

In vielen Kreisen immer noch die Zauberworte für ruffe Drums, ganz besonderst in Kreisen die keines der genannten Geräte je unter den Fingern hatten. Zumindest erscheint mir das manchmal so wenn ich die "Diskusionen" in einigen einschlägigen Foren verfolge.
Wahre Zauberkraft wird den Geräten da manchmal nachgesagt.
Einige waren sogar gänzlich der Meinung das ohne diese Maschienen gar kein authentischer Hip Hop produziert werden könnte.
Lustig eigentlich denn das was heutzutage an komerziell erfolgreichen Stücken im Hip Hop erscheint hatt Drummäßig oft mehr mit cleanem unterkühltem Electrosound zu tun als mit Atributen wie Crisp und warm.
Grundsätzlich muss man natürlich sagen das die Geräte tatsächlich einen eigenen unachamlichen Sound haben und das Drumsamples aus diesen Geräten sehr fett und druckvoll klingen.
Allerdings liegt das sicher nicht einfach an der 12-bit Auflösung wie oftmals vermutet sonst könnte man kurzerhand den selben Sound reproduzieren indem man die Sampels im Computer auf 12 bit herunterrechnen (z.b mit nem Bit Crusher).
Vermutlich spielt vielmehr die Qualität der Wandler eine Rolle die man pauschal mit "komisch" umschreiben könnte, ferner nehme ich an das die Firmen damals einiges an Hirnschmalz investierten um ihre Geräte eben warm und druckvoll klingen zu lassen (z.b:Psychoakustik) den die damaligen Wandler lieferten für sich aleine alle keine soooo tollen Ergebnisse.
Die alten Prozesoren dürften ebenfalls mit reinspielen, wenn man z.b auf der EMU SP eine Snare pitcht fällt das Ergebniss erheblich eigenständiger, vor allem aber "dreckiger" aus als wenn man das selbe Sampel mit einer modernen DAW bearbeitet die diese Aufgabe fast schon analytisch clean erledigt (ach was heißt fast).
....und ist das jezt alles ein Argument so ein Ding im Studio zu haben?!?
Abgesehen davon das die Teile schwer sind wie ein Satz Ziegelsteine treiben einem die Speichermöglichkeiten heutzutage nicht gerade die Freudentränen in die Augen.
Vom Speicherplatz mal ganz zu schweigen, so ein S950 hatt immerhin das Raumvolumen von ner halben Kiste Bier bei einer maximalen Samplingzeit von 10 sekunden (für heutige Verhältnisse gar nicht mehr vorstellbar wo schon USB Schlüsselanhänger mehr haben). Umständlich zu bedienen für die DAW Maniaks sind die Teile sowieso.
Nix mit mal eben ausm Netz gerippte Sampels mit Drag & Dropp ins Arangment einsetzen, hier wird noch von Hand gesampelt.
Ob das jezt realer oder ruffer oder sonst was ist mag jeder für sich selbst entscheiden.
Ich selber vermute das die Konsumenten im Endeffekt den Unterschied eh nicht hören (ob jezt mit Old skool Sampler oder New Skool DAW produziert wurde).
Bleibt der Kultstatus, aber das ist etwas was ähnlich wie der Klang eher andere Musiker intresiert.
Unterm Strich sind die alten Sampler doch irgendwie Liebhaber und Sammlerstücke?!?
(Naja so ne MPC 60 oder nen SP1200 würde ich ja auch liebhaben und sammeln ;-)
Besser klingt die Musik durch den Eisatz der Maschienen auf jeden Fall nicht automatisch, realer auch nicht (was auch immer das überhaupt bedeuten soll).
Auf der anderen Seite könnte man schon irgendwie sagen das daß minus an technische Möglichkeiten und die Einschränkung für die Kreativität eher förderlich ist, so kann man sich wieder auf das wesentliche konzentrieren: Musik machen....immer vorausgesezt man kommt mit Hardware zurecht.

ja, hast recht der mythos wird größer gemacht als er ist. aber weil man so begrenzt im speicherplatz war musste man aus wenig viel machen, das fördert die kreativität würd ich sagen. heute kommt man vor lauter möglichkeiten manchmal nicht zum wesentlichen...
AntwortenLöschennetter blog übrigens