Sonntag, 17. Mai 2009

Akai Miniak


Eine eher unerwartete Sache für mich ist die Neuvorstellung von Akai gewesen.
In Zusammenarbeit mit Alesis entstand der neue Miniak Synthesizer, laut Akai der "erste Synthesizer von Akai". Nun ist es so das Akai bis in die frühen neunziger noch Synthesizer entwickelte der Miniak also durchaus nicht der erste sein dürfte. Allerdings sicher der erste in diesem Jahrtausend (wenn wir den Synthie der Akai MPC5000 mal nicht dazurechnen.
Der Miniak ist ein virituell analoger Synthesizer mit eingebautem Vocoder, ob die Welt sowas 2009 nach Microkorg/Microkorg XL/R3 und so weiter noch dringend gebraucht hatt sei dahingestellt. Im unterschied zu vielen portablen Kleinsynthies dieser Preisklasse hatt der Miniak allerdings einen eingebauten Phrase/Stepsequenzer.
Die Klangerzeugung bietet 8 Stimmen, jede davon mit 3 Oszilatoren. Es gibt einen 40-Band Vocoder, 3 Hüllkurven, 2 Multimodefilter+2 LFO´s und eine Effekteinheit.
Die "Zusammenarbeit" mit Alesis gestaltete sich übrigends so das der Miniak (die Spatzen twistern es von den Dächern) im Grunde nichts weiter ist als eine Neuauflage des altgedienten Alesis Micron (identische Features und Klangerzeugung)
Alter Wein in neuen Schläuchen also?!?!.......durchaus, die Inovationsdichte hatt Akai mit diesem Produkt also nicht unbedingt erhöht, es ist halt ein "me too" Produkt.
Dennoch sicher für den Preis ein toller Einstiegsynthie der im Unterschied zu einem Microkorg XL oder R3 einen etwas schrofferen Grundklang besizt und über einen eingebauten Sequencer.

Weiteres bei Akai:

hier

Freitag, 8. Mai 2009

Promi DJ oder "everybody is a DJ"

Ich weiß die Diskussion ist abgedroschen und eigentlich sollte man diesem neuen Auswuchs der Apre Ski/ Ballermann/ Dorf-Disco/ RTL II News / Handy Klingelton Werbungsgesellschaft einfach keine Beachtung schenken. Nachdem allerdings mittlerweile der 3te C-Klasse Promi in meiner Hood gewildert hat, habe ich mir ein paar Gedanken bzw. auch Beobachtungen gemacht:
Jeder findet es Scheisse aber diese Auftritte sind trotzdem gut besucht. Warum ist das so?

Es scheint tatsächlich die wenigsten Menschen zu interessieren wie der DJ auflegt.
Ist das Resultat das wir (Dj's die dem Auflegen Anspruch beimessen) das nur für uns selbst so zelebrieren?
Ich hatte schon lange die Befürchtung das es keinen wirklich interessiert ob Übergänge gut sind oder nicht. Gerade im Bereich des Hip Hop und Artverwandter Musikrichtungen wird darauf erstaunlicherweise am wenigsten Wert gelegt. Da haben die Technos, Houser und Elektro Dj's eine klare Definition! Wer nicht angleichen kann, der kann nicht auflegen! Warum ist das in der Musikrichtung die sinnbildlich für die Revulotionierung des Auflegens steht nicht mehr so?
Ich will damit nicht sagen das man automatisch gut ist wenn man angleichen kann und man kann adersrum natürlich auch mal Übergänge verzocken aber es ist aus meiner Sicht einfach Elementar! Trotzdem scheint es nicht so zu sein denn ich denke nicht das Dolly Buster in der Lage ist zwei Platten ohne externe Hilfe jeglicher Art korrekt ineinander zu mischen...

Der einzige der bei dieser Sache alles richtig gemacht hat ist der Veranstalter/Erfinder. Und so wurde mal wieder aus Scheisse Gold gemacht! Ihr sagt das geht nicht?
Der Dast hat einfach nur nen Stock im Arsch? Mag sein, aber man kann einfach nicht alles Tolerrieren!