Montag, 30. August 2010

Fader Anthology Part 1



Da der Fader ( zumindest für meinen bevorzugten DJ-Stil ) ein das wichtigste Element ist, habe ich mal zurück geblickt und die wichtigsten Entwicklungssprünge per Foto festgehalten.  Diese Serie wird noch erweitert/ergänzt...hoffe ich zumindest. Für eine Beschreibung, Erklärung oder Details zu dem gezeigten Parts klickt euch zu unserem Flickr Account.

Mittwoch, 18. August 2010

Quasimidi 1

Liebe Crosstown Leser, da ich mittlerweile ja auch ein alter Sack bin, sehe ich mich zu meiner ganz besonderen Freude in der Lage, einen Schwenk aus meiner Jugend zu erzählen die sich, den Gerüchten nach ja nur um Synthesizer gedreht haben soll.

Um die Gerüchte also zu erhärten, eine mehrtreilige Geschichte über die Firma Quasimidi in Kirchhain.

Quasimidi war zumindest mal ein skurieler Name.
Anfang der neunziger eine junge Firma die Synthesizer in Deutschland baute.

Den ersten Anzeigen nach, die mich damals auf die Firma aufmerksam machten, war Quasimidi wohl so etwas wie das bekannte gallische Dorf. Eine kleine Wiederstandsburg, umgeben von Japanischen und Amerikanischen Mitbewerbern die den Markt dominieren.
Wie ich später feststellen sollte, war das natürlich eher Propaganda, den natürlich bauten auch andere deutsche Firmen Synthies (allen voran "Waldorf" aber auch die damals nur Insidern bekannten "MFB")

Nun muss man sagen das ich jung war, schnell begeisterungsfähig und unerfahren.
Wenn diese Faktoren zusammenkommen ist man oftmals schnell breitgeschlagen und glaubt so ziemlich alles.
Aber das werden die Crosstown Leser ja auch aus eigenenr Erfahrung wissen.

Damals war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, selber Musik zu produzieren.
Leser, die der Gnade der späten Geburt anheimgefallen sind, werden das aus heutiger Sicht kaum noch nachvolziehen können, aber in den früh-neunzigern war das gar nicht so einfach.
Heutzutage lädt man sich eben ein paar Programme aus dem Netz und probiert erst mal ein wenig rum.
Man kann im Prinziep mit Freeware schon hörbare und technisch anspruchsvollere Songs bauen.
Ca. 1993, als ich meine Fühler begann auszustrecken, gab es weder Internet im heutigen Sinne, noch genügend leistungsfähige Rechner um "stand-alone" Musik zu produzieren.

Man hatte quasi also nur den steinigen Weg, die Investition in Hardware Instrumente und die war nach den Maßstäben eines Schülers in der Spätpubertät schwindeleregend hoch.
Sieht man von der Möglichkeit von Diebstahl und der programierten Privatinsolvenz durch Ratenkauf ab, blieb natürlich noch das jahrelange spaaren.

Damals hieß das quasi; jedes Wochenende feiern gehen, reichlich Frauen und dergleichen würde erst mal völlig flachfallen.
Ein Glück quasi, das angehende Produzenten damals, neben einer gehörigen Technikverliebtheit noch ein ungesundes Maß Introvertiertheit und Verträumtheit an den Start brachten.
Feiern und Frauen im Übermaß also sowieso eher weniger praktiziert wurden.

Das waren zum sparen schon mal gute Startbedingungen.

Dafür das die finanzielle Hürde erst mal nicht so hoch wurde wie ich zunächst befürchtete hatte sorgte ganz unverhofft dann Quasimidi.

Qusimidi erwieß sich damals ganz selbstverständlich als der Katalysator meiner unreifen Träume, als einzige Firma versprachen sie einfache Bedienung und Einsteigerfreundlichkeit und das wichtigste von allen; alles mit einem Gerät machen zu können.

Das erste Objekt meiner Begierde sollte der Quasar werden, allerdings konnte man mit dem tatsächlich nicht alles machen, den was ich damals nicht wissen konnte; man brauchte natürlich einen Sequenzer und den brachte der Quasar nicht mit, er war nur ein Expander.
Im Grunde Analog zur Roland JV-Serie, aber natürlich nur konzeptionell, nicht klanglich.
Nu ehe sich der Preis meiner Träumerei in harter Mark auf meinem Konto manifestieren konnte, brachte Quasimidi dann den Raven raus (seperater Bericht zu dem folgt noch), der wenig später mein erstes Gerät werden sollte.

Was bei dieser Firma tatsächlich anders war, ist das Quasimidi Dierektmarketing betrieb und die Kunden auch selber, ab Werk belieferte.
Für mich machte sie das ungemein sympatisch (der Himmel mag wissen warum eigentlich), aber ich mochte die Leute an der Infohotline und war damals bei meinem ersten Anruf so aufgeregt als würde ich mit Sven Väth persönlich reden.
In meinem jugendlichen Verstand schrieb ich den Synthesizerbauern auch tatsächlich ähnlichen Kultstatus zu, Ultracool eben und das der freundliche Herr an der Hotline nicht selber die Synthies zusammenschweist war mir irgendwie auch unklar ;-)
Meine erste Bestellung war auch sowieso kein Synthesizer sondern "Demo CD´s" zu den Expandern "Quasar" und dem abgespeckten "Technox".
Im Nachhinein würde ich sagen, das es eher befremdlich ist eine Demo CD auch noch bezahlen zu müssen aber seis drum.


...im Video könnt ihr Fragmente der Demo CD´s von damals hören, heutzutage schon schrill, aber so wars damals halt ;-)

Quasimidi bot als einzige Firma alle Werbesprüche die ich hören wollte; sie versprachen kostengünstige Geräte, maßgeschneidert auf das Elektro und Technomusikgeneree, damals tatsächlich erst mal ein Unikum.

Die noch recht junge Szene verfügte über keine Lobby unter den Instrumentenherstellern wie heute.
Die großen wie Korg oder Roland rannten eher dem besten Klaviersampel hinterher und bauten "Tischhupen" für jung und alt.

Preisgünstig ist jezt natürlich eher relativ, den mein erster Synthie, der QM "The Raven" kostete mich dennoch 2600 € was aus heutiger Sicht tatsächlich schwindeleregend ist für einen "Einsteigersynthesizer".
Maßgeschneidert stimmte dagegen tatsächlich, die Geräte erwiesen sich als recht einfach erlernbar und Anfängerfreundlich.
Meine ersten Produktionen fuhr ich ausschlieslich über den Raven, ohne alles externe Gear.
Die Soundqualität allerdings blieb ein wenig hinter den Erwartungen, mumpfelig, dumpf und mit deutlichen Artefakten, was daran lag das die Firma um Speicherplatz zu spaaren an der Qualität der gespeicherten Sampels knauserte, dafür gab es allerdings Zielgruppengerechte Sounds satt!

Heutzutage ist bei Quasimidi der Ofen sprichwörtlich aus, die Firma existiert nicht mehr.
Wirklich erstaunlich ist die ungebrochene Beliebtheit der Geräte, zumindest wenn man es an den Preistrends auf E-bay misst.

Heutzutage würde ich selber keinen Quasimidi mehr in der Produktion einsetzen, außer den wirklich tollen "Cyber-6" ein Masterkeybord mit internen Sequenzer.
Ich vermisse meinen Raven manchmal, aber eher aus nostalgischen Gründen, die erste Liebe vergisst man ja auch nie ;-)

Auf diesem Video hört man Auszüge aus der damaligen Demo CD zum Quasimidi Synthie "Technox"

Sonntag, 15. August 2010

Panamoe

Sehr schöne Seite von einem meiner Liblingskünstler und gutem Freund. Schaut euch unbedingt die Dosen an...die sind der Hammer...achwas schaut euch alles an! Ist alles verdammt gut!

Freitag, 13. August 2010

Liveset mit Microkorg und MPC500

Interpret unbekannt....



...und noch ein Video, diesmal ein live Set mit Hardware.
Rein technisch nicht unbedingt sooo exklusiv, aber ganz nett gemacht.
Der Bass kommt natürlich vom Microkorg und ist ein Preset aus der Drum&Bass Bank des Micros.
Als ich den kleinen Korg selber zum ersten mal im Studio hatte konnte ich erst gar nicht glauben wie viel Power aus der Kiste rauskommt, wo sie doch erst mal so zierlich und zerbrechlich wirkt.

DJ Co-ma live



..gerade zufällig gefunden, der DJ war mir bis jezt überhaupt kein Begriff, aber echt cooler Mix.
Den Angaben nach mit nem Pioner 909 Mixer und dem Korg Kaos Pad 3 (das wiederum erkent man natürlich gleich ;-)

Donnerstag, 12. August 2010

Sturms Zweitblog auf Blogspot



Für alle Themen die nicht unbedingt auf Crosstown passen habe ich jezt einen Zweitblog
Thematisch gibts hier Philosophie und alles was dem Herrn Sturm sonst noch so durch den Kopf geht.
Wer Lust hatt soll reinschauen.

"Michael" von Sven J.Dittman



Der ofizielle Taeser des Films "Michael", der Film soll bis 2012 fertig sein.
Dreharbeiten beginnen dieses Jahr im November.
Soundtrack by:Manuell di Caminu/Richard Sturm/La Mirepoix

Geschichte dazu:

Ein junger Künstler, der die Liebe zur Kunst entdeckt. Michael scheint mit seinem Leben zufrieden. Er verkauft Bilder, begegnet seiner Muse und findet sich in einer Lebensachterbahn wieder, die er sich nicht erklären kann. Seine Bilder helfen ihm Ordnung zu bewahren. Das Chaos in seinem Kopf unter Kontrolle zu halten.

Am Höhepunkt seines jungen Lebens, scheint alles zum Scheitern verurteilt. Michael gerät in einen Strudel seiner eigenen Traumwelt und der harten Realität.


Mehr Infos zum Film, zu Michael (dem echten Michael) und Sven J. Dittman findet ihr auch hier.

Über Neuigkeiten wir euch natürlich "Crosstown-Beatz am laufen halten.

Roland JD-800

Ideen für den Gebrauchtmarkt:



Und heute die Keyboardversion des JD, der JD800, wie bereits erwähnt, besteht optisch keine Ähnlichkeit zum Rackpedanten JD-990.
Der 800 entstammte einer Zeit als die Firmen eigentlich eher dem besten Klaviersampel nachliefen und auch das kann der 800 (auch wenn man das optisch eher nicht vermuten sollte).
Der JD-800 war bei erscheinen schon sehr ungewöhnlich für einen Digitalsynthie dieser Zeit, die Ära der großen Analogboliden war bereits länger vorbei und die der VA- Analogen noch nicht angebrochen.
Viele Regler und Echtzeiteingriffsmöglichkeiten fand man auf kaum einem aktuellen Gerät, von einem komerziellen Anbieter schon gar nicht.
Bei erscheinen war der 800 mit ca. 5000 Dm allerdings für die meisten auch unereichbar teuer, dieverse Kinderkrankheiten schmälerten den Anfangserfolg zudem ein wenig.
Der 800 basiert, wie fast alle Roland Synthies der neunziger, auf Sampels zur Klangerzeugung.
Er ist also im Grunde ein "Rom-Player" (kurz Rompler).
Er galt und gilt als ein prädestinierter "Flächenleger" alles Teppichmäßige und getragenen liegt im sehr, percusives und knackenedes nicht so.
Die Qualität der Sounds ist schon sehr gut und auch heute noch gut einsetzbar.
Die Klangerzeuguzng selber ist bei seinem Rackbruder, dem 990 umfangreicher ausgefallen.
Allerdings kann man einen JD-800 auch einsetzen um damitt einen JD-990 zu steuern, man hatt dan quasi einen sehr luxeriösen, aber auch teuren Kontroller.
Wenn ihr euch die Sounds im Video durchhört, werdet ihr sicher einiges bekanntes aus den neunzigern heraushören, der JD ist typisch für die damalige Zeit.
Typische Sounds gibts auch hier:



u.a kann man charakteristische Pad und leadsounds von Cosmic Baby, Robert Miles, Faithless/Sister Bliss ausmachen.
Der 800 ist ein guter Tipp für den Gebrauchtkauf, da er auch heutzutage ein wirklich schöner Synthie ist.
Im Gegensatz zum 990 gibt es ihn allerdings nicht mehr so häufig auf dem Gebrauchtmarkt.
Wenn man einen kauft sollte man die Bedieneiheiten erst testen, die Jahre nagen bekanntlich an den Komponenten und insebesondere sachen wie die Parttaster oder die Flachbahnregler neigen irgendwann zu Kontaktproblememn.
Bedenken sollte man allerdings das der JD-800 ein Möbelstück ist, er ist im Vergleich zu vielen aktuellen Keyboard rießig und klobig und natürlich auch schwer.
Wems nur um den Sound geht und wer auch den Echtzeiteingriff nicht unbedingt braucht, der ist mit dem 990 besser beraten.
Für den Spaß ist der 800 sicher die bessere Wahl, aber das ist ja auch Ansichtssache, soll ja auch Leute geben die Spaß beim erstellen von Excel-Tabellen haben.
Mehr als 500-600 sollte man sich das Gerät allerdings nicht kosten lassen, es sein den es ist von Zustand her wirklich "wie neu" oder es ist reichlich Zubehör dabei oder so.
Der JD-800 ist auf jeden Fall einer der ganz großen Synths der Vergangeheit und im Bezug auf die Musik der neunziger die "Stringmaschiene" schlechthinn.

Da noch ein paar Sounds:





Wohin ist die Jugendkultur?



......der Moderator bringt irgendwie stets auf neue, sehr sachlich auf den Punkt was Jugendkultur heutzutage ausmacht ;-)

Mittwoch, 11. August 2010

Roland JD-990

...aus unserer Serie: Ideen für den Gebrauchtmarkt



Mittlerweile ist der gute Roland in die Jahre gekommen, in den neunzigern für mich ein unerschwinglicher Traum.
Heutzutage eher in Kreisen von Synthieenthusiasten noch bekannt und vergleichsweise günstig (natürlich gebraucht)
Der Jd-990 war die Rackversion des JD-800, Ähnlichkeiten mit der Keyboardversion sind gleich null, die erste Asoziation ist eher zur bekannten JV-Reihe.
Der Sound ist von damals an Studiostandard gewesen, soll heißen; auch heutzutage macht der JD-990 im Studio eine hervoragende Figur und rein vom Grundsound her ist er durchaus an aktuellen Roland Sachen meßbar.
In den neunzigern haben viele damitt die damals üblichen Styles gemacht; also Rave (Huphup) und Trance, typisch dafür wäre dann so was:



...und so was:



von den damals bekannten Acts hatten recht viele nen JD, allerdings gabs damals sowieso nicht sooo die Auswahl für die besagten Styles.
(Cosmic Baby hatte einen, Ravers Nature, Meteor 7 usw.)
Da Synthies ja, wie bekannt aber nicht nur auf spezielle Stiele anwendbar (der JD war eh als so ne Art Universalwaffe konzipiert) sind ist der JD auch aktuell ein guter Gebrauchttipp.
Im Gegesatz zum JD-800 fehlen Tasten und noch schmerzlicher: Regler zur Echtzeitmanipulation (Roland war mit dem JD-800 ihrer Zeit weit voraus.....oder hinterher je nachdem).
Dafür hatt der 900 einige Optionen die dem 800 fehlen, er ist teilweise nur ein wenig verfrickelter.

Noch ein paar Sounds:

Wohin ist die Jugendkultur?



...für mich ein Klasiker auf Youtube ;-)

Russland und die Waldbrände

Es gibt im algemeinen immer wieder Momente in denen man einfach nicht anders kann als anzunehmen, das entweder du, oder aber der ganze Rest der Welt völlig bescheuert, durchgedreht oder grenzdebiel ist.
Oder natürlich alles zusammen.

Im Grunde findet man für solche Momente immer wieder schöne Anlässe auf Verwaltungen oder Behörden.
Glücklicherweise ist unser eigenens System, in Deutschland, zumeist skuriel aber nicht über die Maßen.
Zumindest noch nicht so, das man von sensationeller Dämlichkeit sprechen könnte!

Sensationelle Dämlichkeit ( im stürmischen Wortschatz fortan als SD 1-3 Klasse bezeichnet)
ist durchaus etwas was man z.B: den russischen Behörden bei der Bekämpfung von Waldbränden unterstellen könnte.

Da tun sich ganz praktisch Abgründe, für jeden normaldenkenden auf, die so unüberwindbar sind das ich mich immer wieder fragen muss:
"Warum machen sich die Russischen Behörden was vor"?
"Warum zünden sie nicht gleich ganz Russland an, gießen eventuell noch ein wenig Öl ins Feuer und brüsten sich dann, das sie ein wiederaufflammen der Brände für 2011 verhindert hätten und Russland dafür jezt auf den weltweit größten Vorkommen an Holzkohle sitzt (God save Müterchen Russland und seine hochinteligente Spitze).

Zumindest solche Gedanken kommen einem schon schnell wenn man so hört wie die Armee die Brände bekämpfen soll, da gibt es Armeetrupps die verfügen über Klappspaten und Äxte um Flächenbrände von mehr als 100 quatradkilometern zu stoppen.
Einheiten die Munitionasdepots bewachen, haben Anweisung einfach zu renne was sie können wenn das Feuer näher als 5 km kommt.
Das nenne ich doch mal einen geordneten Kriesenplan!

Wenn ähnliche Anweisungen auch für die Trupps gelten die auf die Atomanlagen aufpassen, finde ich es lediglich beruhigend das die gefärdete Anlage bei Majak offensichtlich von der teschchischen Feuerwehr verteidigt wurde.
Vermutlich hatten die Russen den Tschechen ihre Ausrüstung irgendwann mal verkauft, irgendwie muste ihnen das ja mal zugute kommen?

Ganz selbstironisch meinte der Präsident Russlands vor kurzem noch; "Ja ich weiß, wir sind schon alle Prachtkerle und tüchtig noch dazu!"
Was er damit gemeint hatte, ist jedem klar der die dortigen Verhältnisse kennt.
Verhältnisse, in denen jeder Provinzstatthalter eigentlich nur geschönte oder erfundene Berichte nach Moskau schickt.

Der Effekt des ganzen ist ziemlich klar:
Da melden Komandeure von Marinestützpunkten "null Problemo" nach Moskau und lassen ihren ganzen Stützpunkt lieber abbrennen, als auch nur einmal nach Hilfe zu rufen oder Brandbekämpfungsmaßnahmen einzuleiten (würde ihren Bericht auch irgendwie unglaubwürdig machen)

Ich kann mir da schon lebhaft die lezte Meldung nach Moskau vorstellen:
"njet....immer noch keine Probleme und das zweite gute ist das unser geliebter Haushalt nunmehr nicht länger von den schwindeleregenden Ausgaben für diesen Stützpunkt belastet wird."

In diese Muster past auch gut die Antwort der Russen auf das Angebot der Deutschen ihnen Gasmasken zu schenken.
Antwort: "Gasmasken? Brauchen wir nicht, alles super!"

Da brennen also in Russland Torfanlagen in drei metern Tiefe, weil die russische Regierung es versäumte sie zu bewässern;
Zu teuer, eine halbe Miliarde Dollar etwa.
Als folge dieses Brandes, steht die Hauptstadt voller Qualm, man sieht etwa 10 Meter weit und inhaliert in nur drei Stunden genug Kohlenmonoxid das es für 60 Zigaretten gereicht hätte.....aber die Russen brauchen keine Gasmasken.

Na gut dann vieleicht Zigaretten?
Oder eventuell übergroße Schuhe?

Berücksichtigt man die Ausrüstung der Armee wären übergroße Schuhe nämlich eine gute Ergänzung!
Damitt könnten sie die Flächenbrände dann einfach austreten!

"Nein? auch nicht?"

Ja richtig, die Regierung löscht die unterirdischen Feuer in 5 Tagen.... hatte Wladimir zumindest versprochen!
Wer das nicht glauben mag, kann sich auf der Seite der russischen Regierung immerhin die Beweise ansehen.

Nicht ganz die versprochene und zuhöchst sinnvolle, lückenlose livestreamüberwachung mit Webcams vor Ort ("ich habs genau gesehen, erst sengte das Feuer die Bäume ein wenig an und dann verbrannte es alles einfach zu Asche") aber immerhin nette Fotos vom Hern Putin vor Ort, na das ist doch mal was.

Bleibt die Frage, warum alles in der Komunikation der Länder in Diplomatensprache verpackt werden muss, warum ruft nicht mal einer der Deutschen oder aus der EU einfach in Russland an und sagt etwas wie:
"Na ihr seid aber auch wirklich alles Prachtkerle in eurer Regierung und tüchtig noch dazu!
Also an welche Adresse gehen jezt die übergroßen Schuhe für die lächerlichen Feuerchen?"

Strümische Grüße nach Russland, ihr werdet sie brauchen können, vor allem mit Regen.