernünftiger Tastatur auch eher nur Zufalssmäßig spielbar ist.
Ehrlich gesagt habe ich die Korgleute immer für ihren Mut zu Inovationen geschätzt, aber die Monotribe haben sie aus meiner Sicht deutlich verbockt, wer spielen will kauft sich ein I-pad und die I Electribe oder die MS20.
Zum nur dran rumdrehen mag die Monotribe eine gewisse Zeit Spaß bringen, danach zunehmend nur noch mit steigendem Pegel (so ab 1 Promille).

Kleiner Nachtrag, einen aufschlussreichen Testbericht zum neuen Korg Monotribe könnt ihr bei den Kolegen von Bonedo lesen

Donnerstag, 5. Mai 2011

Roland auf der Musikmesse 2011

Rolandmusik präsentert auf seiner Homepage ebenfalls einige Fotos von der Musikmesse 2011 in Frankfurt, selbstverständlich nur vom Rolandstand, aber dennoch einen Besuch wert ;-)

Insgesamt gab es bei Roland vor allem ja die neuen Audiointerfaces, die für die kleineren Studios evtl. intresant sind.
Der neue Jupiter 80 ist wie bereits erwähnt leider nur ein VA, beziehungsweise ein Livekeyboard das nebenbei noch mi einigen der üblichen Verdächtigen daherkommt (gemeint sind Sounds).
Bereits hinreichend bekannt sein dürften Dinge wie der Gaia, den Roland bereits letztes Jahr vorstellte.

Montag, 2. Mai 2011

Musikmesse 2011 DJ Equipment/Cotroller



Zweiter und letzer Teil von Sturms Messebildern auf unserer Facebook Seite

Musikmesse 2011 Part 2



Fotos die Richard Sturm gesammelt habt findet ihr nebst einiger Kommentare auf unserer Facebookseite

Musikmesse 2011 Part1




Kinder wie die Zeit vergeht, meine erste Musikmesse war 1996, damals wurden gerade die ersten, komerzielleren, Softwaresynthesizer entwickelt und die Firma "Propellerhead" veröffentlichte "Rebirth", das mittlerweile legendäre Programm welches 2 Roland 303én, 808 und 909 authentisch emuliert (damals allerdings noch ohne 909).
Damals scharten sich einige Leute um den Propellerheadstand und munkelten erfreut das sie sich dieses tolle Programm als "Freizeitbeschäftigung" zulegen wollten, neben dem ernsthaften Produzieren an der Hardware quasi.
Nun wie wir alle wissen haben Softwaresynthesizer mittlerweile einen großen Siegeszug hinter sich und sind in allen Studios quasi Standard, so das es heutzutage schon fast wie ein Treppenwitz der Musikgeschichte wirkt, das Firmen wie Korg "Freizeitsynthesizer" wie den "Monotribe" veröffentlichen, als Nebenbei quasi (mehr als das ist es nähmlich leider nicht geworden).
Das erstarken der elektronischen Richtungen in den neunzigern sorgte dennoch für einen ungebrochenen Analoghype, der sich natürlich auch ungebrochen auf der Musikmesse manifestiert hatte, nur nach wie vor nicht bei den Großen Firmen wie Roland/Korg/Yamaha.
Korg scheint mehr und mehr auf die Gadgetecke abzuzielen, Roland glänzt mit Edel VA´s die mit ihren Urvätern mehr den Namen als sonst etwas gemein haben und Yamaha hält sich scheinbar eher gänzlich raus und präsentiert neue Workstations, also eher Evolution statt Inovation.
Sicher ist es jezt nicht so das Europa ein so unermesslich wichtiger Markt für die Firmen wäre und man sich deswegen an den Ansprüchen einiger Electrofreaks orientieren müste, dennoch hatte ich, nach dem "Monotron" Testballon von 2010 gehofft, das zumindest die inovationsfreudigen Korgleute etwas mehr in dieser Richtung bringen würden.
Analoge Neuveröffentlichungen konnte man dagegen bei den kleineren Bastelstuben bestaunen und natürlich bei den etablierten Größen wie Moog und den Mitausstellern.
Insgesammt geht der Trend aus meiner Sicht deutlich eher in die Cotrollerecke )was die großen Firmen betrifft) und noch deutlicher Richtung I-Pad/I-pod/I-phone Schnittstellen und Controller, das Übermaß an präsentierten Schnittstellen für die Appelgeräte ist schon fast lächerlich und teilweise auch hochgradig unbrauchbar.

Nach den Ankündigungen des Jahres war ich eher ein wenig ernüchtert, schade auch das Firmen wie "Dave Smith Instruments" mit ihrer neuen "Tepest" oder auch "Teenage Enginiering" mit der finalen "OP-1" nicht auffindbar waren, zumindest für mich nicht.