Sonntag, 25. Oktober 2009

M-Audio Mikrotrack II

Wer kennt das nicht: Mal wieder Ärger mit der Freundin/Frau/Freund/ Mann..den Eltern/Schwiegereltern und dann irgendwann fällt der verhängnisvolle Satz: Ich habe dir damals (meist so vor 2-10 Jahren) ja gesagt, aber du hast ja dies und jenes behauptet....Kopfkarussell vorprogrammiert denn natürlich war es ganz anders...aber wie beweisen. Mann erinnert sich ja gar nicht mehr...Mist.

Nun ich will jetzt nicht zu viel versprechen, aber da gibt’s jetzt ein Mittel, die verrückten Hunde aus dem Maschinenraum haben dem geplagten Neuzeitmenschen wirklich ein kleines Kästchen an die Hand gegeben um derartige Dinge genau belegen zu können.

Die Rede ist von portablen Audiorekordern (natürlich nicht von automatischen Waffen, die kommen in der gepflegten Streitkultur erst nach der Beweisführung).

Atmet auf ihr gestressten, denn mit diesen tollen Maschinen könnt ihr nun euer ganzes akustisches Leben jederzeit und überall mitschneiden, live und in Stereo...anschließend kann man dann mit Datum versehen auf dem Computer platzsparend in MP3 archivieren, wenn das mal nichts ist!!

Oh und Feind denkt mit!! Dafür gibt’s „Time Maschien“...zumindest für die Appelgemeinde...als hätten die Macentwickler dieses Problem kommen sehen (sie sollen alle heilig gesprochen werden bitte)...wenn also die Freundin/Freund oder was auch immer die Taktik durchschaut und versehentlich einen Kaffee über dem Macbook verschüttet.....es gibt immer eine Sicherung, sogar kabellos.

Also ein portabler Audiorekorder, nun da gibt’s ja einiges, wurde immer mehr die letzten Monate...wurde vermutlich ganz gut verkauft, scheint also einige Schwiegermütter usw. zu geben.

Also welchen nimmt man da nun?!?

Ich habe mir jetzt dem M-Audio Microtrack II ins Haus geholt.

Das Gerät ist vor kurzem erst erheblich günstiger geworden, kostet jetzt so um die 170 und war auch schon vorher mit knappen 240 nicht zu teuer finde ich, denn immerhin kommt die kleine Kiste mit reichlich Zubehör und einer Super Ausstattung.

Was kann der?!?

Er kann Audio aufnehmen (ach nee?!?) in wav. oder MP3, wahlweise in Stereo oder Mono.

Die Sampling Rate ist einstellbar (entweder 44,1 oder 48), die Bit tiefe ebenfalls (minimal 96, maximal 320).

Die gesamte Menüführung ist sehr übersichtlich und aufgeräumt, eigentlich ist alles selbsterklärend und sogar noch einfacher als einen handelsüblichen Consumer MD-Recorder zu bedienen.

Mann kann mehrere Sprachen wählen was zumindest bei langen Winterabenden für Unterhaltung sorgt (Mann schickt einen Mitspieler aus dem Zimmer und stellt den Microtrack auf Chienesisch, dann ruft man den Mitspieler wieder ins Zimmer und gibt im das Gerät und stoppt die Zeit die der Braucht es wieder auf Deutsch umzustellen)

Aber Spaß beiseite, hier geht’s um sehr viel ernsthaftere Dinge, weil das den Entwicklern auch klar war kann man die Diplaybeleuchtung auch abstellen, vordergründig um Strom zu sparen. In Wirklichkeit natürlich damit man auch nächtliche Gespräche mitschneiden kann ohne vom Display geblendet zu werden oder um Undercover z.b auf Familienfeiern agieren zu können (nöö das ist nur ein Handy, aber wie du sehen kannst ist es eh ausgeschaltet, Akku leer)

Es gibt noch ein paar praktische Optionen wie einen Limiter für externe Mikrophone, z.B. Richtmikrophone (Wer weiß ob nicht die Nachbarn deine Hilfe irgendwann auch noch mal brauchen, wenn sie sich gerade nicht erinnern können was der Mann in der Nacht vom 05.12.2008 zum 16 Hochzeitstag seiner Frau versprochen hat. Ja so kann man auch bei den Nachbarn punkten)

Außerdem einen Playback EQ und eine „Scrub“ Audio Funktion.

Das Gerät kommt mit einem Haufen Zubehör um gleich loslegen zu können, einem Multistromadapter (Anschlüsse für mehrere Länder) zum aufladen, ein USB Kabel, eine Spritzwassergeschützte Tragetasche, einem T-Mikrophon, einem Kopfhörer und einer Kabelverlängerung für den Kopfhörer, außerdem natürlich mit den notwendigen Treibern für PC und MAC sowie der Freeware „Audacity“ mit der man die Aufnahmen wandeln, schneiden und speichern kann. Was denMicrotrack II besonderst von der Konkurenz abhebt und warum ich ihn mir hauptsächlich geholt habe sind die Eingänge, es gibt neben dem unverzichtbarenUSB eine S/PDIF Schnittstelle, Line Outs als Chinch, ein Mic in als Minniklinke (für das mitgelieferte Mic) aber vor allem 2 Großklinkeeingänge die wahlweise einzeln oder als Stereopärchen betrieben werden können und an die man Line oder auch ein größeres Mic. Anschließen kann (das ist in der Preisklasse bis ca. 300 Euro nicht Standard). Seine Daten speichert der Mikrotrack II auf einer Compakt flash oder Microdrivekarte die nicht mitgeliefert wird.

Also Leute, jeder wirklich jeder sollte so ein Teil haben!!

Wer mehr wissen möchte hier


Wer nur schauen möchte hier (wie ihr sehr richtig bemerkt habt gibts heute kein Foto, zu auffällig)

Ach so:
So ein paar Verückte sollen das Teil angeblich auch benutzen um unterwegs Interviews zu schneiden oder Sampels aufzunehmen, angeblich nutzen die den Mikrotrack sogar im Studio als Masterrecorder oder um schnell ein paar Probeaufnahmen zu machen. Auch MC´s sollen das Teil angeblich haben um jederzeit Ideen aufnehmen zu können.
..............naja aber das sind nur Gerüchte, man weiß ja wie schnell im Internet Gerüchte entstehen?!?


2 Kommentare:

  1. ...eingebaute Accus sind Käse..
    Accu leer und nun ?
    besser ist Accu/Batteriefach....
    ab zur nächsten Tanke und weiter gehts...so zB. bei mein Edirol R1
    auch Käse T-Mics ,beim R1 schön eingebaut...ganz Wichtig für Field-Recording...die Kisten müßen was aushalten können

    Ringhausen

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  2. Ja aber Field-Recording mache ich seltener, mir gings eher um die Eingänge. So schlecht ist die Quali des T-mics nicht. Da ich die Hütt überwiegend zum Sampelrecorden stationär betreibe (keinen Bock immer nen Computer hochzufahren wenn was witziges im Radio oder Fernsehen läuft) ist die Ausstattung wunderbar für mich.

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