Freitag, 22. Oktober 2010

Demnächst bei C-Town

in der beliebten Rubrik "Fader Anthology":
Vestak PMC 06 Pro A with Inno inside
und bei den Midi Controllern:
Numark V7 close
man darf gespannt bleiben.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Dast bei Klangdesign Radioshow



Letzten Samstag 16.10.10 beim Internet Radiosender w7: Klangdesign Show mit "Regional Rap" und DJ Dast Mix. Info zu spät? Nein! Die Show gibt's bei Podomatic.

Freitag, 15. Oktober 2010

Korg Nano Pad




Nachdem ich mit meinem kleinen Testbericht zu NI's Kontrol X1 schon etwas in die Materie der Midi Controller eingestiegen bin und zu dem Ergebnis gekommen bin, das dieses Gerät für mich nicht in Frage kommt, möchte ich ein paar Worte über das Nano Pad verlieren.

Das handliche Gerät war im Bereich der Midi Steuereinheiten eine kleine Sensation als es frisch auf den Markt kam. Handlich, flach und mit großen Pad's ausgestattet erfüllt dieses Gerät dem Anschein nach alle Anforderungen die für den mobilen Einsatz (gerade bei digital-DJ's) gestellt werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist zweifellos der Preis. Mit rund 50€ ist das Gerät nicht die größte Budgetbelastung auf dem Weg zum erfolgreichen Superstar DJ...
Auch die Möglichkeit das Gerät einfach über die Tastatur des Laptops zu legen sprach mich direkt
an. Dadurch befindet sich der Controller im unmittelbaren Blickfeld.

Die Einrichtung unter Scratch Live erwies sich durch die Midi-Learn Zuweisung als einfach.
Der Controller hat vier Scene's die sich per Knopfdruck umschalten lassen. Jede Scene besitzt eine
kleine Leuchtdiode die anzeigt wenn die jeweilige Scene aktiv ist. Leider achtet man im Eifer des Gefechtes nicht immer auf diese kleinen Leuchten am linken Rand des Gerätes. Das führt vor allem im Live Einsatz zu Interessanten Fehlbedienungen.
Aber nicht abschweifen, es geht um die Belegung. Auf der ersten Scene liegen bei mir die Cue-Punkte und Instant Double (gleichen Track auf dasjeweilig andere Deck laden).
Die Aufteilung versuche ich immer an den Decks orientiert vorzunehmen.
Das bedeuted ich teile das Nano Pad gedanklich in der Mitte der zwölf Pad's und belege Pad 1 mit Instant Double, sowie Pad 2, 3, 7, 8 und 9 mit den Cuepunkten für das linke Deck. Pad 4 ist wieder Instant Double rechtes Deck und Pad 5, 6, 10, 11, 12 sind wieder Cue Punkte für das rechte Deck.

Diese Deck orientierte Blockbildung habe ich auch auf Scene 3 für die Autoloop Funktion mit unterschiedlichen Looplängen.
Scene 2 ist belegt mit dem SP6 Sampler und Scene 4 ist der Effekteinheit vorbehalten.
Dazu muss ich aber sagen, das ich diese beiden Scene's so gut wie nie benutze.

Am wichtigsten ist für mich die direkte Steuerung der Cue-Punkte und die Instant Double Funktion zum Juggeln.
Das Touch Pad und die Hold, Flam und Roll Funktion wird von mir aus genau diesem Grund nie benutzt.

Die Pads sind sehr weich. Mit den Pads einer MPC sind sie auf gar keinen Fall vergleichbar! Auch an die Pads des MPD 18 von Akai kommen sie nicht ran. Aber für SSL sind sie, was das feeling betrifft volkommen ausreichend.

Und auch bei diesem Controller gibt es wieder ein "aber" welches sich mir aber im Gegensatz zum X1 nicht nach zwei Tagen Benutzung schon erschloss.
Bei meinem erstwn NanoPad quittierten nach etwa einem dreivirtel Jahr einige Pads ihren Dienst.
Als ich den Fehler beim Händler reklamierte und ein neues bekam, war mir allerdings schon klar das es sich um eine grunsätzliche Schwachstelle handelt.
Meine Befürchtungen bestätigten sich vor einem Monat als das erste Pad wieder Aussetzer beim Triggern aufwieß.
Diese Problematik ist nicht nur bei mir vorhanden. Es gibt im Netz häufiger Berichte über derartige Ausfälle der Pad's.

Das NanoPad ist Prinzipiell eine gute und auch erfolgreiche Idee gewesen, aber es hat in Punkto Langlebigkeit eine große Schwachstelle. Ich habe es immer gerne Benutzt, da es große Pad's hat die man überall anordnen kann wo es den persöhnlichen Vorlieben entspricht.
Aufgrund der Qualitätsmängel werde ich mich umorientieren müssen. Alternativen gibt es von Akai und Vestax und von diversen anderen Herstellern. Aber ob die sich als Langlebiger erweisen bleibt abzuwarten.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Erinnerung an die Zukunft "reloaded"

Es ist eigentümlich manchmal, da hatt man eine Idee und nur wenig später darf man feststellen das sie bereits jemand verwirklicht hatte (zu meinem Leidwesen nicht mal Apple)
Aber seis drum, jezt kommen zumindest die ersten Meldungen durch:

Googel Roboterauto

Kann ich mir ja wenigstens noch den Titel Prophet der näheren Zukunft auf´s Revers heften ;-)

Denn nur kurz vor duieser Meldung veröffentlichten wir ja auf Crosstown

folgendes

Aloa Landratten (warum nur fällt mir zu den Lottozahlen nie was sinnvolles ein ;-(

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Die Gottesmaschiene Teil 1-4

Teil 1: Der große Zerrspiegel der Realität!

Ein Knopfdruck!
Mehr kostet es den Bürger der Neuzeit nicht,
aus der Tristess normativer Konventionen zu entfliehen?!?

Ein Knopfdruck setzt ihn in Gang,
den großen Traumprojektor des modernen Lebens!

Ein großer Poet, ein Dichter, und Schriftsteller, ein Rockstar...
alles zusammen;
An einem Tag in einer Stunde!
Die geheimsten Träume schreiben wir in den Space!
Ein Heiliger, ein Rebell, ein Wahnsinniger...
Beliebig in Zeiten des Netzes!
Und doch wieder nicht!

Sorgfältig feilen wir an Profilen und Erscheinung, Geschichten und Verläufen.
Registrieren noch die kleinste Veränderung!
Interpretieren geheime Bedeutungen zwischen die banalsten Zeilen unserer Komentatoren.
Fehlinterpretieren, Selektieren, lassen gelten was dem Reflex unserer Traumgestalt entspricht.
Was bleibt ist eine unscharfe Karikatur: Mit ganz dicken Pinseln bunt überzeichnet!

Alter Traum in neuen Kleidern;
Angenommen sein und Bewundert, als Metapher für Liebe.
Liebe als Schlüssel zur Unsterblichkeit unserer Seele.
Als finalen Ausgang unseren Handelns.
Ein Pol in dem alles zur Ruhe kommt.
Wissen in allen Facetten, wichtiges und unwichtiges, gleichbedeutend nebeneinander.

Kleines erscheint größer, großes erscheint kleiner.
Der große Zerrspiegel der Realität.
Fakten in solch unübersichtlicher Flut zu Türmen und Trutzburgen gehäuft das sie schon wieder bedeutungslos sind.
Eine grandiose Symphonie leerer Worte, zu Dogmen verdichtet und zu Mythen verklärt!

Teil 2: Die Versuchung des Netzwerkes

Gebannt starren wir auf Zahlen, verfolgen Statistiken,
bemessen uns an Fakten die sich aus mathematischen Strukturen ergeben.

Freundschaft kennt ein Maß, Liebe und Zuneigung ebenfalls!
Erfolg und Anerkennung, quantisiert zu Einheiten und Verhältnissmäßigkeiten.

Aufrufe und Kommentare, Abonnenten und Daumen, Freunde und Bedeutung der Freund.
Wie wird man wahrgenommen?!?
Wie ist das Ranging?!?

Ist es zu schlecht? Bin ich ein Verlierer?
Ist es zu gut? Neidet man es mir?
Wie stehen andere? Wie ist ihre Zahl?

Zahlen sind unendlich, jede von ihnen!
Keine erfüllt, alle reißen ein Vakuum!

Messbarer Erfolg?
Er erfüllt kurz, ihm folgt die Leere und der Wunsch ihn zu übertreffen!
Jedes Maß überholt sich, jede Einheit will überrundet sein!
Ein paar Klicks mehr, ein paar mehr Freunde.
Immer sind wir nur kurz davon entfernt perfekt zu sein!

Ein paar nette Kommentare;
es zählt nicht so sehr was dahintersteht, sondern wie es aussieht.
Das Profil als Persönlichkeitsentfaltung und doch nie so vollkommen das es uns ganz entspricht.

Ein Wagon voller Worte,
doch Worte sind begrenzt und unvollkommen.
Nie geben sie das gedachte völlig wieder.
Immer sind sie weiche Skizzen, schemenhafte Darstellungen, blumige Metaphern.

Immer versuchen wir es besser zu beschreiben;
Wille und Vorstellung, das Universum in unseren Köpfen,
die kleine Welt unseres Lebens.
Alles transferieren wir, digitalisieren und bemessen es!
Nichts erscheint zu abstrakt als das wir es nicht im virtuellen Zerrspiegel lesen wollen!
Sozial und Liebesleben, Träume und Emotionen, alles findet seinen Wiederhall.
Alles entwickelt eine gewisse, schräge Eigenresonanz in den feinen Membranen der sozialen Netzwerke.

Wir denken; "Wir kontrollieren es"
Doch: Es kontrolliert uns!

Teil 3:Die digitale Ewigkeit einst!

Einen Knopfdruck entfern spielt sie, die große Geschichte der kleinen Worte.
Mit glühender Feder geschrieben, mit flammenden Herzen geglaubt.
Auf Wunsch bald in Suround und 3D.
Entrückung als Folge von Zugang und Bandbreite.
Träumen in Bytes pro Sekunde.
Nur technische Hürden scheinen uns zu trennen,
von der Vollkommenheit:

Trafik und dieser Knopf

Doch wer will schon abschalten?
Wer muss abschalten und warum?

Im Zugang verbirgt sich Wahrheit,
keine echte, aber laut genug das sie manchem als wahrhaftig vorkommt.
Laut genug, das viele in ihm das Ende der Geschichte sehen.
Das virtuelle Paradies, menschengeschaffenes Heim der Seelen.
Der lebenden und der Toten.
So beständig, das es uns selbst überdauert.
Als Krone unseres Gestaltungswillens soll es von unserer goldenen Herrschaft künden!
Wenn alles weltliche längst überdauert und verflogen ist.
Eine grandiose Zeitschleife nie endender Gegenwart, im Strudel der Vergänglichkeit.

Einst verwaltet von den Maschinen und Robotern,
die wir schufen und lehrten.
Letze Hommage der Computer an ihre Schöpfer.
Das Netz, die Religion der Maschinenwesen.
Dezentrales, expandierendes, neuronales Netzwerk,.
Eigenständiges Lebewesen in einer neudefinierten Evolutionsstufe des Lebens.
Nichts soll es vergessen, noch das kleinste bleibt erhalten und überdauert.

Die Ewigkeit als Nachhall von Milliarden und abermilliarden Knopfdrücken.

Teil 4: Die unmittelbare Zukunft

Das Netz bekommt Augen, die innere Welt stülpt sich der äußeren über.
Der Zerrspiegel beobachtet die Beobachter.
Die Realität wird selber verzerrt,
durch das Übermaß ungefilterter Informationen mit denen die große Gottesmaschine ständig um sich wirft.
Informationen jeder Art und jeder Natur,
geordnet nach Beliebtheit und Präsenz des Urhebers.
Nicht nach Gehalt und Glaubwürdigkeit, es gibt kein Ranging.
Informationen sind dem Netz alle gleich wertvoll, keine soll je verloren gehen.
Der Überfluss der Informationen beugt unsere Sicht fürs wesentliche, den im Gegensatz zu uns hatten die Maschinen nie eine „selektive Sicht der Dinge“ lediglich eine „Hierarchische“.

Das Netz wird portabler, eine omnipräsente Eingabemaske für jedermann.
Die äußere Welt wird „klickbar“ Objekte werden zu Koordinaten im Gesamtsystem.
Materie und Mensch, alles ist jederzeit abrufbar für jedermann;
der neue Nachbar, der Gegenüber in der Straßenbahn, die Augen des großen Gottes sind bald überall, wissen alles über jeden sofort.

Eine neue Idee von Sozialem Netz etabliert sich, wir betrachten die Realität durch die Matrix und die Bewertungsmaßstäbe der Informationsschleuder, sie dient als Entscheidungshilfe, als Gedankenstütze, als Gedächtnis der Masse.
Das neue wird nicht mehr erforscht sondern abgerufen.
Die Welt wird nicht entdeckt sondern „gegoogelt“
Wissen und Allgemeinbildung, nichts muss sich der normalsterbliche mehr aneignen.
Debatten werden mit Coppy&past geführt, die Diskussionskultur erfindet sich im Mesenger neu.
Sie standardisiert sich.
Wir verlieren den Blick fürs wesentliche, reduzieren auf Daten und Fakten.
Wir verwechseln Informationen mit eigener Meinung, Fakten mit Scharfsinn.
Wir kombinieren nichts mehr, leiten nicht von erlerntem ab;
Wir halten das Auge des Netzes über Waren und Dinge, einfach alles und erhalten Informationen mit denen wir nichts anfangen können.
Dennoch nehmen wir sie als gegeben hin und hinterfragen nichts.
Der ungebremste Fluss an Informationen auf Menschen die Informationshörig sind;
Willkürliche Diktatur der absoluten Norm.
Voreingenommenheit wird selbstverständlich.
So selbstverständlich, wie Schamlosigkeit wie die Distanzlosigkeit, bedingt durch Anonymität bereits selbstverständlich sind.
Jeder bleibt auf die Informationen reduziert, die das Netz bereithält.
Die Vergangenheit stülpt sich über die Gegenwart, formt einen neuen Ereignishorizont;
Die ständige Gegenwart.
Das Netz kennt keine lineare Zeit, die Allgegenwart von Informationen und Ereignissen,
formt die vertikale Zeit des virtuellen Raumes.
Alles pasiert gleichzeitig, vergangenes bleibt unlöschbar präsent, zukünftiges untrennbar mit ihm verbunden.
Die Faktoren Zeit und Raum sind aufgerollt zum 0 Dimensionalen Gefüge des Netzes.
Cloud Prozessing ist das Wort der Stunde. Dynamische Auslagerung von Speicherinhalten und Rechenkapazität machen das Netz zu einem schwarzen Informationsloch.
Jeder Quadrantzentiemeter ist erfasst und digitalisiert.
Verknüpfung von dezentralen Informationen zu Informationswolken zentral abrufbar über intelligente Suchmaschinen die uns besser kennen als wir selber.
Reflektor unserer Wünsche und Absichten, manifestiert in Links und Werbung.
Nicht subtil aber wirksam, auf jeden Fall aber ergiebig.
Die innere Schachtel wird zur äußeren, für jeden offensichtlich.
Das Web ist unmittelbarer als die Realität außerhalb, weil es mehr über sie weiß als der einzelne.

Texte aus Richard Sturms Zyklus "Die Gottesmaschiene 2009-2010"

Montag, 4. Oktober 2010

Native Instruments Traktor Kontrol X1

 


Der X1 zählt zum Genre der "Midi Controller ohne eingebaute Soundkarte". Allerdings muß ich dazu sagen das bei den "Midi Controllern mit eingebauter Soundkarte" die Grenzen zwischen Mixer, Turntable, und Kompletteinheit dank V7, VCI100/300 oder Ranes 68 immer mehr verschwimmen zu scheinen, aber dies nur am Rande.
Der Kontrol X1 hat also keine eingebaute Soundkarte und dient dem direkten Ansprechen von verschiedensten Parametern eines Virtuellen DJ-Systems der eigenen Wahl und Vorliebe.
Mitgeliefert wird im Paket Native Instrument's Traktor LE, Treiber für Win, Templates (u.a. für scratch Live) eine Schablone für die Alternativ Midi Belegungen und ein USB-Kabel.
Mein guter Vorsatz für diese Review war, das ich den Controller sowohl unter Scratch Live, als auch unter Traktor teste.
Allerdings blieben meine Versuche die Timecode Vinyls zu aktivieren ergebnislos. Traktor LE weigerte sich diese anzuerkennen und ich weigerte mich ohne diese aufzulegen. Unsere Freundschaft zerbrach also nach wenigen Stunden an unseren Dickköpfen und meinem Unwillen weiter in die Materie einzusteigen.
Nach dem meine Halsschlagader wieder auf Normalgröße geschrumpft war, bestückte ich SSL mit dem mitgelieferten Template für ebendieses und den Controller mit der extra dafür beigefügten Schablone. Dann konnte es auch schon losgehen. Man kann natürlich auch einfach über SSL's Midi Learn Funktion ein eigenes Template erstellen. Auf der Rückseite der Schablone sind Felder um den Controller mit der eigenen Belegung zu beschriften.
Kurz die "Ab-Werk-SSL-Belegung" gecheckt und gemerkt: Die zweite Belegung ( aktivierbar über Shift ) ist nur für die Drehregler belegt.
Auf der ersten Belegung sind Cue-Punkte, Loop in und out, Looproll, Tap, Key und Gain welches über über die zwei oberstwn  Drehpoti's regelbar ist. Zusätzlich gibt es Play für die sechs Slots des SP6 Samplers sowie dessen Samplelänge die sich wie der Gain über Drehpoti's regeln lassen. Die vier größeren Drehregler sind wie alle Knöpfe (mit Ausnahme der Knöpfe und Poti's für den SP6) nach Decks aufgeteilt und bedienen Browse, Load on Deck und Double mit dem oberen Drehregler und den Loop und dessen Länge mit dem unteren.
Das Template wurde von mir so modifiziert dass die Drehpoti's in der zweiten Belegung für SSL's Effekte zuständig sind. Den Tap Knopf habe ich direkt gelöscht und mit einer anderen Funktion belegt als ich bemerkte, das dieser meine BPM's umschreibt wenn er versehentlich betätigt wird, was im Eifer des Gefechtes und dem geringen Platzangebotes des Controllers schnell passiert. Und damit sind wir auch schon beim Knackpunkt:
Das Handling!
Von Aussen betrachtet der X1 solide gebaut. Ein Metallgehäuse wie man es vom Machine Controller kennt. Ebenso schön beleuchtete Knöpfe und auch die Poti's fühlen sich gut an. Aber...im harten und hektischen Juggle Einsatz erweisen sich die Knöpfe als viel zu winzig! Zumindest für einen Grobmotoriker wie mich. Durch seine Größe bedingt ist eine Anordnung nur zwischen Mischer und Turntable oder neben dem Set möglich. Da er sich da nicht im direkten Blickfeld des hochmodernen Digital-DJ befindet, sind Tasten, die halb so groß wie die einer Laptoptastatur sind, sehr unglücklich. Positiv überzeugt hat hingegen die Browse Funktion über die Drehregler.

Die optional erhältliche Tasche (ca. 40€) scheint praktisch, da sie den Controller durch eingebaute Laschen auf Mixer/Turntablehöhe bringt,
erweist sich aber durch seine knappe Abmessung beim Ein und Auspacken des X1 als harter Gegner.
Abnutzung an Mensch und Material sind da vorprogrammiert.

Für mich ist der X1 jedenfalls nix, da das schlechte Handling im hektischen Einsatz eines Scratch Freak's im krassen Gegensatz zu den knapp 190€ für das gute Stück stehen.

Ein Dank geht an DJ Beckma, der mir freundlicherweise das Testmodell zur Verfügung gestellt hat.
Als Techno/House/Electro DJ ist er übrigens überzeugt vom X1 und bestreit seine Sets mit zwei von diesen Geräten.
So unterschiedlich wie die Anfordrungen können also die Bewertungen ausfallen.

Für mehr Fotos könnt ihr wie immer auf unseren Flickr Account wechseln, indem ihr die Links unter dem Image drückt.


Update: Fotostream direkt vom Flickr Account...