Freitag, 27. März 2009

Und noch mal NI Maschine



Wer sowieso überlegt sich eine zu kaufen aber noch unsicher ist sollte sich diese hervoragenden Testbericht anschauen, geschrieben von "Moogulator" der im Augenblick so was wie der Papst der deutschen Synthieszene ist.

hier

Montag, 23. März 2009

Und wieder eine neue DJ Software

Und hier das neue System von MixVibes. Einen Bericht gibt es auf der Seite des Remix-Mags. Das gute Stück hört auf den Namen "Cross". Vielleicht schau ich es mir auf der Messe mal an.

DJ Kopfhörer im Test

Auf De:Bug gibt es einen Bericht über die momentan relevanten DJ Kopfhörer auf dem Markt. Wer gerade überlegt sich einen neuen zu leisten dem wird das eventuell weiter helfen. Ich persöhnlich liebe meinen Technics und ich habe ihn schon lange. Der Sony war mir zu schwer und der Sennheiser zu leicht.

und noch eine Legende die aus dem Nähkästchen plaudert



?uestlove spricht über die wichtigen Dinge im Leben. Wo ich das Video gefunden habe? Ihr ahnt es...Richtig!

DJ Premier erzählt die Gangstarr Historie



Kurze Zusammenfassung der Geschichte von Primo und Guru bzw. der Gangstarr-Foundation.
Once again auf Crate Kings gesehen.

Montag, 16. März 2009

Babu using Korg



gefunden auf Crate Kings

Edit: hoffentlich hat keiner gesehen wie ich in meiner geistigen Umnachtung "Crate Kings" geschrieben habe...Sorry Leute!

Freitag, 13. März 2009

Neuer MFB Drumcomputer MFB-522



Die Firma MFB bringt diese Jahr einen neuen Drummie der 808 ähnliche Sounds hervorbringen soll, MFB ist ja bereits seit Jahren ein Geheimtipp unter Hardwareliebhabern. Die Produkte sind Design und austattungsmäßig recht minimalistisch, klingen aber hervoragend und sind vor allem preislich sehr atraktiv.
Der "neue" wird nur Miniklinkeanschlüsse haben und nur ein Midi in, erste Eindrücke gibt hier


Technische Spec´s:
9 analoge Instrumente
16 fach Step Sequencer
25 Regler für Attack, Decay, Tone etc.Bass mit 2 Tonlängen programmierbarTom/Conga mit 3 Tonhöhen programmierbar
72 Rhythmenspeicher und 8 Songspeicher
unverb.VK. 280 Euro

Mittwoch, 11. März 2009

MPC Spezial 2.0: Die MPC5000


Anläßlich der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems ist es wohl mal an der Zeit das ich was über das derzeitige Flagschiff von Akai schreibe.Die 5000ér kam ja vor einem Jahr doch recht überaschend auf den Markt, Optionsseitig klangen die Ankündigungen damals schon nicht schlecht: interner 8-Spur HD-Recorder, eingebaute Festplatte (naheliegend bei dem HD) und eingebauter VA-Synthesizer mit 300 Presets. Der Verdacht das Akai mit der 5000 einen Gegenpool zum Konkurenzprodukt Roland MV-8800 schaffen wollte ist eigentlich recht naheliegend, auch wenn die beiden in der Praxis dann doch recht verschieden sind. Die 5000 ist dann doch eher die spontane Groovebox mit Patternsequenzer, der MV-8800 ist wie sein Vorläufer MV8000 eher eine Art Computerersatz mit Timelinesequenzer der auch Pattern kann, aber ein wenig umständlicher als die MPC´s. Was man besser gebrauchen kann richtet sich nach dem Einsatzzweck und den Vorlieben denn im Studio punktet der Rolandkonkurent mit einigen Ausstattungsmerkmalen die das MPC-Flaggschiff nicht bietet (u.a. Anschluss von externen Monitor und Maus möglich). So kommt es dann auch das die MPC 5000 bei erstveröffenlichung ein wenig notdürftig wirkte (zumindestens war das so als ich sie auf der Musikmesse 2008 ausgiebig am Akai Stand getestet habe). Optionsseitig klang das alles recht toll aber in vielerlei Hinsicht sind Optionen ja auch eher Papierargumente. Vielleicht sehe ich das ja auch so eng weil ich bei der Ankündigung eines neuen Flaggschiffs an einen Nachfolger der MPC 4000 gedacht hatte, was aber leztlich kam war eher eine aufgebohrte 2500 mit HD Recorder und Synthie. Viele meiner Argumente hab ich ja schon mal in meinem Bericht über die 4000 vorgebracht, entäuschend ist tatsächlich am meisten das die 5000 für ein Flaggschiff zu wenig maximalen RAM verwaltet und der Sampler eine zu geringe Auflösung hatt (bedenkt man das in der 4000 ein vollwertiger Z-Sampler mit maximal 96KHz war ist der Standard der 5000 schon ein wenig gering, umso unverständlicher das Akai die alte Engine nicht in die 5000 implementiert hat). Auch Anschlusseitig gab es für mich ne Menge zu motzen, was man schon vermisst ist die Option eine Standard Computertastatur anzuschließen wie das bei der 4000 noch möglich war und auch den USB Master vermisse ich gänzlich (obwohl der bei der 4000 nicht gerade praxistauglich angebracht war, aber das nur am Rande). Mit Betriebssystem Version 2.0 für die 5000 hatt Akai nun einen Haufen Kritikpunkte gutgemacht die für mich persönlich absolute "Kaufkiller" waren und so punktet die 5000 denoch als solide und tolle Maschine die mit knapp 2000,- € UVP auch recht günstig ist (Wenn man berücksichtigt das die 4000 mit allen Ausbauten seinerzeit das gut dreifache gekostet hatt).
Die Verarbeitung der Maschine ist Akaitypisch sehr solide, die Pads haben einen guten Anschlag ohne zu weich zu wirken, für Drummings also gut zu gebrauchen. Das Display ist gut lesbar und vom Außmaß auch gerade richtig, alle Bedienelemente wirken wertig und auch wildesten Sessions gewachsen (man könnte sich nicht vorstellen auf einen Laptop dermaßen loszugehen wie auf ein MPC Modell). Alles was mir wie immer ein wenig Kopfschmerzen bereitet ist das Jogdial (Datenrad) mein Favorit war das leichtgerassterte und flüssig zu bedienende Rad aus der älteren MPC2000 Baureihe, das Eingaberad der 5000 ist mit dem der 2500 identisch und wirkt schlichtweg billig und plastikhaft :-( Die Knöpfe der numerischen Tastatur und die Funktionsknöpfe unterm Display sind mir ebenfalls suspekt, auch wenn die in nahezu allen MPC´s ähnlich sind, sie wirken immer ein wenig wackelig und ich habe meist Angst das sie wilderen Liveeinsätzen nicht gewachsen sind, fairerweise muss ich allerdings auch dazu sagen das es mir selber bisher noch nie gelungen ist einen dieser Funktionstaster an meinen MPCs zu schießen. Im Vergleich zur 4000 ist die MPC5000 ein wenig kleiner und leichter geworden, dennoch dürfte sie auf den Hardwareunerfahrenen Laptopmusiker wie ein Tiger Panzer auf einen Radfahrer wirken, massiv und schwer. Positiv ist mir der Zuwachs an frei belegbaren Echzeitcontrollern aufgefallen, bei Akai Q-links genannt, mit vier Fadern und acht drehreglern lässt sich schon eine Menge machen, allerdings hatte die Einführung des Synthesizers auch mehr Regler erfordert, nehme ich mal an. Anschlusseitig gibts bei dem Gerät nicht viel zu meckern, alles was heutzutage da sein sollte ist da, mit Ausnahme eines Master USB´s vielleicht. Angenhem auch das die Einzelausgänge bereits im Gerät eingebaut sind und nicht etwa wie bei den älteren Modellen erst noch nachgerüstet werden müssen, gleiches gilt fürs Effektboard.
Das Gerät läßt sich sehr flüssig programieren. jeder der schon mal mit einer MPC gearbeitet hat dürfte sich hier schnell zurecht finden, der Sequencer bietet das gewohnte Pattern/Track Prinzip, mehrere Patterns die ihrerseits aus mehreren Einzelspuren bestehen können eingespielt und später zu ganzen Songs kombiniert werden. Die Einzelspuren können entweder den internen Sampler, den internen Synthesizer oder eine Midispur triggern. Der Sequencer war lange Jahre ja eines der Argumente für die Arbeit mit MPC´s: bombenfestes Timing, Tight und intuitiv, absturzsicher und zuverlässig. In dieser Hinsicht hat sich nicht viel geändert, allerdings finde ich schon das man hier ein paar Inovationen mehr hätte einfließen lassen können: eine Programierung in Echtzeit, also Steps setzen und speichern, laden von Sampels usw. ohne Sequenzerstopp wäre sicher nicht zu viel gefordert und auch Echtzeitstreaming der Samples von Speichermedien könnte mann heutzutage schon erwarten.
Was ich auch irgendwie bei einem Spitzenmodell erwartet hätte wäre eine Art "TI" integration wie man das ja schon von den Acess Virussen kennt oder zumindest eine Art Editor der Samples direkt ins RAM schreibt und mit dem man Samples im laufenden Betrieb auswechseln kann, auch VGA-out wäre nett gewesen außerdem eine höhere Sampleauflösung. Vieles hat Akai ja schon verbessert, so ist es mittlerweile z.b möglich die 5000 als normalen Sampler mit Multisamples zu nutzen und auch bestehende Akai Programme aus der Z und der S-Serie zu laden. Leider macht auch die Begrenzung des RAM Speichers den Braten nicht gerade Fett, den die MPC 4000 konnte ja bereits 512mb verwalten, die 5000 nun erheblich weniger.
Der Synthesizer ist schon sehr nett, ein klasischer VA-Synthie mit subtraktiver Synthese und 300 werksseitigen Presets. Der Synth klingt ordentlich, typisch VA mäßig recht mittig aber O.K. Nichts was einen Nordlead oder einen Radias ersetzen würde, schon gar keinen Moog aber doch einsetzbar. Akai hatte ja bereits umfangreiche Erfahrung mit der Synthesizerentwicklung gemacht, so stammen diverse Konzepte aus Alesis Synthies auch von Akai und in den achtzigern gab es einige, heute fast vergessene Akai Synths (mit denen hat der in der 5000 allerdings nix mehr zu tun)

Der HD Recorder ist ebenfalls sehr nett, leider auch nicht mehr als das, denn die Einbindung von Aufnahmen in den laufenden Sequencer ist recht umständlich, verglichen mit Logic oder Cubase. Allerdings finde ich die Option für live recht praktisch wenn man mit extrem langen Ambientdrones oder Hintergrundatmo's arbeitet. Allerdings gibt es HD Optionen auch in den kleineren MPC Modellen, sofern man das alternative Betriebssystem JJOS nuzt (genauso übrigends wie Multisamplingoptionen)

Die Effekte sind etwas was im Vergleich zur 4000 wirklich erheblich besser geworden ist, es gibt Effekte für die Samples und welche im Masterweg die alle recht gut klingen.

Mann sollte sich nichts vormachen: die 5000 legt man sich als Prestigeobjekt zu, oder als Liebhaberstück, der Nutzwert einer MPC2500 mit JJOS ist höher und preislich besser. Die dicke Akai ist eine tolle Maschine aber sie kommt einige Jahre zu spät um wirklich inovativ zu sein. Ich persönlich denke ja das sie es am neubelebten Grooveboxmarkt ein wenig schwer haben wird sich zu behaupten, es sei denn Akai senkt die Preise, den 2000,-€ ist heutzutage happig, vor allem wenn man dazuberechnen muss das der Ram noch aufgerüstet werden müste und der DVD Brenner auch nur optional ist. Bevor man sich das Gerät wirklich kauft sollte man es ausführlich testen.

Dienstag, 10. März 2009

Native Instrument Maschine...ein erster Eindruck




So, seit gestern steht das gute Stück in meinem Studio,tatsächlich fein das NI den Veröffentlichungstermin dann auch so einhielt wie angekündigt. Die Maschine erschien mir in den Videos recht groß zu sein, aber nichts da sie ist ein "Scheinriese", überaschend leicht und klein. In Vorschau auf eventuelle Live-Acts mit dem Gerät kommt mir das nur entgegen, paßt in jede Laptoptasche und wiegt weniger als ein kleines Macbook.
Die Instalationsroutine dauerte auf meinem Macbook ca. 20 minuten + neu hochfahren, was völlig angemessen ist, nach dem ersten Start von Maschine braucht die Software eine Weile um sich zu kalibrieren und die ca. 15000 Presets zu ordnen die Werksseitig mitgeliefert werden.

Bevor es dann endlich losgehen kann muss man die Maschine online freischalten lassen, wie alle mir bekannten NI Produkte, das geht aber recht fix von der Hand und ist unkompliziert. Es gibt bereits ein erstes Update das ich bei der Gelegenheit gleich mit runtergeladen und instaliert habe, ca 600mb groß, was da genau aktualisiert wurde weiß ich nicht :-)

Den tollen Controller des Gerätes muss man übrigends nur via USB einstöpseln, keine Zusatztreiber instalieren oder ähnliche Gemeinheiten, läuft sofort und wird von der Software auch sofort erkannt, die Komunikation mit der Software ist biedierektional.

Der Controller selber ist recht soliede verarbeitet, die Pads fühlen sich gut an, heben aber meiner Meinung nach einen zu harten Anschlag und kaum fühlbaren Druckpunt (gewöhnt man sich aber schnell dran). Das Gerät ist reichlich beleuchtet, jeder Knopf und jedes Pad gibt so Auskunft über seinen Status, schön ist das der Controller für dieses Spektakel kein eigenens Netzteil braucht sondern seinen Bedarf völlig über USB deckt. Die beiden Displays sind gut lesbar und auch gut beleuchtet, ich hätte mir ja nur ein großes Display gewünscht was man im Neigungswinkel verstellen kann aber was solls (Stellt man den Controller halt komplett angeschrägt auf einen Laptopständer oder so)

Wer schon mal mit Grooveboxen oder Programmen wie "Fruty Loops" gearbeitet hat und mit den grundlegenden Funktionen eines Groovetools vertraut ist sollte mit der Maschine recht schnell zu brauchbaren Ergebnissen kommen, ich konnte sofort damit arbeiten. Die Software ist genau wie der Controller sehr übersichtlich gestaltet, alles wesentliche hat man spontan im Blick.

Das Programm verfügt über einen einfach zu bedienenden Soundbrowser über den man Presets oder auch eigene Sounds von der Festplatte den Pads zuordnen kann, bis zu 8 Programme zu je 16 Pads faßt ein Projekt, tonale Sampels kann man genauso auf die Einzelpads ziehen wie Drums, jedes Pad repräsentiert im Projekt quasi eine eigene Spur die seperat bearbeitet und mit Effekten belegt werden kann. Über die Hardware ist die Zuordnung von Sampels ebenso easy, dank des ausgefuchsten Soundbrowsers kann man sehr gezielt nach Klängen suchen.
Die Klänge selbst sind übrigends erste Sahne, gerade NI verfügt ja mittlerweile über ein ganzes Heer hochkarätiger Sounddesigner und auch international Aufgestellte Szeneaktivisten und Produzenten haben hier ihren Beitrag im Rom hinterlassen. Es findet sich eigentlich für jeden Geschmack was (auch wenn ich selber ja kein Freund von Lösungen bin die es jedem Recht machen sollen) von harten Rockdrums bis zur sanften 808, von Progresiven Technotunes bis zu knallenden Hiphopsounds.

Die eigentliche Aufnahem kann nun entweder in Echtzeit über das spielen von Pads erfolgen (wir kennen das Prinziep aus MPC & co) oder mit der guten alten Lauflichtmethode ala Electribe oder Roland TR909. Auch Keyboardparts können über die Pads eingespielt werden, man kann auch ein seperates Masterkeyboard am Controller anschließen. Der Sequencer ist recht übersichtlich und arbeitet im Patternprinzip, wie man das von einer reinrassigen Groovebox auch erwartet. Bis zu 8 Spuren gleichzeitig kann der Songsequencer bearbeiten, die Patterns aus denen sich diese Zusammensetzen können mittels des Controllers recht spontan gewechselt werden. Alle Optionen können übrigends ohne Sequencerstopp ausgeführt werden.
Damit "Maschine" so richtig flizt sollte man allerdings schon einen zeitgemäßen Dualcore Rechner nutzen denn eine Instalation auf den beliebten Netbooks macht leider keinen Sinn, leider frißt die Maschine schon ordentlich Prozessorpower wenn man sie voll nutzen möchte.
Insgesamt ein tolles neues Produkt das mich wirklich begeistert hat und das ich jedem nur empfehlen kann der sowieso überlegt sich eine Groovebox zu zulegen. Für gerade mal 600 €
ist Maschine derzeit auf jeden Fall die Lösung am Grooveboxmarkt mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis und den kleinen MPC Modellen die in der selben Preisliga spielen weit überlegen (MPC500)

Samstag, 7. März 2009

The Saga Continues...

Der Legendäre PMC 05 von Vestax hat ein weiteres Update bekommen. Scratchworx hat den PMC 05ProIII DX getestet. Sieht gut aus. Allerdings verstehe ich einfach nicht warum sich bei den Japanern in Sachen Fader immer noch nichts getan hat. Anyway, ich hoffe ich bekomme ihn auf der Musikmesse in die Finger.

Promoe's neuer Track



Promoe's neuer monatlicher Track is draussen. Checkt's auf der Looptroop Page

Insight's Beatsequencer

MC and Producer Insight hat ein schönes App rausgebracht. Es hört auf den Namen Beatsequencer Boombap und es macht genau das...Es handelt sich um einen Drumsequencer mit Drumkits im straighten 90's Style. Für mich das perfekte Spielzeug. Das App kostet 3,99€. Da ich Insight auch als MC und Producer gut finde und ein paar Vinyls von ihm habe, hat es für mich auch einen "Familiären" touch (ipod Touch?). Checkt's aus wenn's euch interessiert.