Sonntag, 28. März 2010
Akai MPC-60 auf Musotalk
Ebenfalls legendär in unseren Kreisen die MPC-60, der Moderator Non Eric stellt die Kiste recht gelungen in Szene...wenn auch leider mit weniger legendären und gelungenen Eurotrash Sounds...aber na schön.
Akai S-900 auf Musotalk
"non-Eric" stellt den legendären Akai S-900 vor....legendär finde ich persönlich vor allem die Ladezeiten...aber seht selber ;-)
Samstag, 27. März 2010
Jazz meets Hip Hop Pt. II im Franzis Wetzlar
Gestern hatte ich eine E-Mail von meinem Buddy DJ Cutsteady, mit der bitte um etwas Promotion auf dem Crosstown-Blog, im Postfach.
Und das mache ich natürlich prompt und gerne.
Hier der Infotext den er mir mit gesendet hat:
"Wie auch im letzten Jahr wollen wir, einige Männer und eine Frau, euch mit einem abwechslungsreichen Mix der 2 Musikrichtungen verwöhnen. Wir haben uns dazu die Unterstützung des Valenta Trios geholt, um noch weitere Jazz-Eindrücke zu vermitteln.
Es wird wieder ein Abend an dem sich Jazz und Hip Hop erstmal abwechseln werden.
Beginnen wird Jane Bond (Franziska Theska) mit verschiedenen Lieder von Duke Ellington, Frank Sinatra u. a. Sie wird von Olaf Müller am Klavier begleitet.
Im Anschluß startet der 1. Hip Hop Act mit Floskel (Willem Schwarz) unterstüzt von DJ Cutsteady (David Sajfar) an den Turntables. Floskel präsentiert seine neuen Texte wie gewohnt in seinem eigenen Style, der von Old School bis New School geht, und widmet sich auch diesmal wieder Themen des Alltags mit Wortwitz und Ironie.
Die neuen im Bunde , das Valenta Trio, folgen mit smoothen, aber auch wilden Eigenkreationen sowie eigenwilligen Covers.
Auch die Ma kukken-Jungs sind wieder mit dabei und rocken die Bühne nach dem Valenta Trio mit ihren neuen Beats und Texten.
Das Finale übernimmt DJ Giant, um an den Plattenspielern Hip Hop und Jazz schließlich miteinander in Einklang zu bringen.
Die Bühne wird dann zum gemeinsamen Jammen freigegeben. Also, jeder der mit jammen will, keine Hemmungen, ab auf die Bühne!
P.S.: Weitere musikalische Überaschungen sind nicht ausgeschlossen!"
Also, schwingt euren Arsch in's Franzis und supportet...!
Donnerstag, 25. März 2010
Die Messe 2010 aus Dast's Sicht
Es war alles von mir geplant worden: Ein Twitter Plugin auf dem Blog, Live Tweet's den ganzen Tag von jedem Stand, viele Foto's, Videos usw.. Leider musste ich zu meinem Schrecken feststellen das der W-Lan Zugang der Messe nicht wie letztes Jahr an aufgestellten Automaten zu erwerben ist, sondern das wir diesen nur im Multimediashop erwerben können. Der Tageszugang kostet 49€ was mir enorm viel teurer vorkam als letztes Jahr. Wir entschieden uns daher für einen 90 Minuten Pass, der uns 14€ kostete. Dies beinhaltete die Tatsache das ich mich immer nach dem absenden meiner Tweet's abmelden und davor immer mit den Zugangsdaten anmelden musste, da sonst die Minuten im Hintergrund weiterlaufen würden.
Das war sehr nervig und ich ärgerte mich das ich nicht mein Book mit UMTS-Stick mitgenommen hatte.
Nun aber ran an den Speck. Halle 5.1. Eingang rechte Seite: Vestax Stand! Wie immer Top-Professionell, aber seht selbst:
Und da er schon andernorts präsentiert wurde lasse ich auch die Katze aus dem Sack: der PMC 05 Pro4 in Schwarz...
Ich habe mit dem roten ( den man letztes Jahr schon anschauen aber nicht anfassen durfte ) ein bisschen rumgespielt und der neue Fader ist schon schick.
Die VCI's gefallen mir immer noch nicht weil sich da einfach nicht's dreht. Neu war auch der VFX-1 FX Controller für ITCH aber ich war mit dem 05er beschäftigt! Sorry!
Ein bisschen habe ich noch mit Spin für djay rumgespielt. Ich denke für und den Preis und alle „ruhigeren“ Mixarten ist das in Ordnung. Aber die Latenz ist ein Witz.
Weiter geht’s zu Numark! Diese teilen sich mit Akai, Alesis und Ion einen Stand.
Ich denke zu Akai wird der Richard etwas schreiben, daher hier nur etwas zu Numark: Ich habe mit dem V7 und dem X5 ein bisschen rumgespielt. Beides sehr schöne Geräte. Der V7 ist ja schon seit der NAMM mein absoluter Liebling. Ein Controller ( Plattenspieler? ) mit Effekteinheit, Interface ( Serato Itch ) der beide Decks steuert. Und das wichtigste: ein Plattenteller mit, Achtung, richtiger Platte darauf ( 7 inch ). Ja ich weiss den NS7 gibt’s auch, aber: ich brauche nur einen V7. Klar Juggeln fällt flach, aber ich will meine 1210er/2000er ja nicht abschaffen.
Mir war der NS7 immer too much. Daher ist das für mich ein optimales Zusatzgerät.
Der X5 ist ebenfalls auf den ersten Blick ein solider und guter Mischer mit dem gleichen Fader wie sie im NS7 verbaut werden. Das NS7 durfte ich dann auch noch einmal über die Standanlage antesten was mich sehr freute, da die Sounds die auf dem Laptop der an das V7 Set angeschlossen war sich nur bedingt zum Scratchen eigneten. Vielen Dank an Dj Chainsaw der ein sehr netter Kerl ist!
Am Stanton Stand gab es nicht's neues und nichts was mich interessierte. Nur soviel: Wenn ich einen Midi Controller baue der einen echten Plattenteller mit Motor hat und die ungefähren Ausmaße eines 1210er hat, warum sollte ich dann statt eines 12inch Dummies einen 10inch nehmen? Macht für mich keinen Sinn, aber egal. Wird schon seinen Grund haben.
Rane: Rane, Rane, Rane! Sixty-eight, The Bridge, Ableton und Serato, vier Plattenspieler-Set, Dj-Präsentationen usw.. Ich sage nicht's, denn dazu gibt’s später mehr. Eins aber vorweg: Wie immer tadellose Messepräsenz.
Da war noch ein Gemini Stand zwischendrin. Mixer und Turnie's. Schlimm, Schlimm. Was ist da los? Auf den Mischern steht „Ipod frindley“! Warum? Ich konnte keinen Dock finden. Der Richard auch nicht! Wir haben echt gesucht. Ein Chinch Eingang ist in meinen Augen zwar Ipod fähig aber nicht mit einem Ipod Icon zu erwähnen und „freundlich“ ist eventuell etwas übertrieben.
Hercules hat ein paar günstige Midi Controller von denen ich bisher nur gutes gehört habe. Ich denke da stimmt das Preis Leistungsverhältnis einigermaßen. Die Fader sind halt furchtbar und insgesamt sind mir die meisten Controller zu klein, aber für den „Freitagabendvordemweggehenbeschallichmeinefreundebeimvorglüheninmeinerdreissigquadratmeterwohnung-DJ“ ist das wohl eine akzeptable Lösung ( versteht mich nicht falsch: da schlummern Talente ).
Sonst noch was? Reloop also Elevator also ich meine...nein!
Achso der Stanton Stand: Eine Ecke hinter dem „DJ-Pult“ von Elevator. Tja letztes Jahr noch eine Präsentation mit DJ und allem drum und dran und dieses Jahr eine Vitrine.
Am Pioneer-Stand kann ich mich irgendwie nie lange aufhalten weil ich mich da nicht wohl fühle.
Die haben einen neuen Mischer aber wie gesagt...ich habe ihn nicht gesehen. Dieser alljährige Verlosungszirkus nervt mich einfach nur.
DJ-Tech hat das All-in-One Prinzip neu definiert. Ja das schwarze gebogene Ding was ich nicht ganz mit fotografiert habe ist ein Mic. Da bleibt kein Wunsch offen und kein Auge trocken.
Novation's Launchpad hab ich auch ausgetestet. Sieht einigermaßen solide aus, aber Akai's APC20 wirkt robuster. Time will tell...
Das habe ich im vergleich zum letzten mal vermisst:
Ecler, Magma ( ich glaube die waren letztes mal auch schon nicht dabei ), Allen & Heath und Motu.
Ableton hatte wieder keinen Stand, aber wozu auch? Sie waren an jedem Stand präsent.
So, soviel für's erste.
Mehr und speziellere Berichte demnächst.
Korg Electribe Frischzellenkur
Korg beglückt die Electribe Fans mit einer "Neuerung", eine Frischzellenkur für die beiden lezten Electribe Modelle MX und SX; knapp gesagt werden die zwei mit einem neune Laufwerk ausgestattet und schlucken jezt zeitgemäßere SD mit bis zu 2 GB und SDHC Karten mit bis zu 32 GB (bis jezt war der veraltete Standard Smart Media mit bis zu 128 mb aktuell.
Irgendwie verwunderlich das diese unglaubliche "Neuerung" bis 2010 gedauert hatt und Korg trotzdem nicht bereit war ein paar andere Sience Fiction Themen wie USB-Schnitstelle einzubauen, vieleicht muss die Marketing Abteilung da erst rausfinden ob das überhaupt lohnt, wer hatt sowas schließlich?
Sonst gibt es bei den Tribes nichts neues, nicht die von vielen erhoffte "neue" Tribe MX, noch nicht mal die Rom Patterns wurden erneuert und gegen ein paar zeitgemäßere Styles ausgetauscht.
Für eine "Frischzellenkur" wie Korg das ausdrückt, dann doch ein bißchen wenig...aber immerhin, für die Tribe SX ist das dann doch echt ein Vorteil, das neue Kartenformat. Das mann die aber weiterhin in einem separaten Kartenleser bestücken muss und es noch nicht mal einen ofiziellen Editor gibt ist irgendwie schon schwach für ein tolles Produkt das so lange und so präsent am Markt ist wie die Tribe finde ich.
Irgendwie verwunderlich das diese unglaubliche "Neuerung" bis 2010 gedauert hatt und Korg trotzdem nicht bereit war ein paar andere Sience Fiction Themen wie USB-Schnitstelle einzubauen, vieleicht muss die Marketing Abteilung da erst rausfinden ob das überhaupt lohnt, wer hatt sowas schließlich?
Sonst gibt es bei den Tribes nichts neues, nicht die von vielen erhoffte "neue" Tribe MX, noch nicht mal die Rom Patterns wurden erneuert und gegen ein paar zeitgemäßere Styles ausgetauscht.
Für eine "Frischzellenkur" wie Korg das ausdrückt, dann doch ein bißchen wenig...aber immerhin, für die Tribe SX ist das dann doch echt ein Vorteil, das neue Kartenformat. Das mann die aber weiterhin in einem separaten Kartenleser bestücken muss und es noch nicht mal einen ofiziellen Editor gibt ist irgendwie schon schwach für ein tolles Produkt das so lange und so präsent am Markt ist wie die Tribe finde ich.
Radical Technologies Accelerator
Eine der Highlights der Messe finde ich,
der neue Synthie von Radical Technologies, Accelerator.
Auf dem Video stellt der Entwickler Jörg Schaaf den Accelerator ein wenig vor, mit im Bild ist neben dem Reporter übrigends Hr.Luca Anzilotti, der Produzent des Dance Projektes "Snap" (keine Ahnung ob die überhaupt noch aktiv sind.......eigentlich ja auch egal ;-)
Der Accelerator auf jeden Fall wird 8 Stimmig spielbar sein, viel konnte ich selber vor Ort noch nicht hören aber in blindem Vertrauen in die überirdische Soundqualität der Radical Geräte sag ich mal; "der wird so einiges an die Wand pusten"
Ach so apropo "an die Wand", wenn man das Gerät an selbige wirft, oder aus dem Fenster dann produziert es wohl besonders intresante Klangkreationen, es hatt einen eingebauten Bewegungssensor, der im Video von Jörg Schaaf auch anschaulich demonstriert wird.
Einzigartig würde ich mal sagen, für ein Keyboard zumindest, alles was ich mich frage ist was die Hütte wohl wiegen wird?
Ich stell mir das halt so vor, Liveact, gut angetrunken, mitten in der Nacht und dann fängt man an das Keyboard rumzuschütteln?
Nicht nur das der versierte Live Performer nach ner ganzen Tour sicher Muckies hatt wie Hulk Hogan, er könnte sich (genügend Geld vorausgesezt) auch überlegen zum Ende eines jeden Auftrittes sein Gerät, ganz Cobain mäßig, auf der Bühne zu zerschmettern und so einen ganz inovativen Sound erzeugen.
Wenn er sich dann nach jedem Auftritt nen neuen kauft freut das Herrn Schaaf auf jeden Fall.
Ich wünsche Radical nur das beste für dieses tolle Gerät und Jörg Schaaf sagt es ja auch in dem Video auf was es ihm ankommt: "das wichtigste ist, das die Kisten gut klingen", das ist doch mal ein Wort!
Ach so, ab 3,20 min schleichen sich übrigends DJ Dast und Richard Sturm im Hintergrund ins Bild ;-)
Korg Monotron
Für mich definitiv einer der Überaschungen der Musikmesse 2010, der Korg Monotron.
Ein sehr niedlicher kleiner Gadget Synthesizer mit eingebauten Boxen, Folientastatur; Miniklinke Eingang und Miniklinke Ausgang.
Die Klangerzeugung ist Monophon analog, die Filter sollen MS Filter sein, also jenen legendären Korg Filter aus der MS 10/20 (semimodulare Synthesizer aus den früh achtzigern).
Der Synthie ist winzig, kommt im Plastikgehäuse und wird mit 2 AA-Baterien betrieben.
Er bietet wenige, aber effektvolle Eingriffe ins Klanggeschehen; 5 Minidrehregler und einen Schalter.
Midi oder irgendeine Möglichkeit das Gerät über einen externen Sequenzer anzusteuern wird es zwar nicht geben, ist mir in diesem Fall aber egal, weil die Kiste einfach rockt.
Der Klang ist für einen knapp 95 g schweren Plastiksynthie hervoragend und das schrauben an der Kiste macht so einen Spaß das ich schon ernsthaft überlegten,
ob ich die Korgmitarbeiter nicht einfach bestechen sollten, um die Kiste gleich mitzunemhen.
Angeblich kommt er sehr bald in den Handel, für einen Preis unter 100 Euro.
Grandios, eine der besten Ideen der lezten Jahre finde ich.
Montag, 22. März 2010
From nothingness to nothingness
Fromnothingnesstonothingness by Richard Sturm
Track vom nächsten Richard Sturm Album; "String Theorie"
Track vom nächsten Richard Sturm Album; "String Theorie"
JJ-Sequencer/MPC Emulator

Eine echt coole Idee finde ich.
Ein MPC inspirierter Sequencer für den Computer, als Freedownload oder pay Version.
"JJ" ist als Kürtzel schon unter "JJ-OS" bekannt, ein mächtiges alternatives Betriebssystem für die MPC1000/2500 das die MPC´s z.b auch um die Multisamplingoption und Steps setzen in Echtzeit bereichert.
Der JJ-Sequenzer für PC kann als eigenständiger Sequencer genuzt werden, für Computernutzer die keine MPC haben quasi, nur das es in diesem Fall praktisch wäre Cotrollerpads und einen guten Softwaresampler zum ansteuern zu haben. Effekte und Filter bietet der JJ Sequencer nämlich keine. Dafür Wave edit bei einer Verarbeitung von 16bit/44,1 Khz.
Die Daten sollen zu den MPC´s kompatibel sein und von diesen eingelesen werden können, sodas sich der Einsatz als Editor auch anbietet.
mehr hier
Line 6 Midi Mobilizer
Ein Hersteller der meine Gebete erhört hatt scheint Line 6 zu sein. Die kommen mit dem "Midi Mobilizer", einer Midi Schnittstelle für I-pod touch/I-phone + einem App das Midi aufzeichnet und wiedergibt.
Keine USB Midi sondern ne echte richtige Midi Schnittstelle (Ätsch Akai)
Akais Synth Station25

Na das ist doch mal was, die Firma Akai kommt mit einem Masterkeyboard für das I-pod touch/i-Phone.
2 Oktaven breit, also 25 Tatsen, logischerweise eine I-Pod/Phone schnittstelle auf der Deckplatte, Pitch und Modulationsweel.
In den ersten Ankündigungen hieß es das Akai das I-pod/touch mit der Hardware um profesionelle Ausgänge bereichern würde, dem ist allerdings eher bedingt so:
Chichausgänge sind besser als die Minniklinke des pod/phone aber eigentlich nicht das wahre wenn die Hütt im Studio steht, da hätte ich doch lieber Standard Klinkeausgänge. Entgegen meiner ersten Hoffnungen ist auch kein Midi duo (IN/OUT) dran sondern lediglich USB-Midi.
Gut um das Pod in einen bestehende DAW einzubinden, mieß um es an eine MPC anzuschließen, genau das wäre für Live Jams aber echt cool gewesen und dürfte meiner Meinung nach auch ein Kerneinsatzpunkt der Synth Station 25 sein: "Live rumjammen"
Zusätzlich zur Hardware gibts das Synth-Station App von Akai, für i-phone/pod touch (Synthstation Studio) das wohl mit 3 VA Synthesizern mit je bis zu 3 Oszilatoren und zahlreichen Drumkits und Effekten daherkommt.
Ob die Synths polyphon spielbar sein werden ist unklar, aber man soll die Einstellungen und Sequenzen "speichern" können (Aha na das ist 2010 doch mal eine Killeraplikation).
Sequencer ist auch dabei.
Ob der Hardwarecontroller auch mit den Apps anderer Hersteller funzt konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, mehr dazu dann nach der Messe.
Insgesamt also ein nettes Gesamtpaket, wie nett wird dann wohl der Straßenpreis zeigen, ich sag mal; über der 150,00 Euro Marke fänd ich die Idee wieder gay.
Noch mehr dazu
Musikmesse Frankfurt 2010
Auch dieses Jahr werden der Richard Sturm und meine Wenigkeit wieder vor Ort sein. Im Gegensatz zu letztem Jahr werden wir etwas mehr Arbeit für den Blog leisten. Da ich letztes Jahr keine Kamera dabei hatte, waren Fotos in meinem Bericht selten und schlecht ( danke Nokia! ). Dieses Jahr wird das ( hoffentlich ) besser.
Ich denke der Richard wird mit seinem enormen Wissen über Production Tools und Synthies auch das ein oder andere neue Produkt näher beleuchten. Für eine Live-ähnliche Kurzberichterstattung werde ich über meinen Twitter Account den ein oder anderen Kommentar schreiben.
Wer sich den Umweg sparen möchte kann das ganze über das Plugin hier auf dem Blog verfolgen ( unten rechts ). Los geht's am Mittwoch morgen ( 24.03.2010 ) und wir werden hoffentlich den ganzen Tag dort sein. Info's zur Messe giebt's hier.
Ich denke der Richard wird mit seinem enormen Wissen über Production Tools und Synthies auch das ein oder andere neue Produkt näher beleuchten. Für eine Live-ähnliche Kurzberichterstattung werde ich über meinen Twitter Account den ein oder anderen Kommentar schreiben.
Wer sich den Umweg sparen möchte kann das ganze über das Plugin hier auf dem Blog verfolgen ( unten rechts ). Los geht's am Mittwoch morgen ( 24.03.2010 ) und wir werden hoffentlich den ganzen Tag dort sein. Info's zur Messe giebt's hier.
Sonntag, 7. März 2010
"Me and the devil" Video
Gefällt mir sehr gut. Sowohl der Song als auch das Video. Schön die Brooklyn Banks
mal ( wieder ) in einem Musikvideo zu sehen. Leider werden die Banks wohl auch bald
Geschichte sein...
Das ganze Album kann man auf Gil's Homepage vorhören. Wenn man den Newsletter abonniert bekommt
man den Track "Where did the Night go" für lau.
Samstag, 6. März 2010
Technics SL 1210 MK II vs. Vestax PDX 2000 Teil 1
Vorwort
In Zeiten in denen sich die Midi Controller in immer größerem Maße im DJ-Bizz durchsetzten und eine stetig wachsende Vielfalt von Geräten in kürzester Zeit auf den Markt geworfen werden, von denen jeder speziell auf das genutzte System oder die Gewohnheiten/Bedürfnisse des Nutzers abgestimmte Features besitzt, wirkt eine Gegenüberstellung der beiden Turntables fast Antiquiert.
Trotzdem möchte ich meine Erfahrungen mit diesen beiden Geräten (oder vier Geräten) hier beschreiben.
Gegenübergestellt werden soll der klassische Technics 1210er und das ersten Model des PDX 2000 ( Model aus dem Jahr 2000 ). Auf die Unterschiede zu den aktuelleren Modellen werde ich nur am Rande eingehen, da ich diese nur bei Messen oder auf Gigs gelegentlich nutzen/ausprobieren konnte. Ich werde auch nicht mit Daten wie die genauen N/m des Drehmomentes usw. um mich werfen, da es hier rein um das Handling geht und ich nicht beweisen will das ich Copy und Paste verstanden habe.
Vestax PDX 2000
Da meine ersten ( "richtigen" ) Turntables 2 PDX'e waren möchte ich zuerst auf den Vestax eingehen:
Ich habe meine unmittelbar nach dem sie im Jahr 2000 erstmalig auf den Markt gekommen sind gekauft und wir drei haben eine Menge erlebt...
Grundsätzlich ist es ein guter Turni und einer oder vielleicht sogar der beste zum Scratchen und Juggeln.
Der gerade Tonarm ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen und der unglaublich starke Motor kämpft erfolgreich gegen den härtesten Wiederstand an.
Das etwas geringere Gewicht im Gegensatz zum Technics bringt ihm in Bezug auf die Spurtreue keinerlei Probleme.
Die Anschlüsse sind im Gegensatz zum Technics auf der Rückseite und die Kabel lassen sich durch Schraub ( Erde )- oder Chinch ( Audio links und rechts ) Anschlüsse leicht Austauschen bzw abnehmen. Bei späteren Modellen wurden vom Werk aus abgewinkelte Chinch- Stecker beigefügt.
Dadurch kann man den Plattenspieler bei vertikaler Aufstellung ( Battle- Style ) ohne Lücke direkt an den Mixer stellen. Ich habe mir dieses Kabel nachgekauft.
Die Rückseite mit den Anschlüssen
Im Laufe der Jahre tauchten diverse Probleme im Gebrauch auf.
Die ersten Probleme die auftraten waren: sporadische Gleichlaufschwankungen die bis zum Rückwertslauf ( bei eingestelltem Vorwärtslauf ) und einem Wechsel zwischen beiden Richtungen innerhalb einer viertel Drehung gingen. Zur Behebung des Problems musste der Plattenspieler eingeschickt werden um ein Software-Update zu erhalten.
In einigen Fällen ( Gott sei dank nicht bei meinen ) konnte es passieren das der Motor „rumpelte“ was sich auf den Tonarm übertrug. Ich habe das bei Freunden selbst mit erlebt. Behebung des Problems: zurück zum Service.
Der starke Motor birgt ebenfalls ein Problem, zumindest mit dem ursprünglichen Teller des PDX:
Durch die enorme Zugkraft „klebt“ die Slipmat und die darauf liegende Platte aufgrund der statischen Ladung förmlich am Teller und gleitet nicht so locker wie auf dem Technics. Ich habe viele Slipmat-, Plastikhüllen-, Fastscratch Disc's usw.- Combos ausprobiert und blieb letztendlich bei Q-Bert's Flying Carpet's und dünnen Stanton Slipmats.
Stanton Slipmat und Flying Carpet
Beim PDX besteht die obere Hälfte des Gehäuses aus Kunststoff. Die Markierungen am Pitch-Regler sind aufgedruckt und ohne Zahlen. Ich habe zur besseren Orientierung Punkte aufgeklebt. Das Problem der aufgedruckten Markierungen wird allerdings im laufe der Zeit und Benutzung schlimmer, da diese durch den Abrieb irgendwann nicht mehr vorhanden bzw. zu sehen sind.
gut zu erkennen: der Abrieb der Strichmarkierungen
Nach ca. 4 Jahren waren bei meinen PDX'en die Pins der SME Halterung derartig korridiert, dass der Tonarm ausgetauscht werden musste. Das allerdings kann durchaus durch meine unsachgemäße Handhabung gekommen sein und ich erwähne es nur der Vollständigkeit wegen.
Im mobilen Einsatz erwies sich der Plattenspieler als zuverlässig aber dennoch nicht so Robust wie der Technics. Meine Nadelbeleuchtungen, die beim PDX aufsteckbar sind ( Chinch-Stecker ), wurden von mir nach dem vierten Verlust/Defekt nicht ersetzt.
Wackelige Tische und Bierzelt-Garnituren steckt er relativ gut weg. Monitorboxen die direkt vor ihm aufgebaut werden ( im schlimmsten Fall auf Holzbühnen oder Podesten ) begrüsst er mit energischen Rückkopplungen.
Zusätzliche Features
Die Features des Plattenspielers wie einstellbarer Start und Stop Zeitpunkt, Ultra Pitch ( +/-50% ) und Rückwertslauf wurden von mir eher selten genutzt. Man sollte allerdings aufpassen das der Ultra Pitch nach dem Benutzen auch wirklich wieder auf der Nullstellung einrastet, sonst wird’s beim angleichen ungemütlich...
Updates
Neuere Versionen erhielten als Update digitale Anzeigen für den Pitch, Ölgedämpfter Tonarm, einen modifizierten Teller der flacher ist, auf der Oberfläche Rillen hat und neu beschichtet wurde, eine Version mit J-Tonarm und eine Midi Version. Sollte ich etwas vergessen habe könnt ihr die Liste gerne in den Kommentaren weiterführen bzw. berichtigen.
Lest im zweiten Teil über meine Erfahrungen mit „der Legende“ dem Technics...
In Zeiten in denen sich die Midi Controller in immer größerem Maße im DJ-Bizz durchsetzten und eine stetig wachsende Vielfalt von Geräten in kürzester Zeit auf den Markt geworfen werden, von denen jeder speziell auf das genutzte System oder die Gewohnheiten/Bedürfnisse des Nutzers abgestimmte Features besitzt, wirkt eine Gegenüberstellung der beiden Turntables fast Antiquiert.
Trotzdem möchte ich meine Erfahrungen mit diesen beiden Geräten (oder vier Geräten) hier beschreiben.
Gegenübergestellt werden soll der klassische Technics 1210er und das ersten Model des PDX 2000 ( Model aus dem Jahr 2000 ). Auf die Unterschiede zu den aktuelleren Modellen werde ich nur am Rande eingehen, da ich diese nur bei Messen oder auf Gigs gelegentlich nutzen/ausprobieren konnte. Ich werde auch nicht mit Daten wie die genauen N/m des Drehmomentes usw. um mich werfen, da es hier rein um das Handling geht und ich nicht beweisen will das ich Copy und Paste verstanden habe.
Vestax PDX 2000
Da meine ersten ( "richtigen" ) Turntables 2 PDX'e waren möchte ich zuerst auf den Vestax eingehen:
Ich habe meine unmittelbar nach dem sie im Jahr 2000 erstmalig auf den Markt gekommen sind gekauft und wir drei haben eine Menge erlebt...
Grundsätzlich ist es ein guter Turni und einer oder vielleicht sogar der beste zum Scratchen und Juggeln.
Der gerade Tonarm ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen und der unglaublich starke Motor kämpft erfolgreich gegen den härtesten Wiederstand an.
Das etwas geringere Gewicht im Gegensatz zum Technics bringt ihm in Bezug auf die Spurtreue keinerlei Probleme.
Die Anschlüsse sind im Gegensatz zum Technics auf der Rückseite und die Kabel lassen sich durch Schraub ( Erde )- oder Chinch ( Audio links und rechts ) Anschlüsse leicht Austauschen bzw abnehmen. Bei späteren Modellen wurden vom Werk aus abgewinkelte Chinch- Stecker beigefügt.
Dadurch kann man den Plattenspieler bei vertikaler Aufstellung ( Battle- Style ) ohne Lücke direkt an den Mixer stellen. Ich habe mir dieses Kabel nachgekauft.
Die Rückseite mit den Anschlüssen
Im Laufe der Jahre tauchten diverse Probleme im Gebrauch auf.
Die ersten Probleme die auftraten waren: sporadische Gleichlaufschwankungen die bis zum Rückwertslauf ( bei eingestelltem Vorwärtslauf ) und einem Wechsel zwischen beiden Richtungen innerhalb einer viertel Drehung gingen. Zur Behebung des Problems musste der Plattenspieler eingeschickt werden um ein Software-Update zu erhalten.
In einigen Fällen ( Gott sei dank nicht bei meinen ) konnte es passieren das der Motor „rumpelte“ was sich auf den Tonarm übertrug. Ich habe das bei Freunden selbst mit erlebt. Behebung des Problems: zurück zum Service.
Der starke Motor birgt ebenfalls ein Problem, zumindest mit dem ursprünglichen Teller des PDX:
Durch die enorme Zugkraft „klebt“ die Slipmat und die darauf liegende Platte aufgrund der statischen Ladung förmlich am Teller und gleitet nicht so locker wie auf dem Technics. Ich habe viele Slipmat-, Plastikhüllen-, Fastscratch Disc's usw.- Combos ausprobiert und blieb letztendlich bei Q-Bert's Flying Carpet's und dünnen Stanton Slipmats.
Stanton Slipmat und Flying Carpet
Beim PDX besteht die obere Hälfte des Gehäuses aus Kunststoff. Die Markierungen am Pitch-Regler sind aufgedruckt und ohne Zahlen. Ich habe zur besseren Orientierung Punkte aufgeklebt. Das Problem der aufgedruckten Markierungen wird allerdings im laufe der Zeit und Benutzung schlimmer, da diese durch den Abrieb irgendwann nicht mehr vorhanden bzw. zu sehen sind.
gut zu erkennen: der Abrieb der Strichmarkierungen
Nach ca. 4 Jahren waren bei meinen PDX'en die Pins der SME Halterung derartig korridiert, dass der Tonarm ausgetauscht werden musste. Das allerdings kann durchaus durch meine unsachgemäße Handhabung gekommen sein und ich erwähne es nur der Vollständigkeit wegen.
Im mobilen Einsatz erwies sich der Plattenspieler als zuverlässig aber dennoch nicht so Robust wie der Technics. Meine Nadelbeleuchtungen, die beim PDX aufsteckbar sind ( Chinch-Stecker ), wurden von mir nach dem vierten Verlust/Defekt nicht ersetzt.
Wackelige Tische und Bierzelt-Garnituren steckt er relativ gut weg. Monitorboxen die direkt vor ihm aufgebaut werden ( im schlimmsten Fall auf Holzbühnen oder Podesten ) begrüsst er mit energischen Rückkopplungen.
Zusätzliche Features
Die Features des Plattenspielers wie einstellbarer Start und Stop Zeitpunkt, Ultra Pitch ( +/-50% ) und Rückwertslauf wurden von mir eher selten genutzt. Man sollte allerdings aufpassen das der Ultra Pitch nach dem Benutzen auch wirklich wieder auf der Nullstellung einrastet, sonst wird’s beim angleichen ungemütlich...
Updates
Neuere Versionen erhielten als Update digitale Anzeigen für den Pitch, Ölgedämpfter Tonarm, einen modifizierten Teller der flacher ist, auf der Oberfläche Rillen hat und neu beschichtet wurde, eine Version mit J-Tonarm und eine Midi Version. Sollte ich etwas vergessen habe könnt ihr die Liste gerne in den Kommentaren weiterführen bzw. berichtigen.
Lest im zweiten Teil über meine Erfahrungen mit „der Legende“ dem Technics...
Montag, 1. März 2010
DSDS: Deutschland sucht den Superdepp
Ein paar stürmische Gedanken über die Popularität:
Um eine Ikone für jeden zu sein, muss man es auch jedem Recht machen.
Im Prinzip also gar nichts machen, was der Rede wert wäre,
außer eben populär zu sein.
Einzig Popularität für nichts, projeziert auf einen Niemand,
ist im Sinne des Zeitgeistes.
"Zeitgeist", meint nie "zeitlos" und so verhält es sich mit dem populären Menschen
analog zu einer Hure, die sich jedem Herren andient..
Gleich einer Hure berauscht sich der Popstar,
vor allem am begehrt sein und am Einkommen!
In dieser Reihenfolge.
Egos baut er sich auf Treibsand, wie Paläste,
aus einem Versprechen an eine große Zukunft.
Unwissend, dass die meiste Popularität keine Zukunft,
sondern vor allem eine Gegenward hat.
Nichts ahnend, dass der Populäre dem Volk nicht der König,
sondern vielmehr der Gaukler ist.
Das Volk liebt keine progressiven Steigerungen:
Vom Nobody zum Helden der Sonne auf alle Zeiten.
Das Volk liebt an seinen Gauklern das romanhafte Wesen:
Den schnellen Aufstieg und den tiefen Fall.
Dann den unbedingten Willen zur Lächerlichkeit,
ohne den "Pop" nicht zu erkaufen ist.
Zur Ikone "Pop" kann nur werden,
wer sich aus dem Schmutz seiner Lächerlichkeit
eine Krone und ein Zepter schmieden kann.
Nur der ist erfolgreich, der nicht den Thron, sondern den Pranger liebt.
Wer sich dieser Warheit bewusst wird:
Das Bewunderung und Verachtung im Grunde eines sind.
Das die Popularität des Gauklers nicht die ehrbarsten Charaktäre ereilt,
sondern die niedersten.
Denn nur der Niederste kann das Primitivste bedienen, die Grundlage jeder
Unterhaltungskultur.
Unterhaltung ohne Ziel und Absicht, dass ist die heilige Halle des Pop.
In Ihr erreicht nur jener das höchste Amt, der am wenigsten zu sagen,
aber am meisten von sich zu verkaufen hat.
Nur, wer sich völlig hingibt, kann den Zeitgeist am besten reflektieren.
Denn das ist es was Pop meint:
Nicht die Schaffung kultureller Werte, sondern die Abkehr zur Kurzweil.
Der Spiegel niederster Fantasien, etabliert mit durchtriebener Kompromisslosigkeit.
Die Feinen zerbrechen daran, aber die Lächerlichen wachsen in den Himmel.
Nur der Lächerlichste unter den Gauklern kann ihr König werden.
Die anderen fressen die Löwen unter dem Jubel des Volkes.
Denn auch das ist Pop, hinter seinem Schleier immer noch:
Eine Orgie der Gewalt und Grausamkeit.
Ein Fanal der Dekandenz.
Lustvoll wird geschlachtet, was dem Volk gestern noch eine heilige Kuh war.
Der Narr, der seine Schuldigkeit getan, hat soll vergehen.
Will er das nicht, soll er weitertanzen.
Seine Bedeutung wächst nicht aus seiner Person,
sondern aus dem Schwung seiner Bewegung.
Im Tanz wird wahr, was das Volk in ihm offenbart sehen will.
So bleibt Popularität stehts nur das Produkt ihrer Zeit.
Als Trieb einfacher Wurzeln trägt sie Früchte von strahlender Beliebigkeit.
Ein Hort des Mittelmaßes und selbstzufriedener Gewöhnlichkeit.
Um eine Ikone für jeden zu sein, muss man es auch jedem Recht machen.
Im Prinzip also gar nichts machen, was der Rede wert wäre,
außer eben populär zu sein.
Einzig Popularität für nichts, projeziert auf einen Niemand,
ist im Sinne des Zeitgeistes.
"Zeitgeist", meint nie "zeitlos" und so verhält es sich mit dem populären Menschen
analog zu einer Hure, die sich jedem Herren andient..
Gleich einer Hure berauscht sich der Popstar,
vor allem am begehrt sein und am Einkommen!
In dieser Reihenfolge.
Egos baut er sich auf Treibsand, wie Paläste,
aus einem Versprechen an eine große Zukunft.
Unwissend, dass die meiste Popularität keine Zukunft,
sondern vor allem eine Gegenward hat.
Nichts ahnend, dass der Populäre dem Volk nicht der König,
sondern vielmehr der Gaukler ist.
Das Volk liebt keine progressiven Steigerungen:
Vom Nobody zum Helden der Sonne auf alle Zeiten.
Das Volk liebt an seinen Gauklern das romanhafte Wesen:
Den schnellen Aufstieg und den tiefen Fall.
Dann den unbedingten Willen zur Lächerlichkeit,
ohne den "Pop" nicht zu erkaufen ist.
Zur Ikone "Pop" kann nur werden,
wer sich aus dem Schmutz seiner Lächerlichkeit
eine Krone und ein Zepter schmieden kann.
Nur der ist erfolgreich, der nicht den Thron, sondern den Pranger liebt.
Wer sich dieser Warheit bewusst wird:
Das Bewunderung und Verachtung im Grunde eines sind.
Das die Popularität des Gauklers nicht die ehrbarsten Charaktäre ereilt,
sondern die niedersten.
Denn nur der Niederste kann das Primitivste bedienen, die Grundlage jeder
Unterhaltungskultur.
Unterhaltung ohne Ziel und Absicht, dass ist die heilige Halle des Pop.
In Ihr erreicht nur jener das höchste Amt, der am wenigsten zu sagen,
aber am meisten von sich zu verkaufen hat.
Nur, wer sich völlig hingibt, kann den Zeitgeist am besten reflektieren.
Denn das ist es was Pop meint:
Nicht die Schaffung kultureller Werte, sondern die Abkehr zur Kurzweil.
Der Spiegel niederster Fantasien, etabliert mit durchtriebener Kompromisslosigkeit.
Die Feinen zerbrechen daran, aber die Lächerlichen wachsen in den Himmel.
Nur der Lächerlichste unter den Gauklern kann ihr König werden.
Die anderen fressen die Löwen unter dem Jubel des Volkes.
Denn auch das ist Pop, hinter seinem Schleier immer noch:
Eine Orgie der Gewalt und Grausamkeit.
Ein Fanal der Dekandenz.
Lustvoll wird geschlachtet, was dem Volk gestern noch eine heilige Kuh war.
Der Narr, der seine Schuldigkeit getan, hat soll vergehen.
Will er das nicht, soll er weitertanzen.
Seine Bedeutung wächst nicht aus seiner Person,
sondern aus dem Schwung seiner Bewegung.
Im Tanz wird wahr, was das Volk in ihm offenbart sehen will.
So bleibt Popularität stehts nur das Produkt ihrer Zeit.
Als Trieb einfacher Wurzeln trägt sie Früchte von strahlender Beliebigkeit.
Ein Hort des Mittelmaßes und selbstzufriedener Gewöhnlichkeit.
Abonnieren
Posts (Atom)

