
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Erntet den Sturm Serie

Dienstag, 27. Oktober 2009
Next Beat please

Drumsamples für lau

Sonntag, 25. Oktober 2009
Say what?
Ich hoffe es gefällt und inspiriert zu ähnlichen Aktionen. Filmische Antworten mit dem gleichen oder anderen R. Sturm Beat's sind immer gerne gesehen.
Erntet den Cut Part 1 from Dieter Dost on Vimeo.
M-Audio Mikrotrack II
Nun ich will jetzt nicht zu viel versprechen, aber da gibt’s jetzt ein Mittel, die verrückten Hunde aus dem Maschinenraum haben dem geplagten Neuzeitmenschen wirklich ein kleines Kästchen an die Hand gegeben um derartige Dinge genau belegen zu können.
Die Rede ist von portablen Audiorekordern (natürlich nicht von automatischen Waffen, die kommen in der gepflegten Streitkultur erst nach der Beweisführung).
Atmet auf ihr gestressten, denn mit diesen tollen Maschinen könnt ihr nun euer ganzes akustisches Leben jederzeit und überall mitschneiden, live und in Stereo...anschließend kann man dann mit Datum versehen auf dem Computer platzsparend in MP3 archivieren, wenn das mal nichts ist!!
Oh und Feind denkt mit!! Dafür gibt’s „Time Maschien“...zumindest für die Appelgemeinde...als hätten die Macentwickler dieses Problem kommen sehen (sie sollen alle heilig gesprochen werden bitte)...wenn also die Freundin/Freund oder was auch immer die Taktik durchschaut und versehentlich einen Kaffee über dem Macbook verschüttet.....es gibt immer eine Sicherung, sogar kabellos.
Also ein portabler Audiorekorder, nun da gibt’s ja einiges, wurde immer mehr die letzten Monate...wurde vermutlich ganz gut verkauft, scheint also einige Schwiegermütter usw. zu geben.
Also welchen nimmt man da nun?!?
Ich habe mir jetzt dem M-Audio Microtrack II ins Haus geholt.
Das Gerät ist vor kurzem erst erheblich günstiger geworden, kostet jetzt so um die 170 und war auch schon vorher mit knappen 240 nicht zu teuer finde ich, denn immerhin kommt die kleine Kiste mit reichlich Zubehör und einer Super Ausstattung.
Was kann der?!?
Er kann Audio aufnehmen (ach nee?!?) in wav. oder MP3, wahlweise in Stereo oder Mono.
Die Sampling Rate ist einstellbar (entweder 44,1 oder 48), die Bit tiefe ebenfalls (minimal 96, maximal 320).
Die gesamte Menüführung ist sehr übersichtlich und aufgeräumt, eigentlich ist alles selbsterklärend und sogar noch einfacher als einen handelsüblichen Consumer MD-Recorder zu bedienen.
Mann kann mehrere Sprachen wählen was zumindest bei langen Winterabenden für Unterhaltung sorgt (Mann schickt einen Mitspieler aus dem Zimmer und stellt den Microtrack auf Chienesisch, dann ruft man den Mitspieler wieder ins Zimmer und gibt im das Gerät und stoppt die Zeit die der Braucht es wieder auf Deutsch umzustellen)
Aber Spaß beiseite, hier geht’s um sehr viel ernsthaftere Dinge, weil das den Entwicklern auch klar war kann man die Diplaybeleuchtung auch abstellen, vordergründig um Strom zu sparen. In Wirklichkeit natürlich damit man auch nächtliche Gespräche mitschneiden kann ohne vom Display geblendet zu werden oder um Undercover z.b auf Familienfeiern agieren zu können (nöö das ist nur ein Handy, aber wie du sehen kannst ist es eh ausgeschaltet, Akku leer)
Es gibt noch ein paar praktische Optionen wie einen Limiter für externe Mikrophone, z.B. Richtmikrophone (Wer weiß ob nicht die Nachbarn deine Hilfe irgendwann auch noch mal brauchen, wenn sie sich gerade nicht erinnern können was der Mann in der Nacht vom 05.12.2008 zum 16 Hochzeitstag seiner Frau versprochen hat. Ja so kann man auch bei den Nachbarn punkten)
Außerdem einen Playback EQ und eine „Scrub“ Audio Funktion.
Das Gerät kommt mit einem Haufen Zubehör um gleich loslegen zu können, einem Multistromadapter (Anschlüsse für mehrere Länder) zum aufladen, ein USB Kabel, eine Spritzwassergeschützte Tragetasche, einem T-Mikrophon, einem Kopfhörer und einer Kabelverlängerung für den Kopfhörer, außerdem natürlich mit den notwendigen Treibern für PC und MAC sowie der Freeware „Audacity“ mit der man die Aufnahmen wandeln, schneiden und speichern kann. Was denMicrotrack II besonderst von der Konkurenz abhebt und warum ich ihn mir hauptsächlich geholt habe sind die Eingänge, es gibt neben dem unverzichtbarenUSB eine S/PDIF Schnittstelle, Line Outs als Chinch, ein Mic in als Minniklinke (für das mitgelieferte Mic) aber vor allem 2 Großklinkeeingänge die wahlweise einzeln oder als Stereopärchen betrieben werden können und an die man Line oder auch ein größeres Mic. Anschließen kann (das ist in der Preisklasse bis ca. 300 Euro nicht Standard). Seine Daten speichert der Mikrotrack II auf einer Compakt flash oder Microdrivekarte die nicht mitgeliefert wird.
Also Leute, jeder wirklich jeder sollte so ein Teil haben!!
Wer mehr wissen möchte hier
Samstag, 24. Oktober 2009
Korg Mikro X

Seit neustem kostet der kleine Korg nur noch 400 Tacken, das ist aleine schon deswegen ein Grund in mal genauer anzusehen................................und?!?! was sieht man?!?!
Erst mal ein kleines weißes (oder schwarzes) Plastikkeyboard.
Ältere Semester werden sich vielleicht an den „Korg Micropreset“ aus den späten siebzigern erinnert fühlen der optisch schon sehr ähnlich war, allerdings wirklich nur optisch.
Der Mikro X kommt mit 25 Tasten die zwar recht leicht und wacklig sind aber der Druckpunkt ist o.k und das Spielgefühl ist nicht zu schwammig.Recht wacklig wirken auch die vier Drehregler der Controllerabteilung, aber bei mir hielten sie auch intensiveren Seasions stand, allerdings bezweifle ich das sie dass über Jahre tun würden, kommt aber auch sicher drauf an wie intensiv man die Dinger nutzt: zwischen einem Acidhouse Live Act und einem Hip-Hop Studiomusiker gibt’s was das angeht ja Unterschiede.
Das kleine Keyboard ist wie man sich gleich denken könnte ein Leichtgewicht, also nix für Leute die sich eine Spaß draus machen den Postboten mit schweren Paketen vor der Haustür schwitzen zu sehen („Ohhh ein Nachnamepaket...für mich …..jaaa wo hab ich den mein Geld....ich muss suchen“)...definitiv aber was für Livemenschen wo es immer um viel Leistung auf kleinem und leichtem Raum geht.Insgesamt geht die Verarbeitung durchaus klar und ist für diese Preisklasse angemessen.
Einen praktischen Koffer zum Transport spendiert Korg dem Kunden gleich mit dazu, der kommt im angenehmen „Bob der Baumeister“ Orange und erinnert sofort an die Karstadtraver aus den neunzigern womitt dann auch die nicht ganz so alten Semester in Erinnerungen schwelgen dürfen.Der Koffer ist in Relation zum Keyboard allerdings schon recht groß ausgefallen finde ich, dafür hat auch das Zubehör sicher Platz.
Für einen Live Act nie sehr beliebt ist allerdings das externe Netzteil, aber nun ja zumindestens ist es keine „Wandwarze“ geworden.
Was ist der Mikro X nun?!?
Im Grunde ist er eine kleine Workstation, technisch eine Triton Le im Miniaturformat mit etwas anderen Klängen, weniger Natur mehr Synthieklänge.
Wie die großen Tritonmodelle basiert der MikroX auf der HI Synthese (Hyper integrated) eine Korg Entwicklung die mehrere ROM Sampels zu einem Gesamtklang schichtet.
Der Klang steht den großen Modellen im Grunde in nicht viel nach, er klingt prägnant und druckvoll und ist dank guter Effekte auch ohne aufwendige Nachbearbeitung nutzbar.
Der Mikro X kann des weiteren als Controllerkeyboard mit Midiinterface genutzt werden, die Controller können über den mitgelieferten Editor definiert werden. Mit den gängigen Programmen wie Cubase Ableton und Logic versteht er sich auf Anhieb gut auch wenn es nicht unbedingt immer Liebe ist.
Und wie funzt das Ding?
Na Super!
Die Editierung aller Parameter geht flott von der Hand, egal ob über den Editor oder am Gerät selber. Wer sich schon ein wenig mit Korg Geräten auskennt wird mit dem kleinen Giftzwerg sofort loslegen können, ohne große Einarbeitungszeit.
Es ist alles recht logisch aufgebaut und die Struktur der Menüs ist leicht zu durchblicken.
Auch das, für heutige Verhältnisse recht kleine Display ist gut in den Workflow integriert und erleichtert dem User die tägliche Arbeit, ich muss sagen das ich das komfortablere große Touch Display der Triton Extrem nicht unbedingt vermisst habe.
Was gibt’s sonst so zu sagen?
Der kleine Korg kommt mit einem komfortablen Editor daher, der kann in eine DAW integriert werden als ob´s ein Plugin wäre, allerdings überträgt der USB Anschluss nur Midi also keine Klänge wie das z.b der Virus TI kann (Diesbezüglich hat das Pluginn Feeling also Grenzen)
Der Editor hat natürlich den Vorteil das selbsterstellte Klänge und Set´s in großer Stückzahl gespeichert werden können, obwohl mir auch schon die internen Speichermöglichkeiten des Gerätes reichen.
Erwähnenswert sind von der Ausstattung noch die beiden polyphonen Arpegiatoren mit denen sich einige recht lustige Sachen anstellen lassen, die allerdings auch dafür verantwortlich sind das einen bei jedem dritten Programm im Performace Modus gleich ein ganzer Dance Track anbrüllt wenn man nur eine Taste drückt.
Und von hinten?
Da gibt’s ein paar Buchsen was habt ihr gedacht?!?
Da wären Stereo out links und rechts und zwei Einzelasugänge + ein Kopfhörerausgang (lezterer ist übrigends Schrott), dann Midi rein und raus sowie USB (bzw USB lite weil nur MIDI)
Außerdem wäre da noch Anschlussmöglichkeit für ein Pedal.
Insgesamt also eine recht runde Sache für den Preis.
Finale?
Klingt super und lege ich jedem wärmstens ans Herzen der zuhause oder im Studio mal eine Rompler oder eine Workstation vermisst aber wenig Geld zur Verfügung hat.
…....nebenbei kenne ich persönlich kaum Musiker die Geld zur Verfügung haben, da sollte sich Korg mal Gedanken machen.
Fairerweise sollte man schon einräumen das man jetzt nicht die Hi end Klänge schlechthin erwarten sollte, die Filter mag ich nicht aber da kann der Mikro X nix dafür, ich mochte auch die der großen Triton nicht wirklich, sie erfüllen ihren Zweck aber sie überzeugen mich nicht: zu dünn, zu digital zu steriel!
Die Drums sind zwar echt gut aber insgesamt fehlt irgendwas, nicht unbedingt an Druck aber irgendwas fehlt, vielleicht auch nur der Punkt das man sich an vielen der Drumsampels recht schnell müdegehört hatt, so sind z.b die Snares der Hiphopsets so überstilisiert aufs ROM gebannt worden das es fast schon lächerlich ist, das ist auf der anderen Seite aber ja Geschmackssache...und hey wir reden über eine 400 Euro Kiste vor 10 Jahren hätte ich gar nicht davon geträumt mal soviel für diesen Preis an die Hand zu bekommen.
Die 640 Multisampels on Bord wissen wissen dagegen auf ganzer Linie zu überzeugen, 64mb fast das Rom davon 32 bekannte aus den größeren Korgmodellen und 32mb speziell für den Mikro X.
Die Natursounds sind o.k, die Klaviere finde ich ein wenig zu dünn und zu dratig, die Bläser und Streicher allerdings sind fett und die Synthiesounds sind wie bereits erwähnt erste Sahne.
Lass jucken Kumpel!!
Bitte hier, bitte gleich
Das offizielle Crosstown Demo des Korg Mikro X, ihr findet unter dem Link einen gezippten Ordner mit einem Demosong in 2 Versionen, der Song wurde nur mit unbearbeiteten Presets gemacht, sequenziert wurde mit der MPC.
Und jezt?!?
Das wars für heute, es gibt hier nichts mehr zu sehen!
informiert euch doch einfach hier weiter!!
Oder hier wen es ein unabhängigerer Standpunkt sein soll!
Montag, 19. Oktober 2009
Korg Microsampler: erster Eindruck

ich muss sagen das war schon recht ernüchternd auf den ersten Blick!!
Auf den ersten Fotos entstand der Eindruck der Microsampler käme mit einer I-pod Schnittstelle auf den Markt: DEM IST ABER DEFINITIV NICHT SO!!!!
Das Gerät wurde da mit einem I-Pod touch abgelichtet das in einem der Schächte platziert war die der Microsampler auf dem Frontpanel hat.
Diese Schächte sind allerdings nicht mehr als eben ganz normale Plastikschächte, da ist keine Schnittstelle oder dergleichen!
Ferner verfügt der Microsampler entgegen der ersten Meldungen auch nicht über einen Lauflichsequenzer, die roten Leads die man über den Tasten sieht sind Statusleads.
Lezteres erwies sich beim antesten allerdings als sehr übersichtlich, die Bedienung ist in diesem Fall ähnlich wie wir es von einer der alten MC Grooveboxen von Roland kennen über die Klaviatur gelößt, nur das es beim Microsampler ein wenig übersichtlicher ist.
Macht optisch irgendwo den Eindruck eine Kreuzung aus Rusischem Autoradio und Anfänger Homekeyboard der frühen neunziger zu sein (die Dinger wo die Tasten leuchteten um das lernen zu erleichtern)….schon stark gewöhnungsbedürftig.
Hatt was, fällt jedenfalls aus dem Rahmen des üblichen Studioeinerleis.
Die Tastatur ist insgesamt ein wenig plastikhaft, die Bedieneinheiten ebenso, aber dadurch das sie im Gehäuse versenkt sind entsteht zumindestens nicht der Eindruck man könnte sie aus Versehen seitlich abbrechen.
Der Sequencer war mir recht fix zugänglich, er basiert auf dem Patternprinziep, wie das auch kaum anderst zu erwarten war.
Generell ist die Kiste sehr einfach zu bedienen, da hat Korg wirklich nicht zuviel versprochen und Spaß macht sie auch, mal eben ins Schwanenhalsmic. Gequatscht und sofort hat man es als Sample spielbereit auf der Klaviatur, geht alles recht fix von der Hand.
Gibt auch nen Editor für Mac oder PC den konnte ich freilich noch nicht testen.
Insgesammt ist mein Verhältnis zu dem Teil auch nach dem ersten testen ein wenig ambivalent. Einerseits bringt es optionsmäßig nicht viel neues und sieht noch dazu nicht sehr gut aus. Andererseits ist alles unheimlich einfach und ergonomisch integriert, einfach zu bedienen und macht Spaß (das ist ja die Hauptsache). Es verleitet mal wieder zum experimentieren mit spontan aufgenommenen Sampels und funktioniert sehr schnell.
Die Quintessenz?!?
Keine Ahnung bis jetzt, ich teste das Teil wohl noch mal aber insgesamt will ich es wohl haben mal schauen, ich halte die Blogleser auf dem laufenden.
Der Microsampler ist jedenfalls ein tolles Produkt das gerade Neueinsteigern schnell zugänglich sein wird (bisher eher untypisch für Hardwaresampler).
Livemenschen werden ihre Freude an der Kiste haben.
Unbedingte Kaufempfehlung wollte ich jetzt nicht aussprechen, es sei denn ihr habt zuviel Geld!
*neue Serie* Ideen für den Gebrauchtmarkt 1

Der Gebrauchtmarkt eröffnet hier ja einiges an Möglichkeiten an ältere Kisten ranzukommen. Meine Eindrücke über Maschienen mit denen ich schon gearbeitet habe oder mit denen ich arbeite möchte ich in der neuen Serie vorstellen, vielleicht bietet das ja dem einen oder anderen einen Kaufanreiz oder klärt über das jüngste Schnäpchen auf.
Heute das Doepfer Schaltwerk
Ich selber besitze es seit Anfang des Jahres und wollte es seit ca. 1995 besitzen, erst war es zu teuer, dann gab es das Teil nicht mehr, irgendwann ergab sich für mich durch Zufall eins zu kaufen. Das Problem ist heutzutage nicht unbedingt das Geld zu haben sondern überhaupt eines zu finden und den Besitzer dann zum Kauf zu überreden, aber es lohnt in jedem Fall!!
Was ist das?
Schaltwerk,
Also was zur Hölle ist Schaltwerk!?!?!
Schaltwerk ist ein effektiver und einfach strukturierter Hardwaresequenzer für Midi oder Analoge Instrumente, eigene Klänge sind nicht an Bord, Eingriffsmöglichkeiten in die Sequenz sind verglichen mit einem Logic/Cubase sehr beschränkt.
Aber wer die Stepeingabe ala Roland TR/ (oder auch Fruty Loops in Software) also die reine Lauflichtprogramierung mag, für den ist Schaltwerk mal so was wie eine Offenbarung gewesen. Auch heutzutage ist Schaltwerk ein echt cooler Hardwaresequencer, wenn auch keine Offenbarung mehr, da gibt’s inzwischen leistungsfähigere Geräte, allerdings sind die auch oft Komplexer mit steilerer Lernkurve und natürlich teurer.
Wie funktioniertes??
Das Doepfer präsentiert sich betont unkompliziert und für Leute die mit Stepeingabe vertraut sind schnell erlernbar.
Ähnlich wie bei den populären Korg Electribes funktioniert die Eingabe der Steps in Echtzeit und ohne Sequencerstopp, das ist gerade bei Rythmusbasierten Strukturen für die Schaltwerk auch gedacht ist ein großer Vorteil.
Einspielen ganzer Melodiebögen ist allerdings nicht vorgesehen, auch wenn man ein Masterkeyboard an einen der Midieingänge anschließen kann.
Man wählt immer nur den aktuellen Step einer Line und spielt die gewünschte Tonhöhe auf dem externen Keyboard.
Ähnlich verhält es sich mit der Eingabe von Velocity Daten, die können auch entweder manuell pro Step bestimmt werden oder extern pro Step gespielt werden.
Notenwerte und Velocity Daten können nicht nur pro Step sondern auch für die gesamte Line definiert werden.
Die Laufrichtung des Lauflichtes kann dabei entweder vorwärts, rückwärts oder RND also vorwärts dann rückwärts sein.
Jede Line kann auch wahlweise ein Arperigator oder Gater sein, dessen Rhythmus und Geschwindigkeit kann entweder intern oder extern getriggert sein.
Der Sequencer bietet Zugriff auf 8 Spuren zu je 16 Steps und das gleichzeitig.
Jeder Step, jeder Taster hatt eine eigene Leuchtdiode.
Jede Spur kann dabei entweder als Midi oder als Analoge Steuerspannung CV/GATE ausgegeben werden, auch als beides gleichzeitig.
Das Schaltwerk verwaltet bis zu 128 Patterns zu je 8 Spuren die je 1 Takt lang sind, durch die Bildung von Patternlinks kann man bis zu 4 eintaktige Patterns aneinanderkoppeln.
Die Sequencen können über externe Midibefehle transponiert werden.
Für wen taugts was:
Alle die gerne mit Rythmusbasierter Musik arbeiten und sich eine blinkende Komandozentrale fürs Studio wünschen. Schaltwerk ist prädestiniert für das Arangieren von Drums und ähnlichem, nicht unbedingt für die programierung von Orchestersätzen oder harmonischer Klaviertexturen.
Ambientmäßige Soundcolagen kann man damit auch recht gut erzeugen.
Die pure Masse der gleichzeitig zur Verfügung stehenden Taster ist auf jeden Fall Luxus pur.
Ich verwende das Schaltwerk als reines Eingabemedium für meine MPC 4000, auch weil Stepprogramierung nicht so die Stärke der Akai ist.
Allerdings ist es kein Standalone Instrument, vielleicht für minimal Live Acts die alles live setzen und immer wieder verändern wollen, ansonsten sind die Möglichkeiten doch recht eingeschränkt.
Was es kann macht es allerdings echt gut.
Pferdefuß:
Ja klar, hat jedes Gerät!
Schaltwerk gibt’s nicht mehr in neu, auf dem Gebrauchtmarkt scheint es recht rar zu sein.
Der durchschnittliche Gebrauchtpreis liegt so zwischen 600 und 1000 Takken, das ist reichlich für eine Kiste die keine eigenen Klänge an Bord hat und die nicht unbedingt als Standalone Gerät anzusehen ist.
Hauptargument dagegen: Das Schaltwerk groovt nicht wirklich, alles wirkt unterkühlt und technisch, auch darum würde ich sagen das es als standalone nichts taugt.
Als Eingabemedium für z.B: eine MPC oder eine DAW wo die Mididaten nachträglich noch quantisiert und angegroovt werden ist das Doepfer die Bombe.
Nackte Fakten:
2 Midi Ein/ 2Midi Augänge
16 CV-Ausgänge (3.5 mm Klinkenbuchsen) für 8 x CV1 (Tonhöhe bzw. Controller-Wert) und 8 x CV2 VelocitySpannungsbereich: 0...+5V, 1V/Oktave-Norm für CV1
8 Gate-Ausgänge (3.5 mm Klinkenbuchsen)Spannungsbereich: 0/+5Vnormale Logik (an = +5V, aus = 0V)
216 Taster, 200 LEDs
2-zeiliges LC-Display
hellgraues 19-Zoll-Pultgehäuse 8HEMaße ca. 485 x 355 x 120 mmGewicht ca. 4 kg
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Erntet den Sturm Part IV
und noch ein Remix Contest...
Track "Faluja" ist Thema. Holt euch die Detail's hier
Mittwoch, 7. Oktober 2009
N.A.S.A. Remix Contest
Hier eine kleine Hörprobe, mit einem, wie ich finde, sehr genialem Video:
Zieht euch den Sturm
Samstag, 3. Oktober 2009
Dast und Beckma playing tonight!
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