Sonntag, 30. Januar 2011

Radikal Technologies Accelerator



Der Entwickler des Accelerator Jörg Schaaf stellt das neue Instrument vor.
Über den Accelerator haben wir nach der Musikmesse 2010 ja schon mal kurz berichtet,
ein fürs Live spielen optimiertes Keybord mit einem Neigungssensor der zum Steuern verschiedener Parameter der Klangerzeuger genutzt werden kann.
Der Sound des Gerätes ist erste Sahne, ist bei dier Firma eigentlich auch nicht anders zu erwarten.
Noch ist der Accelerator nicht zu kaufen, voraussichtlich soll er 1950,00 Euro Strassenpreis kosten.
Mehr auch hier

noch mal OP1 von Teenage Engineering

Ein paar anschauliche Videos die verdeutlichen was mit dem OP-1 so gehen kann.
Unter anderem wird auch die FM Radio Sektion behandelt, allerdings finde ich das Display in seiner Übersicht irgendwie beeindruckender.
Das arbeiten mit den verschiedenen Sequencermodi sieht sehr spaßig aus, beachtet vor allem den "Tombola Sequencermode"



Mittwoch, 26. Januar 2011

Electron Octatrack



Im Grunde ist es so, das man der Firma Elektron eine Menge zutrauen darf.
Immerhin schafften sie es mit ihrem Drummi "Maschindrum" den 909 Standard bei Technoacts abzulösen.
Mit ihrer neusten Maschine "Octatrack", die jetzt erhältlich ist, versprechen sie nun nicht weniger als eine "Revolution des Sampling".

Nun ist es ja algemein bekannt das Revolutionen jedes Jahr und bei jeder Neuerscheinung versprochen werden, insofern ist das alleine wohl noch nicht sehr bemerkenswert?

Aufhorchen lassen die Eckdaten des Octatrack:
Der Octatrack ist ein Performance Sampler mit 8 Audiospuren und einem 8 Spur Midi Sequencer.
Das Profil des Gerätes ist wohl deutlich auf das Thema Live ausgelegt, dementsprechend kann man wirklich alles in Echtzeit machen.
Also quasi timestretching und Pitch/schneiden und cutten/ zerhäckseln und umarangieren der Sampels.
Alles geht in laufendem Betrieb und ohne Sequenzerstopp und egal was man macht; die Sampels bleiben felsenfest im Timing.
Zur Manipulation der Klänge stehen Audio Effekte und die sogenannte "Flex-Maschin" parat, es gibt weitreichend editierbare LFO´s und einen Audio Editor an Bord.

Entsprechend des Live Konzeptes kann man einzelne Parts mit einem Crossfader überblenden.

Die Sampels können im Prinziep beliebig lang sein und werden vom "Octatrack", direkt von einer CF-Card gestreamt.
Der User muss sie also nicht erst in der RAM schaufeln und so Wartezeiten in Kauf nehmen.

So wie es sich darstellt, kann man diese Maschine als echten Laptopersatz nutzen, nicht nur für Live Acts sondern auch für DJ´s intresant (sofern diese nicht juggeln und scratchen oder dergleichen).
Man packt das ganze Set auf ne CF Card und nimmt nur den Octatrack mit zu nem Live Auftritt.

Leider hattes auch den Pferdefuss, das jetzt im Prinzip jeder Honck sein ganzes Set zuhause zusammenstellen kann und live nur noch ein Vollplayback vom Octatrack abspielt + ein paar ausgewählte one-Shots.
(Schlieslich will auch der DJ gerne mal Sturtzbetrunken nach Hause gehen und sich nicht immer Konzentrieren müssen wie ein Bausparer)

Aber das ist ja im Grunde schon seit Ableton so.
Computerhassern wird die neue Elektron Maschine entgegenkommen.

Kostet ca. 1200,00 Strassenpreis.

Mehr auch hier

Samstag, 22. Januar 2011

Korg Kaoss Pad quad erste Demovideos





Die ersten Demosviedeos, wir sind schon gespannt wie ein Flitzebogen das neue Kaos Pad selber testen zu können ;-)

Donnerstag, 20. Januar 2011

Teenage Engineering OP-1



Lange wurde drum gemunkelt, jetzt haben sie ihn fertig;
Teenage Engineering´s OP-1 kann jetzt vorbestellt werden, allerdings ist die erste Serie wohl schon wieder weg.
Mit 799 Euro schlägt das gute Stück zu Buche.

Der OP-1 ist ne Art Minni Groovebox mit multipler Synthese Engine die FM/8-bit Sounds/Waveclustern/Physikal Modeling/Phase Distortion/VA/und Sampling beherscht (Sampling ist allerdings auf 6 sec. beschränkt bzw. 12 für Drumsampler)
Außerdem ist noch ein "Radio" eingebaut; Aha, das klingt Hammer, wie der beindruckende Wecker im Yamaha Tenori one.
Aber Spaß beiseite, die Konstrukteure dachten sich freilich das man aus dem Radio samplen möchte, so wie wir das als Kinder schon machten als wir selber Tapes aufnahmen und als Hintergrund zum improvisierten Alienspektakel das Heimradioüberdehten bis nur noch dieses spacige gefipse da war.

Effekte gibts natürlich und einen 4 Track "Tape" Sequencer, also ein virituelles Tapedeck das man im laufenden Betrieb editieren, vor und zurückspulen, schneller und langsammer fahren kann. Tracks können geloopt werden und Aufnahmen können rückwärts abgespielt werden.
Außerdem hatt das Gerät einen eigebauten Bewegungssensor mit 3 Achsen, der als Modulationssteuerung auf die Syntheseengine oder die Effekte geroutet werden kann.
Wenn das Ergebniss also nix wird, wirft man das Gerät aus dem Fenster und hofft auf Besserung? (brich dir keine Achse)

Neben USB bitete der OP-1 Miniklinke out und in, ein eigebautes Mic. und eingebaute Lautsprecher (Urgh),
ach so und das FM Radio ist ein Weltempfänger (ja geil, da freu ich mich doch schon mal auf den ersten live Act der "Hit für Hit ein Hit" live einspielt, ich putz schon mal die Waffen)

Das OP-1 verspricht ein unterhaltsammer Begleiter für den Sommer zu werden, auch weil Bateriebetrieb selbstverständlich möglich ist (für die Kohle wäre doch wenigstens mal ein gescheiter Akku möglich gewesen?)
Ich bin schon mal gespannt.







Moog Slim Phatty



Die Rack Version vom Moog "little Phatty";
das wir das noch erleben, ein echter Moog für unter 1000 Euro!
Der Slim Patty ist voll analog.
Wie sein großer "kleiner" Bruder ist er ein monophoner Synthie mit 2 VCO´s, dem legendären Moog 24db Filter und 2 ADSR/EGR Hüllkurven.
Das Gerät hatt einen Audio aus und Eingang, CV in für Pitch/Filter und Volumen und Gate für Keyboard, außerdem ein Midi trio und USB (für Midi).
Voraussichtlicher Strassenpreis ist 799,00 Euro
Optionsseitig vergleichbare Geräte anderer Hersteller sind ohne Zweifel günstiger, aber das sind auch keine echten Moogs.



So gilt für den Slim Phatty jetzt auch die Faustregel:
"Gute Preise, gute Bässerung"

Mittwoch, 19. Januar 2011

M-Audio Venom



M-Audio bringt einen Hardwaresynthie. Keine sehr frische Meldung, zugegeben, den es wurde ja schon viel darum gemunkelt.
Und dann nennen sie ihn "Venom"...hmm, also das erste woran ich denken muste als ich den Namen hörte waren ja eher die hier:



passend dazu attestiert M-Audio seinem neuen Keyboard ja dann auch; "aggresiver neuer Sound".
Hmm, na gut dennoch scheint der "Venom" eher nix für Leute mit Appetit auf Ferkelherzen in Aspik zu sein.
Ein Virituell Analoger, das alleine verleitet das Synthesizervolk 2010 allerdings auch nicht unbedingt zu Begeistrungsstürmen.
Die ersten Klangeindrücke auf Youtube sind ganz gut denk ich und um Klang sollte es in erster Linie ja auch gehen.
Der Venom wird als eine Art Komplettpaket positioniert, das heist:
Mit an Bord ist ein USB Audio/Midi Interface, das mit Pro Tools kompatibel ist.
Das Interface ist mit 2 Ein- und 2 Ausgängen bestückt, eingehende Sounds können auch mit der Syntheseengine des Venom bearbeitet werden.
Die Engine selber ist 12 stimmig polyphon und 4 fach multitimbral.
Jede Voice des Synthies kann bis zu 3 Oszilatoren haben für die 41 Wellenformen oder 53 Drumsounds zur Verfügung stehen.
Es gibt Pulsweitenmodulation, Sync, FM und Ringmodulation, ein wenig fetter und bösartiger sollte also rein technisch gehen (doch die gehörnten!!)
Weiter gibt es einen Multimodfilter mit Röhrensättigung (simulierter versteht sich) der als Tief/Band oder Hochpass mit 12 oder 24 db Flankensteilheit arbeiten kann.
3 LFO´s und 3 AHDSR Hüllkurven, sowie 16 Modulationswege kompletieren das Bild.
Jeder der 4 Parts hatt einen eigenen synchronisierbaren Phrase Sequenzer.
Der Synthie soll schnell und einfach programierbar sein und einen Editor gibt's natürlich auch (falls das Gerät nicht schnell und einfach genug ist).
...und hey wow; ein Klasischer Arpeggiator...(wer hätte so was mal in nem VA Synthie vermutet ;-)
...aber wo ist ein Vocoder mit Schwanenhalsaufsatz, auf die Idee könnte doch auch mal einer kommen.

Bis jetzt scheint nur eine 49 Tasten Version geplant zu sein.
Wer sowieso noch einen VA Synthie sucht, als Ergänzung zu seinem Computersetup, für den dürfte Venom sicher eine intresante Option sein.

Ob er gestandene Studiofüchse (die Männer die jeden Tag für gute Musik ihr Leben und ihre Trommelfelle riskieren) überzeugt bleibt abzuwarten.

M-Audio bringt mit diesem Synth erst mal nichts unheimlich inovatives auf den Markt, auch wenn ihre Werbeabteilung das sicher so verpacken will.
Dennoch sieht der Venom intresant genug aus um mit den Konkurenzprodukten mithalten zu können, zumal M-Audio einen guten Stand mit Masterkeybords und Audiointerfaces hatt und somit die Verarbeitungsquali vom Venom hoffentlich davon profitieren wird.



mehr auch bei M-Audio

Montag, 17. Januar 2011

Korg Kronos



Demonstration der neuen Korgworkstation Kronos auf der Namm 2011, Musik macht er wohl schon mal ;-)

Und hier ein paar Worte von Korg zum Kronos auf "Musikstore TV"



Für mich nach wie vor faszinierend, das die ganz großen immer noch dem Konzept Workstation hinterherlaufen, das in Zeiten von halbwegs absturtzsicherer und auf den User optimierten Compuetrsysteme, mehr oder weniger überholt ist.
Dennoch ist Kronos sicher eine Ausgezeichnet klingende Maschine.

Arturia Spark



Das erste "me too" zur Native Instruments Maschine komt später als ich persönlich das geglaubt hätte.
Dem User kann mehr Auswahl nur recht sein, vor allem wenn sie von einer etablierten Firma wie Arturia kommt, die aus meiner Sicht die derzeit bestklingednsten Emulationen, analoger Synths rausbringen.

Mit Hardware sammelte Arturia ja bereits, bei der Entwicklung ihres Harware Erstlings "Origin", Erfahrungen.
Wie die Maschine, setzt der Spark auf eine Combination von Software zur Klangerzeugung und einem optimierten Controller, anders als beim Kollegen von Native Instruments gibt's beim Spark keine MPC artige Anordnung der Drumpads sondern eher eine klasische TR mäßige Lauflichkette+ Drumpads für die Einzelinstrumente.
Wie sich der Spark im Vergelich zur Maschine schlägt bleibt abzuwarten, aber alleine die Tatsache das er von Arturia kommt läßt einiges an Erwartung zu.

Der Controller ist wohl aus wertigem Aluminium und kann auch mit anderer Software genutzt werden, ein Template für Ableton live ist standardmäßig schon dabei.
Das System bietet einen 64 Step Sequencer, mit 16 Steps in dierektem Zugriff.
Einspielen geht in Echtzeit, oder über das TR-mäßige setzen von Steps.
Mit an Bord ist die Arturia typische excelente VA Synthese und Physikal Moddeling für autentische Natur Drums.
Eine reiche Auswahl an Drumsampels und Effekten+ Sampel/Midi und Loopimport kompletieren das Paket.
Sieht schon mal sehr gut aus bis jetzt ;-)



Mehr zum Spark bei Arturia

Akai EIE (Electromusik Interface Expander)



Ebenfalls ein neues Produkt von Akai;
Der EIE (Electromusik Interface Expander), vom Design begeistert mich das Gerät ja ausgesprochen, auch weil ich auf diesen Retro Charme generell stehe.
Ein Blickfang ist die Kiste im Studio auf jeden Fall, aleine schon wegen der stylischen Pegelanzeigen.
Müssen nur noch die inneren Werte stimmen und die versprechen auf den ersten Blick auch nur gutes:
Ein transportables USB Audio-Interface, vierleicht ein wenig sperrig für die Zahl der Eingänge (aber Style ist alles), mit 24-bit Verarbeitung und USB-Hub.
Anschlussseitig gibts 4 XLR/Klinke Combo´s im dierekten Zugriff, mit zuschaltbarer Phantompower und Gain, 4 Audio out und 4 Ins auf der Rückseite.
Außerdem finden sich noch Anschlüsse für 2 seperate Monitorsysteme, Kopfhörer, Midi in und out und drei seperate USB slaves für den Hub.
Alles dran und drin also für kleinere bis mittlere Studios oder Live.

Mehr bei Akai

Akai Synthstation 49



Neu von Akai, kommt in diesem Jahr die Synthstation 49, ebenfalls ein I-Pad Dock.
Auf den ersten Blick sieht die Hütt schon fast gefährlich aus ;-)

Bleibt zu hoffen, das sie nicht die selben Mankos aufweist wie die Synthstation 25, ein vergleichbares Minni- Keyboad Dock für I-Phone/I-pod Touch;
Problem bei der Synthstation 25 war/ist miese Verarbeitung, schlechter Tastendruck, kein Aufladen des eingesteckten Phones/Pod´s, keine physikalisches Midi und die 4´te Generatin I-pod touch passt nicht rein.

Auf den ersten Blick würde ich der Synthstation 49 mal ein paar mehr Daumen für die Verarbeitung zusprechen als der 25, Größe zählt halt manchmal doch.
Eine Notwendigkeit für eine gescheite Schnittstelle zwischen Studio und I-Pad gibts allemal.
Wie der Name erahnen läßt bietet die Synthstation 49:
49 anschlagdynamische Tasten, außerdem gibts MPC artige Drumpads (leider nur 9) und USB Midi und RCA Stereo.
Hatt man kein I-pad zur Hand, kann man das Keyboard auch als normales USB Masterkeybord nutzen.

Mehr bei Akai

Korg Kaoss Pad Quad



Das erste Kaoss Pad war für mich eine sehr spaßige Angelegenheit, die Steuerung war neu und ungewohnt und die Live Effekte wirkten frisch in einer Zeit als sich algemein noch wenige Hersteller um die Bedürfnisse von DJ´s und Live Acts kümmerten.
Wehrmutstropfen für mich war das die erste Generation damals noch einiges an Kinderfehlern hatte;
Insbesondere die Netzteile, vom Kaospad1 muste ich ungelogen 3 Stück zur Reklamation bringen weil die Dinger nach 10 Betriebsstunden ihren Dienst quitierten und geschossen waren.
2te Serie bereinigte das Problem dann und ist bis heute bei mir im Einsatz, auch die Option das Pad als Midi Controller zu nutzen kam bei mir gut an.
Version 3 fand ich dann nicht soooo nötig für mich, auch wenn einen bessere Effektqualität und ein stark verbesserter Sampler (den ich persönlich aber nicht brauchte), lockten.
Mittlerweile bringt Korg die 4´te Generatin seiner erfolgreichen Kaoss-Pad Reihe, das Kaoss_Pad "Quad".
Der Name soll´s wohl andeuten; das Kaoss-Pad Quad kann bis zu 4 Effekte gleichzeitig verwalten.
Die Ilumination des Pads leuchtet im Takt der Musik, rein von der Farbgebung erinnert es mich selber auch tatsächlich mehr an eine Lichtorgel als an ein Effektgerät.
Die Effekte können, wie für die Kaosspads üblich in Echtzeit über das Pad gesteuert werden, das optische Rückmeldungen bei Berührung gibt.
Bis zu 4 Effekte gelichzeitig können verkettet und Combiniert werden, laut Hersteller sind so rechnerisch über 1200 verschiedene Effektkombinationen möglich.
BPM Erkennung ist automatisch.
Eingänge sind weiterhinn zahlreiche vertreten, wie schon bei den vorausgegangenen Kaos Pads (Cinch rein und raus und Mic.)
Plattenspielervorverstärker mit Erdung scheint auf den ersten Blick wohl nicht mehr vorhanden zu sein, war aber wenn wir ehrlich sind sowieso noch nie sooo Sinnvoll.

Als iluminierte Gürtelschnalle für "das" angesagte Clubautfitt würden die auch so einiges hermachen.
"Call me Capitain Future" ;-)

Korg Nano Controller, 2´te Serie



Nach dem imensen Erfolg der ersten Serie bringt Korg nun die zweite, in überarbeitetem Desingn.
Auffällig ist die Umgestaltung vor allem beim Nano Key2, dessen Mäuseklaviatur jetzt eher an eine Roland TB angelehnt ist (subjektiv) und laut Korg jetzt eine bessere Anschlagdynamik und eine höhere Empfindlichkeit bietet.
Sehr sinnig findet der Sturm die Anordnung der Tasten schon, hofft aber das die Verarbeitung der Geräte ebenfalls verbessert wurde, zwar kann man für das Preisniveau nichts übermäßiges erwarten, aber es sollte irgendwie schon so sein, das Drumpads und Keytasten nicht nach zweimaligem Gebrauch bereits durch die Platiene gedrückt und funktionslos sind (genau das war eines der Probleme der ersten Serie)

Nanokontroll 2 kommt nun mit 8 Fadern, 8 Drehreglern und 3 Tastern.
NanoPad 2 besticht jetzt mit ganzen 16 dynamischen Pads die 64 Noten ansprechen können, für Leute die es also als kleine Eingabeeiheit für Stepsequenzer nutzen möchten ist NanoPad2 also inzwischen bestens geeignet (die erste Serie bot noch zu wenige Pads für volle 16 Steps im dierekten Zugriff)

Sonntag, 16. Januar 2011

Namm 2011 oder vier Gewinnt



Die Industrie folgt einem eisernen Codex: wenn etwas erfolgreich ist, wird es
kopiert! Wenn aber jeder kopiert und keiner erfindet, wie kann dann trotzdem
Evolution stattfinden? Es scheint fast als ob jede Firma eine Abteilung zum entwickeln und eine zum kopieren unterhält. Ich zumindest bin mir sicher das es so sein muss.

Was das mit der Namm zu tun hat? Es ist das erste was mir bei den meisten neuen Produktvorstellung im Bereich „DJ-MidiController“ in den Sinn gekommen ist.

Im Herbst/Winter 2010 ist von Native Instruments ein Midi Controller, der S4, auf den Markt geworfen worden der neue Standards gesetzt hat.
Die wichtigste und Bahnbrechendste Eigenschaft: vier Kanäle bzw. vier Deck's!
Und nun, nur ein paar Monate später...auf einer der wichtigsten Musikmessen der Welt stellt so gut wie jede Firma einen Midi Controller mit vier Kanälen vor. Irgendwie Enttäuschend aber so ist es.
Ich frage mich ja ob dieser Trend zum vier Kanal Controller vom User tatsächlich gewollt bzw. genutzt wird. Aber wichtig ist ja das es geht, nicht das es gebraucht wird! 

Um das ganze mit ein paar Fakten zu hinterlegen, hier eine kleine Auflistung von Firmen die ein Midi Controller mit vier Kanälen/Deck's vor/zur Namm 2011 vorgestellt haben:
Denon ( hat auch einen zwei Kanal Midi Controller vorgestellt), Hercules, Numark und Gemini. Native Instrument‘s hatte wie erwähnt den S4 schon im Herbst/Winter 2010 vorgestellt.

Rane haut die SL 4 raus die zufälligerweise auch vier Kanäle/Decks kann. Allerdings stand hier wohl eher der Sixty-Eight Pate. Auch ein Clubmixer, der MP25 wurde von Rane präsentiert. Dieser ist nicht SSL zertifiziert aber besitzt ein Audio Interface und ist Midi fähig.

Avid‘s Torq 2 wurde ebenfalls vorgestellt und auch Korg hat sein Kaosspad erneuert. Letzteres hat, ganz im Zeichen der Zeit, den Beinamen „Quad“ was auf seine vier Effektsektionen hinweist ( schon wieder vier! ).    

Gemini  und Numark setzen außerdem verstärkt auf den Bereich der Micro-Midi Controller.
Gemini schickt den „Firstmix“ ins Rennen. Numark wirft den „DJ 2 Go“ und zusätzlich den „I DJ Live“ in den Ring. „I DJ Live“ ist extra für IOS Geräte entworfen worden.
Numark hat außerdem ein paar Mixer rausgehauen die Ipod/Iphone fähig sind ( iM1, iM9 ).

Zusammenfassend gibt es für mich kein wirklich Interessantes neues Produkt. Wenn ich über den aktuellen Trend der vier Kanäle/Deck's noch einmal nachdenke, so Wünsche ich mir für meine V7‘s auch ein Upgrade diesbezüglich! Warum? Na weil‘s theoretisch gehen müsste.
Brauche ich vier Deck‘s? Ich denke nicht!
Aber der Blick in die Glaskugel offenbart uns eventuell die nächste bahnbrechende Erfindung in Sachen Midi Controller: acht Kanäle!

Samstag, 15. Januar 2011

noch mal Dave Smith/Roger Linn und die Tempest





Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie sind mir die beiden Herren von Grund auf sympatisch.....kanns gar nicht erwarten ihnen mein Geld in den Rachen zu werfen ;-)
Hier noch mal Interviews zur "Tempest" auf der Namm 2011

Alesis Studio Dock für I-Pad




Alesis bringt das Studio Dock für I-Pad, nicht übel und eigentlich auch überfällig.

Den Angaben des Herstellers zufolge kann damit "jede" im Appstore erhältliche Audio App mit dem Profi Setup verbunden werden.
Was synchronisation zur Clock angeht darf man wohl eher gespannt sein, allerdings ist das auch nicht Sache von Alesis sondern der Anbieter der jeweiligen Apps.
Da Alesis und Akai aber ja quasi verheiratet sind darf man annehmen das Akai Synth Station auf jeden Fall sofort, problemlos integrierbar ist.
Das Studio Dock past selbstredend nur auf ein I-Pad und erweitert dieses um profesionelle Anschlüsse:

2x XLR mit je seperater Gain Controlle und Phantom Power zuschaltbar, sowie Hi-z für Gitarre auf Input 2.
Ausgänge gibts auch 2 Großklinke und ein Kopfhörerout (seperat regelbar) außerdem Midi in und out (als "echter" Midianschluss) und USB Midi als Host (USB A).
Weiter gibts einen Eingang um einen Fußschalter anzuschließen und ein Video output.

Insgesamt bleibt zu hoffen, das die Verarbeitung der Harware nicht ähnlich lausig ausfällt wie z.b bei der Akai Synth-Station 25 (das Hardwareinterface zum App für I-pod/phone)von der ich anfangs auch angetan war, als die ersten Meldungen durchsickerten und dann nicht mehr so als ich das erste Exemplar auf der Musikmesse angefasst hatte ;-)

Mehr bei Alesis

Korg Kronos



Jetzt ist es soweit; der Kronos ist aus dem Sack!

Und was ist es, was ist es?

....................ohhhh ne Workstation hmm naja (Herr Sturm hätte irgendwie auf nen Analogsynthesizer gehofft und das Korg mit dem "Monotron" nur vorfühlen wollte).

Also ne Workstation, Nachfolger vom M3 und irgendwie auch vom Flugzeugträger "Oasys".

Rein Äußerlich schaffte es der Kronos dann erst mal nicht, meine nicht vorhandene Begeisterung auch nur irgendwie zu steigern. Er sieht etws bieder aus, halt wie der x-te Triton Aufguss.
Das Gehäuse des Vorgängers M3 fand ich persönlich um einiges stylischer, auch wenn mir das Konzept mit Modul und Keyboard nicht ganz klar wurde (Modul konnte man einzeln kaufen aber Keybordeiheit nicht).
Auch vermisse ich die Drumpads des M3 am Kronos.
Die neu hinzugekommenen Schieberegler links, versprühen rein optisch einen gewissen achtziger Flair, scheinbar ist das die neue Design Richtung bei Korg?

Auf der anderen Seite ist es schon toll das Korg, nach etlichen Gadgetts wieder mal was für die Profis macht, warum dann nicht an bewährtes anknüpfen?

Die Inneren Werte offenbaren nun tatsächlich einen Fortschritt gegenüber den direkten Vorgängern.
So findet sich im Kronos nicht nur die bewährte Soundbibliothek, abgelegt auf einer SSD Platte von 12 GB Größe, sondern auch einige, völlig unabhängige Soundengines, ähnlich einem Plugin in der DAW und ein open "Sampling System".
Mit dabei ist u.a. Vector Synthese, Physikal Modeling und Virituell Analog.
Die SSD Platte ermöglicht das spielen von Sampels und Loops direkt vom Datenträger mit streaming Technologie (adieu RAM).
Auch wieder mit an Bord, die bewährte KARMA Spielhilfe und ein 16 Track Midi + 16 Track Audiosequencer.

Nebenbei würde mich ja schon mal intressieren wer den Sequencer einer Workstation heutzutage noch wirklich nutzt?
Irgendwie ist es schon crazy das die Firmen die Dinger beständig weiter entwickeln obwohl mir beim besten Willen kein Vorteil gegenüber einer DAW einleuchtet und die internen Workstationsequencer auch nicht unbedingt soooo Livefreudlich sind.
Was ich mir seit Jahren für ein Gerät dieser Kategorie gewünscht hätte; mehrere Sequencer zur Auswahl für jeden Musikertyp. Vielleicht als Download von der Firmenwebseite?
Man kauft dann die Workstation quasi als Rohling (Gehäuse mit Soundengine und Klangbibliothek und Effekten) und lädt Sequencer und Apps nach Wunsch (meinetwegen auch Aufpreispflichtig).
Oder man kann sich die Struktur seiner Workstation nach Wunsch in einem Editor selber verändern, ich hab z.b bei der Triton die ich jahrelang nutzte den Sequencer und die Performance Ebene so gut wie nie benutzt.
Wenn es eine Korg Workstation mit nem Sequencer ala MPC, vieleicht sogar noch echtzeitfähig geben würde...ich wäre dann sehr glücklich glaub ich ;-)


Aber zurück zum Kronos, der hat des weiteren Effekte satt und eine neue "Drum Track" Funktion die wohl in jeder Ebene und zu jedem Sound zuschaltbar ist, so von wegen Inspirationshilfe.

Kronos wird es wie üblich als 61/76 und 88 Tasten Version geben.
Preis ist noch unklar (ich würde so 2500,00 € UVP zum Einstand schätzen)

mehr zum Kronos bei Korg

Die erste Preview zum Kronos ist auf bondeo zu finden.
Exclusive Einblicke von der Produktvorstellung in Scheveningen ( Holland ).

Freitag, 14. Januar 2011

Dave Smith/Roger Linn, die "Tempest"



So fängt das Jahr gut an.
Synthesizerlegende Dave Smith (Sequential Circuits/DSI) und Roger Linn ( der Vater der MPC und der Linndrum) haben sich zusammen getan um ein neues Grooveorientiertes Werkzeug zu bauen.
Bereits vor ca. 4 Jahren sickerten die ersten Meldungen durch, damals unter dem Projektnamen "Bomtschik" (oder so ähnlich), später Linndrum 2.
Auch wir berichteten mal von diesem zukunftsweisenden Konzept.
Zwischenzeitlich sah es ja mal aus als wäre die Linndrum 2 zu den Akten gelegt worden, den die Herstellerfirmen vermeldeten das die Arbeit doch umfangreicher würde als ursprünglich gedacht. Vor allem die Integration der zahlreichen Userwünsche war doch ne Menge Arbeit aber ohne diese wollte man es wohl auch nicht mehr machen.

2011 nun soll sie kommen, jetzt unter dem Namen "Tempest" aber im Grunde das selbe Konzept.
Ein überarbeitetes Gehäuse, kompakter und handlicher als bei den ersten Vorschlägen.
Eine Maschine mit Groove orientiertem Sequencer, der alle Aufgaben "0n the fly" (also ohne Sequencerstopp) erledigen kann und Samples direkt von einem Medium streamt, ohne sie vorher (wie die MPC´s in den RAM laden zu müssen).
Auch veränderungen an den "Swing" Parametern können in Echtzeit und ohne Sequenzerstopp vorgenommen werden.

Mit an Bord, ein mächtiger sechstimmiger, real analoger Klangerzeuger aus der Schmiede von Dave Smith, jede Stimme mit 4 möglichen Oszilatoren (2 analog und 2 digital).
Alle Reglerbewegungen, können im laufenden Betrieb im Sequencer aufgenommen werden, es wird Controller satt geben, davon 2 "touch Cotroller" (quasi berührungsempfindliche Folien?).
Noteneingabe erfolgt in "echt" wie bei MPC, oder aber per Step setzen wie bei den Roland TR´s o.ä
16 Anschlagdynamische Pads in 2 Reihen zu 8 Pads, also anders als bei der MPC oder der Native Instruments Maschine.

Kommen soll die Kiste mitte 2011, kosten soll sie so um die 1500,00 € UVP
Mehr könnt ihr auch hier erfahren

Der Sturm ist schon mal begeistert das es noch geklappt hatte mit der Linndrum 2
Auf dem Video sehen auch die beiden sympatischen Herren recht begeistert aus ;-)

Dienstag, 11. Januar 2011

Namm 2011



So dann wäre es ab dem 13.01 auch mal wieder so weit:
Die diesjährige Namm öffnet ihre Pforten und wir sind bereits alle gespannt wie ein Kleinkind vor Weihnachten.
Besonders geheimnissvoll in diesem Jahr:
Korg und ihr "Kronos", laut Hersteller ein Instrument "proud to be amazing".....Aha na da wissen wir ja Bescheid, irgendwas zwischen stylischer Eieruhr und Synthie?
Vermutlich eine neue Workstation, oder "Kronos" meint irgendwas im Sinne von "Zeit zurückdrehen" und Korg bringt das ersehnte "Monotron pro" ein Analogsynth mit aktuellen Features?
Am coolsten wäre natürlich eine Aufgebohrte Elektribe, also quasi Electribe mit M3 Klangerzeugung + mehreren Monotronparts, Microsampler und Kaos-Pad in einem Gerät (aber da ist eher Sturm der Vater des Gedanken ;-)